1. Eigentlich sollten sie erwachsen werden: Was das Neon-Aus über die sich verändernde Magazin-Landschaft aussagt

    War es nun „jahreslanges verlegerisches Missmanagement“, wie der kurzzeitige stern-Chefredakteur Dominik Wichmann meint, oder war es das natürliche Ende eines Produktzyklus, der für das Aus von Neon verantwortlich ist? Für die Verlage insgesamt wäre es sogar beruhigender, wenn „nur“ Missmanagement verantwortlich wäre, denn das ließe sich am leichtesten beheben. Vermutlich liegt die Wahrheit aber dazwischen.

  2. Kauftitel statt Beileger: Zu Weihnachten kommt erstmals ein Best-of des SZ Magazins in den Handel

    In der Musik-Industrie ist Weihnachten schon immer die Zeit für Best-of-Alben. Diese Logik wendet nun auch das Magazin der Süddeutschen Zeitung an und bringt am 7. November erstmal ein eigenständiges Magazin (Preis 8.50 Euro) an die Kioske der Republik. Auf 180 Seiten fassen die Münchner noch einmal die besten SZ-Magazin-Stücke des Jahres zusammen. Die Auflage liegt bei ehrgeizigen 80.000 Exemplaren.

  3. „Möglichkeit des Scheiterns wird mitfinanziert“: SZ-Magazin lobt neues Recherche-Stipendium aus

    Keine langen Teilnahmebedingungen, sondern nur eine einfache Bitte der Chefredaktion des SZ Magazins: „Bei guten Themenideen einfach teilnehmen“. Auf der ständigen Jagd nach Qualitätsperlen loben Michael Ebert und Timm Klotzek ein Recherche-Stipendium von drei Mal 5.000 Euro für ihr Magazin aus.

  4. „Möglichst große Transparenz“ – wie das SZ-Magazin auf Rufmord-Vorwürfe reagiert

    Das SZ Magazin brachte am 22. April 2016 eine aufsehenerregende Story des Autors Johannes Boie über eine schrecklich missglückte Gentherapie-Studie bei der mehrere Kinder an Blutkrebs erkrankten und drei sogar starben. Der Arzt, der die Studie durchführte, ging juristisch gegen einige Aspekte des Artikels vor. Das SZ-Magazin entschloss sich daraufhin, den Text online frei verfügbar zu machen. MEEDIA sprach mit SZ-Magazin Chefredakteur Michael Ebert über den Fall.

  5. 25 Jahre SZ Magazin: „Wir sind das Gegenteil von Echtzeitjournalismus“

    Das SZ Magazin feiert seinen 25. Geburtstag heute mit einer Party in München und am Montag mit einer ganz besonderen Ausgabe und vier verschiedenen, von Künstlern gestalteten Covern. Im Geburtstagsheft finden sich 200 Erinnerungen und Momente von Machern und Protagonisten aus 25 Jahren SZ Magazin. MEEDIA sprach mit den beiden Chefredakteuren Timm Klotzek und Michael Ebert über den vielleicht schönsten Job im deutschen Journalismus.