1. "Plan B" für "Mona Lisa": Das ZDF versucht es mit konstruktivem Journalismus

    Das ZDF hat ein neues Format für den Sendeplatz der abgesetzten Kultur-Sendung „Mona Lisa“ gefunden und setzt dabei auf „Plan B“: So lautet der Titel des Formates, das ab dem 7. Oktober wöchentlich im Zweiten zu sehen sein soll und sich – wie angekündigt – dem „konstruktiven Journalismus“ verschreibt. Bei diesem Ansatz stehen nicht Probleme im Vordergrund, sondern auch Lösungsvorschläge.

  2. „Fatales Signal an Kollegschaft“ – ZDF-Personalrat kritisiert Auflösung der „Mona Lisa“-Redaktion

    Das ZDF streicht das Magazin „ML Mona Lisa“ aus Spargründen und ersetzt es durch eine Dokureihe in Kooperation mit Arte. Der Schritt stößt bei der betroffenen ZDF-Redaktion in München verständlicherweise auf wenig Begeisterung. Der Personalrat des ZDF-Standorts Münchens wandte sich in einem Schreiben an den Intendanten. Vor allem die Auslagerung von Programmfläche an freie Produktionsfirmen wird kritisiert.

  3. Das Prinzip Breitbart: die Einstellung von „Mona Lisa“ und die plötzliche Liebe des ZDF zu Constructive Journalism

    Das ZDF setzt nach fast 30 Jahren das Magazin „Mona Lisa“ ab und will stattdessen verstärkt Constructive Journalism machen, wie Chefredakteur Peter Frey unlängst in einem Interview mitteilte. Für MEEDIA hat sich Hasso Mansfeld in einem Kommentar Gedanken darüber gemacht, was Constructive Journalism zu Ende gedacht eigentlich bedeutet. Im Extremfall kann man an dem rechtsextremen US-Medium Breitbart besichtigen was passiert, wenn ein Medium sich sein eigenes Weltbild zimmert.