1. „Heuchelei der großen Medien“: Tesla-Chef Elon Musk teilt gegen Journalisten aus

    Tesla-Chef Elon Musk hat die „großen Medienunternehmen“ scharf angegriffen. Die Öffentlichkeit respektiere sie nicht mehr, weil sie „selbstgefällige Heuchelei“ betrieben, schrieb der Tech-Milliardär am Mittwoch bei Twitter. Dabei verlinkte Musk auf den Autoblog „Electrek“, der einen Analysten mit der Einschätzung zitierte, Teslas Aktien könnten steigen.

  2. Angst mit Ausrufezeichen: Wie die Bild-Zeitung mit ihrer Titelseite an der Realität vorbeischreibt

    Angst ist ein schlechter Berater – vor allem in Zeiten des Terrors. Die Titelseite der Bild-Zeitung vermittelt am heutigen Mittwoch den Eindruck, dass nach dem Anschlag in Berlin, Deutschland nun von Angst regiert wird. Der Aufmacher sorgt in den sozialen Netzwerken für Kritik. Springers Boulevardzeitung schüre Ängste, wo derzeit keine sind. Ganz unberechtigt ist diese Kritik nicht.

  3. RTL-Moderator Peter Kloeppel: „Wir müssen die Ängste der Menschen ernster nehmen“

    Die Silvester-Attacken waren für den Fernsehmoderator Peter Kloeppel ein Beispiel, dass der Staat an seine Grenzen geraten ist. Mancherorts sei das Bild von Deutschland als rechtsfreiem Raum entstanden, so der „RTL Aktuell“-Moderator im Interview. In den USA beobachte man genau, wie Deutschland nach den Exzessen reagiert habe und welchen Kurs das Land in der Flüchtlingskrise fahre.

  4. „Ihr Opfer, lasst Hip-Hop in Ruhe“: Sido disst in Anti-Medien-Rap Böhmermann, das ZDF, RTL, Die Welt und andere

    Der Deutschrapper Sido hat einen neuen Song geschrieben – Pardon: einen Rap. In „Masafaka“ (steht für engl. „Motherfucker“) rechnet der böse Rapper-Bube mit den Medien ab. Die „Opfer“ sollen gefälligst den Hip-Hop in Ruhe lassen. U.a. das ZDF, Böhmermann und die Welt bekommen ihr Fett weg. Premiere feierte das neueste Werk am Montagabend bei ProSieben.

  5. Hamsterkäufe durch die „Terrorismusbrille“ betrachtet: Medien-Professor warnt vor Panikmache durch Medien

    Die Bundesregierung will am Mittwoch ein neues Zivilschutzkonzept beschließen. Schon diskutiert die Republik – von Medien befeuert – über Sinn und Notwendigkeit von Hamsterkäufen. Im Interview erklärt Medienwissenschaftler Hans-Bernd Brosius die dahinterstehenden Mechanismen und übt Medienkritik: Journalisten betrachteten derzeit alles durch die „Terrorismusbrille“.

  6. „Der AfD mit Normalität begegnen“ – Constantin Schreiber über den falschen Umgang der Medien mit den Rechtspopulisten

    Der bisherige Umgang der Medien mit der Alternative für Deutschland (AfD) hat Schaden angerichtet, meint n-tv-Moderator Constantin Schreiber. Die Berichterstattung laufe Gefahr, „eine persönliche Grundhaltung von uns Journalisten auszudrücken“ und die Partei somit stärker zu machen. In seinem Gastkommentar fordert der Grimme-Preisträger, den Rechtspopulisten mit „Normalität“ zu begegnen.

  7. Information oder Alarmismus? Brüssel und der Turbo-Journalismus in der Endlosschleife

    Breaking News bringen Redaktionen an ihre Grenzen. Nur wer kühlen Kopf bewahrt, weiß mit großem Interesse bei nur wenigen verfügbaren Informationen umzugehen. Doch gibt es immer wieder Situationen, wie nach den Terroranschlägen in Brüssel oder auch in Paris, in denen Kritik an der Art und Weise der Berichterstattung geübt wird. Von „Turbo-Journalismus“ und Hysterie ist die Rede – Medien im News-Teufelskreis.

  8. Von wegen Lügenpresse: „Es wäre ratsam, Dampf aus der Debatte zu nehmen“

    Das Vertrauen in die Medien war 2015 geringer als im Jahr zuvor. Von einer Krise kann jedoch keine Rede sein, meinen Prof. Dr. Kim Otto und Andreas Köhler. Ihre Langzeitanalyse zeigt: In den vergangenen 16 Jahren kam es immer wieder zu Schwankungen. Von Krisenwerten wie zuletzt um 2000, ist die aktuelle Stimmung noch weit entfernt. Es wäre ratsam Dampf aus einer hysterischen Debatte zu nehmen, so die Wissenschaftler.

  9. Regelung für Online-Medien: Presserats-Rügen sollen künftig 30 Tage lang im Netz stehen

    Medien, die gegen den Pressekodex verstoßen haben, sollen Leser künftig 30 Tage lang im Netz über eine Rüge informieren. Die Sanktion solle sichtbar sein, sobald Nutzer den Beitrag online anschauten, teilte der Deutsche Presserat am Freitag in Berlin mit. Für die bereits vorher geltende Regelung, Rügen im Netz zu publizieren, gab es bislang noch kein konkretes Muster.

  10. Übermedien.de: Stefan Niggemeiers mutiger Start als Medienkritik-Unternehmer

    Heute ist mit Übermedien.de die neue Medienkritik-Website von Stefan Niggemeier und seinem Kompagnon Boris Rosenkranz gestartet. Ganz wichtig: Website, nicht Blog. Niggemeier und Rosenkranz wollen mit Übermedien.de die Medienkritik zum Fulltimejob machen und verkaufen Abos zu 3,99 Euro pro Monat.