1. "Wer so redet, nimmt Medien- und Verfassungsfeinde in Schutz": DJV verurteilt Kretschmers Regierungserklärung zu Chemnitz

    Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat nach den Übergriffen in Chemnitz Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) widersprochen, die „Hetzjagden“ auf Ausländer verurteilt hatte. Er bemängelte auch die Berichterstattung in den Medien und betonte: „Klar ist: Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome. “ Für diese Aussage wird er scharf kritisiert.

  2. Chemnitz und die Worte: Sprachliche Radikalisierung in Medien und Politik findet längst statt

    Worte haben Macht. Es ist bezeichnend, wie im Umfeld der Berichterstattung zu den Ausschreitungen in Chemnitz Worte verwendet werden. Teils unachtsam, teils mit einer bestimmten Intention. Teils als Bestandteil einer auch von Eliten im Munde geführten Radikalisierung. Das hat Folgen in der realen Welt.