1. US-Journalismusprofessor Jarvis: Zeitungen sollten Google ihre Abonnenten nennen

    Internet-Anbieter wie Google sollen künftig zahlen, wenn sie auf Inhalte von Verlagen verlinken und kleine Textausschnitte zeigen: Die Zeitungsverleger setzen auf ein solches Leistungsschutzrecht. Zu den Medientagen München haben sie jemanden eingeladen, der davon nicht viel hält.

  2. Jeff Jarvis: „Bei Donald Trump hat der amerikanische Journalismus versagt“

    Am Donnerstag hält Jeff Jarvis, Medienvisionär und Journalismusprofessor an der New Yorker City University, seine Keynote auf den Münchener Medientagen. Mit MEEDIA sprach er zuvor über die schwierige Rolle der Nachrichtenmedien im politischen Wettstreit von Hillary Clinton und Donald Trump um das Präsidentenamt. Jarvis fordert ein radikales Umdenken der Branche. Das Interview führten der Hamburger Journalismusprofessor Stephan Weichert und der Medienforscher Leif Kramp, die sich derzeit zu Forschungs- und Studienzwecken in New York aufhalten.

  3. Kanzlerin Merkel auf den Münchner Medientagen: „Wer gründlich recherchiert, vermag auf Dauer zu überzeugen“

    Zum 30. Jubiläum der Medientage München gab sich auch die Bundeskanzlerin die Ehre und eröffnete die Gipfel-Veranstaltung mit einer Rede, in der sie über den medialen Wandel sprach. Darin ermahnte Angela Merkel die Medien, in den hektischen Zeiten des digitalen Wandels auf Qualität zu setzen. Von Konzernen wie Facebook oder Google forderte die Kanzlerin mehr Transparenz – allerdings ohne ihre Namen zu nennen.

  4. „Kooperation statt Konfrontation“: Verlage wollen mehr zusammenarbeiten

    Die Auflagen fast aller großen Zeitungen und Zeitschriften sinken seit Jahren. Aber die Deutschen geben weiterhin viel Geld für Printprodukte aus. Die Vertreter der Branche zeigen sich daher auf den Medientagen München zuversichtlich – und setzen auf Kooperation.

  5. AOL Prophet „Shingy“ auf der Dmexco: drei Phrasen im Sekundentakt

    AOL Prophet „Shingy“ wird zum Dmexco-Maskottchen. Bento hat eine Idee. Christoph Schwennicke unterhält das Presse-Grossisten in Baden-Baden und die Medientage München fahren Angela Merkel und Django Asül auf. Der MEEDIA Wochenrückblick.

  6. Auch Zeit Online testet Facebook Instant Articles

    Erst vergangene Woche gab Facebook weitere Partner für sein Instant-Article-Programm bekannt, sparte weitere deutsche Partner aber aus. Am Freitag wurde bei den Medientagen München allerdings deutlich, dass sich auch hierzulande der Partnerkreis erweitern wird – unter anderem um Zeit Online.

  7. Journalisten und die Sommermärchen-Affäre: Zu viel Nähe tut nicht gut.

    Der Spiegel hält die Medien- und die Fußballbranche mit der Fortsetzung der Sommermärchen-Affäre in Atem. Nicht alle Journalisten geben dabei eine gute Figur ab. Thomas Gottschalk sorgte für gute Laune bei den Medientagen und Judith Rakers darf am Sonntag in der Tagesschau Bein zeigen. Der MEEDIA Wochenrückblick.

  8. Roland Tichy bei den Medientagen: Verlage brauchen eigene soziale Netzwerke

    Die Debatte um Chancen und Risiken des Online-Journalismus beherrscht auch in diesem Jahr die Medientage in München. In mehreren Panels diskutierten Chefredakteure und Verlagschefs ihre verschiedenen Modelle und Einstellungen gegenüber neuen Technologien und Initiativen von Facebook oder Google.

  9. Medientage München: digitale Disruption, Innovation und Print-Bekenntnisse

    Wie können Medien im Internet Geld verdienen? Die Frage treibt Journalisten und Medienmacher schon fast seit der Erfindung des Netzes um. Mittlerweile belegen die Zahlen eine positive Entwicklung für die Branche. Doch die größte Einnahmequelle, die Werbung, stellt sie vor Herausforderungen.

  10. Medientage München: Thomas Gottschalk moderiert TV-Gipfel

    Die Medientage München haben in diesem Jahr einen besonders hohen Entertainment-Faktor: Die Veranstalter haben einen Bericht von kress.de bestätigt, laut dem in diesem Jahr Ex-„Wetten,dass..?“-Moderator Thomas Gottschalk den Fernsehgipfel moderieren wird. Auf dem Panel wird auch sein Ex-Chef, ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler sitzen.