1. Von G+J-Chefin Jäkel bis Burdas CEO Kallen: Wer folgt Holthoff-Pförtner an die Spitze des VDZ?

    Am 5. November will die Delegiertenversammlung des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) einen neuen Präsidenten wählen. Der Verbandsgeschäftsführer Stephan Scherzer hat in einer E-Mail an alle 500 Mitglieder deutlich gemacht, dass er alle Fach- und Landesverbände in die Nachfolger-Suche einbinden will – ein Grund für die monatelange Vakanz. Zugleich gibt es erste Personalspekulationen.

  2. Nach VDZ-Rückzug: G+J, Spiegel und Zeit starten mit „Journalismusdialog“ eigenes Agendasetting

    Lange Zeit schien es eher still um die Allianz der vier Verlage, die nach einem Zwist auf Distanz zum Verband der Deutschen Zeitschriftenverleger gegangen waren. Heute meldete sich das Quartett aus Zeit, Spiegel, Gruner + Jahr sowie Medweth zurück. Beim „Journalismusdialog“ in Berlin zeigten die Verlage in der Facebook-Debatte Flagge – und zugleich, dass sie bei gesellschaftspolitischen Themen künftig als eigenständiger Player fungieren werden.

  3. Nach Austritt von Gruner + Jahr & Co.: VDZ drohen finanzielle Einschnitte

    Der frisch gewählte Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Holthoff-Pförtner, hat bereits wenigen Wochen nach seinem Amtseintritt ein ernstes Problem. Denn der Lobbyvereinigung drohen durch den Austritt von Gruner + Jahr, Spiegel, Zeit und der Medweth-Gruppe, erhebliche Beitragseinnahmen wegzubrechen. Holthoff-Pförtner muss nun dringend neue Einnahmequellen suchen. Schafft er es nicht, könnte der VDZ am Ende mit dem kapitalstärkeren Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger BDZV fusionieren.