1. MZ steht für „Münsterscher Zombie“: Was die Ausschlachtung der Münsterschen Zeitung bedeutet

    Die Zukunft der Münsterschen Zeitung (MZ) ist gesichert – das vermeldete ihr neuer Besitzer, die Unternehmensgruppe Aschendorff, am Montag. Damit gemeint ist aber nur der Name des Blatts. Denn die Münsteraner schlachten die Zeitung aus. Nach der Übernahme vom Medienhaus Lensing wird Aschendorff nur die Hälfte der Mitarbeiter in die Westfälischen Nachrichten (WN) übernehmen und macht die MZ zur Zombie-Zeitung. MEEDIA beantwortet die dazu wichtigsten Fragen:

  2. Aschendorff will bei Münstersche Zeitung die Hälfte der Belegschaft einsparen

    Auf die Mitarbeiter der Münsterschen Zeitung (MZ) kommen harte Zeiten zu: Am Montag hat der neue Eigentümer, die Unternehmensgruppe Aschendorff, bekanntgegeben, die Belegschaft um 50 Prozent streichen zu wollen. Auch ein Drittel der Zusteller soll gehen. Die Maßnahme sei „unausweichlich“, so der neue Inhaber. Anderenfalls drohe der Tageszeitung das Aus.

  3. Funke schickt Zombie-Zeitung Westfälische Rundschau in die Insolvenz

    Schuld soll das Bundeskartellamt sein: Die Funke Mediengruppe hat für die Westfälische Zeitungsverlag GmbH & Co. KG (WZV), den Verlag hinter der Westfälische Rundschau, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Die Essener sehen sich zu dem Schritt gezwungen, weil das Bundeskartellamt angekündigt hatte, Kooperationen zwischen Funke und dem Medienhaus Lensing zu untersagen.

  4. Kartellmacht: Aschendorff darf defizitäre Münstersche Zeitung übernehmen

    Der Aschendorff Verlag darf die Münstersche Zeitung vom Medienhaus Lensing übernehmen. Das Bundeskartellamt gab am Montag grünes Licht. Ausnahmsweise. Eigentlich entsteht durch die Übernahme in einigen Regionen ein Zeitungsmonopol. Aber Lensing hätte die Münstersche Zeitung bei einer Verweigerung der Kartellhüter wohl dicht gemacht.

  5. Dementi: Lambert Lensing-Wolff nicht vor Einstieg in Funke-Chefetage

    Der Mediendienst Newsroom berichtete am Donnerstag, dass Lambert Lensing-Wolff, noch Geschäftsführer des gleichnamigen Medienhauses Lensing, vor dem Wechsel in die Führungsriege des Rivalen Funke stehe. Als Nachfolger von Christian Nienhaus. Lensing dementiert das Gerücht gegenüber MEEDIA – dabei hätte die Personalie durchaus ihren Charme.

  6. „Seit Jahren defizitär“: Lensing will Münstersche Zeitung loswerden

    Im Münsterland rummst es. das Medienhaus Lensing will sein Traditionsblatt Münstersche Zeitung loswerden. Übernehmen soll es die Unternehmensgruppe Aschendorff. Die ist Herausgeber des Konkurrenten Westfälische Nachrichten. Eigentlich ist so eine Fusion nicht erlaubt. Das Kartellamt soll trotzdem zustimmen.

  7. Medienhaus Lensing: Haarmann übernimmt Aufgaben von Lambert Lensing-Wolff

    Lambert Lensing-Wolff zieht sich aus dem Verlags-Tagesgeschäft zurück. Ab dem 1. September wird Hans-Christian Haarmann die operativen Aufgaben des Geschäftsführers des Medienhaus Lensing übernehmen. Den westfälischen Verlag wird er gemeinsam mit Christoph Sandmann weiterführen.

  8. Bundeskartellamt wollte Übernahme untersagen: Lensing verzichtet auf Funke-Zeitungen

    Das Medienhaus Lensing wird nicht wie angekündigt sieben Lokalausgaben der Funke-Zeitungen Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und Westfälische Rundschau (WR) im Raum Dortmund übernehmen. Das hat das Bundeskartellamt am Freitag bekannt gegeben. Die Aufsichtsbehörde hatte den Verlagen zuvor angekündigt, die Übernahme zu untersagen.