1. Gewerkschafts-Vorsitz: Frank Überall löst DJV-Chef Michael Konken ab

    Der Deutsche Journalistenverband hat einen neuen Chef: Beim Verbandstag in Fulda stimmte die Gewerkschaft für Frank Überall, der als neuer Vorsitzender Michael Konken ablöst. Konken war seit zwölf Jahren an der Spitze des Verbandes und hat sich nicht erneut zur Wahl gestellt. Neben Überall bewarben sich noch der DW-Journalist Alexander Fritsch sowie der langjährige Verbandsfunktionär Hans Werner Conen.

  2. Heidenau & Co.: DJV fordert besseren Zugang für Journalisten bei Flüchtlingsunterkünften

    Die Situation der Flüchtlinge in Deutschland ist eines der aktuell zentralen Nachrichten-Themen. Wie es allerdings genau in vielen Unterkünften aussieht und zugeht, ist nicht ganz klar. Denn wie eine Umfrage des DJV ergab, ist es in vielen Bundesländern für Journalisten schwierig, Zugang oder Recherche-Genehmigungen für die Einrichtungen zu bekommen.

  3. DJV kritisiert Alice Schwarzer wegen Empörungsaufruf über Islamisten

    Alice Schwarzer fordert mehr Empörung über Islamisten, schließlich würden Kriegsflüchtlinge ja vor ihnen fliehen. Außerdem stellte sie die Frage, warum sich „alle“ über Pegida aufregen würden, anstatt sich mit der Ursache für die Bewegung auseinanderzusetzen – mit der die Angst vor der „offensiven islamistischen Agitation“. Der Chef des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Michael Konken, kritisiert Schwarzer scharf und drängt auf „weniger Panikmache“ in der Islam-Diskussion.

  4. Limbourg bereitet Mitarbeiter laut DJV auf massive Einschnitte bei Deutscher Welle vor

    Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg will im kommenden Jahr einen englischsprachigen Nachrichtenkanal an den Start bringen, mit dem sein Sender endlich zu CNN International, BBC World und Russia Today aufschließt. Doch es hapert an der Finanzierung. Nach Aussage des DJV bereitet Limbourg seine Mitarbeiter deshalb auf Einschnitte vor.

  5. „Kompletter Blödsinn“: DJV weist Wulff-Kritik zurück

    Der Deutsche Journalisten Verband weist die von Christian Wulff geforderten Änderungen im Pressekodex zurück. Im Spiegel hatte der 55-Jährige auf Grund eines „Meinungskartells“ der Medien die Regularien des Deutschen Presserates kritisiert.