1. #MeToo: Deutsche Welle muss sich mit Vorwürfen von sexueller Belästigung und Vergewaltigung befassen

    Die #MeToo-Debatte hat die Deutsche Welle (DW)erreicht. Wie die „Zeit“ berichtet, gibt es schwere Vorwürfe gegen einen ehemaligen, aus Ägypten stammenden Moderator des arabischsprachigen Programms der DW. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Vorwurfs einer Vergewaltigung. Der Sender muss sich auch noch mit weiteren Vorwürfen auseinandersetzen.

  2. „Bild für Bild die Welt ein bisschen besser machen“: Was Getty Images mit seiner neuen Diversity-Fotodatenbank plant

    Stock-Fotografie steht in der Vorstellung der meisten Menschen für schöne, aber nichtssagende Menschen und den massiven Einsatz von Photoshop. Die Bildagentur Getty Images geht mit #ShowUs einen anderen Weg. Gemeinsam mit der Beauty-Marke Dove und dem Netzwerk Girlgaze veröffentlichte Getty rund 5.000 Fotos mit authentischen Frauen und Personen nicht-binären Geschlechts. MEEDIA sprach mit Jacqueline Bourke, Senior Manager of Creative Insights bei Getty Images, über die Idee und Hintergründe.

  3. "Ihr wollt mich zurück": Kevin Spaceys YouTube-Lebenszeichen mit bizarrem Video im Frank-Underwood-Stil

    Vor über einem Jahr wurden gegen Kevin Spacey Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe laut. Ein Fall geht nun vor Gericht. An Weihnachten brach der frühere „House of Cards“-Star sein Schweigen – mit einem bizarren Video. Die Reaktionen bei Twitter sind größtenteils negativ und bezeichnen den Clip als „gruselig“. Bei YouTube gibt es für den Beitrag dagegen viele „Likes“.

  4. Globaler #Google-Walkout: Mitarbeiter des US-Konzerns protestieren weltweit gegen Sexismus im Job

    Dicke Beule im lange Zeit so coolen Image des IT-Giganten aus dem Silicon Valley: Google gibt sich in Sachen Firmenkultur gern fortschrittlich und vorbildlich. Doch Berichte über sexuelle Belästigungen haben den Konzern in den vergangenen Wochen erschüttert. Tausende Mitarbeiter gehen jetzt aus Protest gegen den intransparenten Umgang des Kult-Unternehmens mit solchen Vorwürfen auf die Straße.

  5. 48 Google-Angestellte wegen sexueller Belästigung entlassen – nahm einer 90 Millionen Dollar Abfindung mit?

    Der US-Konzern Google hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Jahren 48 Mitarbeiter wegen Anschuldigungen sexueller Belästigungen entlassen. Davon seien 13 Führungskräfte gewesen. Alle seien ohne Abfindung gefeuert worden, so Vorstandschef Sundar Pichai in einem internen Rundschreiben an seine Angestellten. Mit der E-Mail reagierte der CEO auf einen Artikel der New York Times, die in einem Fall von einer hohen Abfindung berichtet hatte.

  6. "Macht muss eingezäunt sein und kontrolliert werden": WDR-Intendant Buhrow über die Konsequenzen der #MeToo-Debatte

    Die Seele des WDR sei aufgewühlt. Die Familie, wie WDR-Intendant Tom Buhrow den öffentlich-rechtlichen Sender beschreibt, sei verunsichert. Gegenüber dem Magazin stern hat der 60-Jährige ein Interview gegeben, in dem es rund sechs Monate nach Bekanntwerden der Vorwürfe wegen sexueller Belästigung im Sender um die interne wie externe Aufarbeitung der Vorfälle geht. Er hofft nun auf einen Neustart.

  7. "Praktikantinnen nach Dienstschluss", "nächtliche SMS": Der Spiegel arbeitet die Geschichte sexueller Belästigungen im eigenen Haus auf

    Der Spiegel widmet sich in dieser Woche unter dem Motto „#frauenland“ einer Bestandsaufnahme zur Lage der Frauen in Deutschland. Auf allen Kanälen gibt es Schwerpunkte zu dem Thema. Das geht nicht, ohne auch in das eigene Haus zu schauen. In einer Sonderausgabe des Heftes schreibt die stellvertretende Chefredakteurin Susanne Beyer über das Ver­hält­nis der Ge­schlech­ter beim Spiegel – und ist dabei erstaunlich offen.

  8. Bilanz nach zwölf Monaten #MeToo: die Beschuldigten, die Debatte und die Frage, wie es jetzt weitergehen kann

    Fast ein Jahr ist es her, dass die ersten Vorwürfe wegen sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung gegen den ehemaligen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein laut wurden – und innerhalb weniger Tage eine weltweite Debatte über strukturellen Machtmissbrauch auslösten, die unter dem Schlagwort #MeToo bis heute anhält. Was hat sich seitdem bewegt? Eine Chronik.

  9. Haftantritt sofort: Bill Cosby wegen sexueller Nötigung zu drei bis zehn Jahren Gefängnis verurteilt

    US-Entertainer Bill Cosby ist wegen schwerer sexueller Nötigung in drei Fällen zu mindestens drei und höchstens zehn Jahren Haft verurteilt worden. Über eine vorzeitige Haftentlassung kann damit erstmals nach drei Jahren entschieden werden. Richter Steven O’Neill verkündete am Dienstag in Pennsylvania das Strafmaß für den 81-Jährigen, gegen das seine Anwälte Berufung einlegen wollen.

  10. #MeToo-Aktivistin Asia Argento weist Missbrauchsvorwürfe gegen sich zurück

    Die Schauspielerin und #MeToo-Aktivistin Asia Argento hat sich gegen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gewehrt. Ein Bericht der New York Times, demzufolge sie ihren jüngeren Schauspielkollegen Jimmy Bennett (22) missbraucht und ihm später Geld gezahlt haben soll, um eine Klage zu vermeiden, sei falsch, sagte Argento laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag.