1. Nach schwerer Krankheit: Publizist und früherer „stern“-Chefredakteur Michael Jürgs ist gestorben

    Der Publizist und frühere „stern“-Chefredakteur Michael Jürgs ist tot. Er starb nach langer Krankheit in der Nacht zu Freitag in Hamburg im Alter von 74 Jahren, wie seine Frau Nikola Jürgs mitteilte. Der Journalist hatte in der Medienbranche den Ruf, ein ausgezeichneter Rechercheur und scharfer Beobachter zu sein, wusste mit seinen Standpunkten aber auch zu provozieren. 2019 wurde Jürgs der renommierte Theodor-Wolff-Preis der deutschen Zeitungen für sein Lebenswerk zuerkannt.

  2. „Ich hätte Sie alle, euch alle, gerne nochmal gesehen“: Michael Jürgs erhält Theodor-Wolff-Preis für sein Lebenswerk

    Für herausragende journalistische Leistungen zeichnen die Zeitungsverleger einmal im Jahr Journalisten mit dem Theodor-Wolff-Preis aus. Sechs Autorinnen und Autoren haben ihn am Mittwochabend erhalten. Einer konnte ihn nicht entgegennehmen. Der ehemalige „stern“-Chefredakteur Michael Jürgs wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

  3. „Einfältiger Depp“: SPON-Ressortchef lästert bei Twitter nach Spiegel-Interview über krebskranken Michael Jürgs

    Der Buchautor und frühere stern-Chefredakteur Michael Jürgs hat dem Spiegel ein Interview gegeben. Über seine lebensbedrohliche Krebserkrankung war im Sommer 2018 vielfach berichtet worden, ebenso vorvergangene Woche über die Verleihung des Theodor-Wolff-Lebenswerkpreises an den Publizisten. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin zieht der 73-Jährige nun Bilanz – und wird dafür ausgerechnet von einem Redakteur aus dem Haus im Social Web hart angegangen.

  4. „Oder soll man es lassen?“: Jury nominiert umstrittenen Zeit-Beitrag zur Flüchtlingsrettung aus Mittelmeer für Theodor-Wolff-Preis

    Am heutigen Mittwoch sind die Nominierten für den diesjährigen Theodor-Wolff-Preis bekanntgegeben worden. Auf der Shortlist findet sich auch ein umstrittener Beitrag zur Seenotrettung aus der Zeit, der bei seiner Veröffentlichung im Juli 2018 öffentlich kritisiert worden war. Der Publizist Michael Jürgs wird bei der Preisverleihung für sein Lebenswerk geehrt, wie Jury und Kuratorium mitteilten.

  5. „Der Beruf des Journalisten, eine Firewall der Demokratie“: das bewegende Manifest „Deadline“ des krebskranken Alpha-Journalisten Michael Jürgs

    „Eine freie Welt braucht freien Journalismus. Wir müssen ihn retten, und können es auch.“ So lautet die Unterzeile eines Artikels von Michael Jürgs, der heute im Handelsblatt erschienen ist. Es geht um Demokratie, die Freiheit und die Zukunft des Journalismus. Die Titelzeile „Deadline“ hat auch biografischen Bezug. Denn der 73-Jährige ist an Krebs erkrankt – sein Essay gleicht einem Vermächtnis.

  6. „Altgediente Textsöldner“ – warum Ex-Titanic-Chef Leo Fischer die Krautreporter nicht mag

    Unser Wochenrückblick: Bei Gruner + Jahr müssen Redakteure gehen. Michael Jürgs schreibt über Flanellmännchen, Bild.de-Chef Julian Reichelt sieht rot und Ex-Titanic-Chef Leo Fischer nimmt sich die Krautreporter zur Brust.

  7. Nannens zu große Fußstapfen: die Chronik der stern-Chefredakteure

    Nach nur 15 Monaten als alleiniger stern-Chefredakteur muss Dominik Wichmann wieder gehen. Der stern knüpft damit an seine wenig ruhmreiche Zeit in den 1980ern und 1990ern an, als die Chefs im Durchschnitt alle zwei Jahre ausgetauscht wurden. Den Rekord hält dabei der legendäre Herbert Riehl-Heyse mit gerade mal vier Monaten. MEEDIA blickt zurück.