1. Entlastung für die Verlagsbranche: Printhäuser zahlen reduzierten Steuersatz auf digitale Presseprodukte

    Große Erleichterung bei den Verlagen: Der Bundestag hat ein Jahressteuergesetz verabschiedet, das einen ermäßigten Steuersatz auch auf Apps, Websites und Datenbankangebote für Bücher, Zeitungen und Zeitschriften vorsieht. Damit werden faktisch elektronische und gedruckte Presseprodukte bei der Umsatzsteuer gleichgestellt.

  2. Ärger um neue Mehrwertsteuer für digitale Presse-Produkte: Verbändebündnis kritisiert Regelung

    Die vom Bundeskabinett beschlossene Neuregelung, E-Books und digitale Zeitungen und Magazinen mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz zu versehen, stößt auf ein geteiltes Echo. Der Grund: die reduzierte Mehrwertsteuer gilt nicht, wenn dieselbe Publikation nicht einzeln, sondern gemeinsam mit weiteren Publikationen in gebündelter Form aus einer Datenbank heraus angeboten wird. Das haben jetzt der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels moniert.

  3. Lokalzeitungsverband erfreut: Ermäßigte Mehrwertsteuer auf E-Books und E-Papers beschlossen

    Bei E-Books sowie bei digitalen Zeitungen und Magazinen gilt künftig nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch mit dem Entwurf des Jahressteuergesetzes. Das Gesetzt muss vom Bundestag noch abgesegnet werden. Der Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL) begrüßt die Entscheidung.

  4. EU-Finanzminister geben grünes Licht für niedrigere Mehrwertsteuer für digitale Presse

    Ein weiterer wichtiger Meilenstein und Etappensieg für die Verleger im Kampf um bessere digitale Absatzchancen: Für gedruckte Bücher, Zeitungen und Zeitschriften galt in Europa bislang der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, für die digitalen Ausgaben aber nicht. Die EU-Finanzminister haben den Weg für Änderungen freigemacht. Deutschland will offenbar zügig handeln und entsprechende Gesetze erlassen.

  5. 7 statt 19 Prozent: EU will Mehrwertsteuer für Digital-Zeitungen senken

    In Deutschland gilt für Online-Zeitungen ein Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent – gedruckte Ausgaben hingegen werden mit lediglich sieben Prozent besteuert. Dies soll sich jetzt ändern: Die EU will die ermäßigte Steuer nun auch für Digitalausgaben einführen; es habe schließlich mittlerweile eine „kleine Revolution“ stattgefunden und die Regeln seien nicht mehr zeitgemäß. Die Verleger freuen sich.