1. Johannes Varvakis rückt für Thomas Hass in die Geschäftsführung der Spiegel Mitarbeiter KG ein

    Da Spiegel-Vertriebschef Thomas Hass nach dem Abgang von Ove Saffe zum neuen Geschäftsführer des Spiegel Verlags berufen wurde, musste er seinen Amt als Mitglied der Mitarbeiter KG Geschäftsführung niederlegen. Gestern einigte sich die KG auf einen Nachfolger: Johannes Varvakis, Verkaufsleiter beim Spiegel-Vermarkter Quality Channel.

  2. Augstein-Erben vor Anteilsverkauf: die schlechte und die gute Nachricht für den Spiegel

    Drei der vier Erben des Gründers Rudolf Augstein wollen sich von ihrer Beteiligung an der Spiegel-Gruppe trennen, Gruner + Jahr stehe als Käufer bereit: Mit dieser Meldung sorgte Horizont am Mittwoch für die Mediennews der Woche. Auch wenn es dafür keine Bestätigung gibt, ist diese Variante zu naheliegend, um unwahr zu sein. Für den Spiegel liegt darin eine Chance – und ebenso ein Problem.

  3. Programmiertes Systemversagen? Der Spiegel und seine Mitarbeiter KG

    Eigentlich ist es eine Sache der Selbstverständlichkeit. Die fünfköpfige Geschäftsführung der Mitarbeiter KG muss zurücktreten, den Weg für Neuwahlen freimachen, für einen Neuanfang. Chefredakteur Wolfgang Büchner, den die KG federführend ins Haus geholt hatte, ist gescheitert, mit ihm auch Geschäftsführer Ove Saffe. Der hatte sich hinter Büchner und dessen Digitalkonzept gestellt. Die KG-Chefs hatten noch im August signalisiert, dass sie Print und Online stärker verzahnen wollen. Das war Büchners Auftrag. Und zumindest die Mehrheit dieses Gremiums hat dann einen Rückzieher gemacht. Es ist über die quälenden Monate zunehmend unklar geworden, was die KG-Spitze eigentlich will.

  4. Mitarbeiter KG erteilt Spiegel-Reform eine Absage: keine Zusammenlegung der Ressortleiter-Posten

    Das Reformprojekt „Spiegel 3.0“ von Noch-Chefredakteur Wolfgang Büchner bröckelt. Nach MEEDIA-Infos stehen die drei Gesellschafter des Verlags nicht mehr geschlossen hinter dem organisatorischen Kern des Konzepts. „Spiegel 3.0“ sah unter anderem die Zusammenlegung der Ressortleitungen von Print und Online zu Doppelspitzen vor. Dem verweigert sich nun die Mitarbeiter KG, die einer Beschlussvorlage nicht zustimmte.

  5. Spiegel-Gesellschafter tagen erneut in Sachen Führungskrise

    Am heutigen Donnerstag sind die Spiegel-Gesellschafter erneut zusammengekommen, um über das weitere Vorgehen in der Führungskrise des Magazins zu beraten. Während auf den Fluren im Neubau an der Ericusspitze bereits über Personalentscheidungen spekuliert wird, zeichnet sich bislang aber offenbar keine Lösung ab.

  6. Spiegel: Wunschkandidat di Lorenzo gibt Gesellschaftern einen Korb

    Neues vom Machtkampf an der Ericusspitze, aber nicht die von vielen im Spiegel-Hochhaus ersehnte Nachricht: Giovanni di Lorenzo, Wunschkandidat der Gesellschafter für die Nachfolge von Wolfgang Büchner als Chefredakteur, wird nach MEEDIA-Informationen nicht von der Zeit zum Nachrichtenmagazin wechseln – und eine Konsens fähige Alternativlösung ist derzeit nicht in Sicht.

  7. Neuer Anlauf für Spiegel 3.0: Warum Büchners Umarmungsstrategie zu spät kommt

    Der Machtkampf beim Spiegel geht in die nächste Runde: Nachdem das Treffen eines etwas rätselhaft dezimierten Gesellschafterkreises am Freitag ohne greifbares Ergebnis blieb, stellt der umstrittene Chefredakteur Wolfgang Büchner heute um 11 Uhr der Redaktion sein zum wiederholten Mal abgewandeltes Projekt Spiegel 3.0 vor. Spannender als die Details des mutmaßlich weichgespülten Digitalkonzepts dürfte die Reaktion der versammelten Mannschaft sein.

  8. Ressortleiter-Brief: die Psychologie von Widerstand und Demagogie beim Spiegel

    Das Schreiben der Print-Ressortleiter an die Spiegel-Gesellschafter sorgt für Diskussionen. Konzept 3.0 ja, ABER – so der Tenor. Nicht nur die FAZ mutmaßt, dass die Positionierung der Magazinmacher zuallererst ein geschickter Schachzug in eigener Sache sei. MEEDIA hat zwischen den Zeilen gelesen.

  9. „Qualität eingeführter Produkte gefährdet“ – der Brandbrief der Spiegel-Ressortleiter im Wortlaut

    Montag ist Spiegel-Tag: Mit Datum vom 8. September haben alle zwölf Print-Ressortleiter des Nachrichtenmagazins den Gesellschaftern eine gemeinsame Erklärung zugeleitet, die die Debatte um das umstrittene Konzept „Spiegel 3.0“ von Chefredakteur Wolfgang Büchner erneut anheizen dürfte. MEEDIA dokumentiert das Schreiben im Wortlaut.

  10. Spiegel 3.0: Büchners heikle Mission zwischen Zuckerbrot und Peitsche

    In Woche eins nach dem Gesellschafter-Entscheid zur Umstrukturierung der Redaktion ringt der Spiegel weiter mit sich selbst und um die Deutungshoheit der Grundsatzerklärung vom vergangenen Freitag. Im Mittelpunkt der Diskussion: die Rolle und die Absichten des Chefredakteurs Wolfgang Büchner.