1. Ex-Bild-Macherin Tanit Koch wird Geschäftsführerin bei n-tv und Chefredakteurin neuer Zentralredaktion

    Die Ex-Bild-Chefredakteurin Tanit Koch wechselt zu RTL Deutschland. Zum 1. März wird sie neue Geschäftsführerin von n-tv, dem Nachrichtensender der Mediengruppe, und baut als Chefredakteurin eine zentrale RTL-Redaktion auf. Hans Demmel verlässt den Sender „auf eigenen Wunsch“, wie RTL am Mittwoch bekanntgab.

  2. Zu viele Quizshows, zu viele Krimis: die heftige Kritik der RTL-Chefin Schäferkordt an ARD/ZDF und der Politik

    Eigentlich war das Interview mit der Berliner Morgenpost über die schrumpfende TV-Nutzungsdauer schon vorbei, doch dann drehte Anke Schäferkordt noch einmal richtig auf. In ungewöhnlich scharfen Tönen kritisierte die Chefin der Mediengruppe RTL Deutschland die Politik, die die Privaten im Stich lassen und die Öffentlich-Rechtlichen, die immer mehr auf Unterhaltung setzen würden.

  3. Tag 1 der Screenforce-Days im MEEDIA-Check: RTL-Gruppe und RTL II begeistern, Sky enttäuscht

    Am Mittwoch und Donnerstag finden in Köln die Screenforce Days statt, das große Event der TV-Sender und -Vermarkter, in dem u.a. neue Programme für die TV-Saison 2018/19 vorgestellt werden. Zehn Screenings von Sendern bzw. Sendergruppen buhlen um die Gunst der Werbekunden und Agenturmitarbeiter. Im großen Screenings-Check sagt MEEDIA, was zu sehen ist – und wie gut sich die Sender und Vermarkter verkaufen.

  4. Forsa-Umfrage von RTL: Weniger als die Hälfte der Deutschen sieht Programmauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender erfüllt

    Nur knapp die Hälfte der Befragten einer aktuellen, repräsentativen Forsa-Umfrage findet, dass ARD und ZDF ihren Programmauftrag gut oder sehr gut erfüllen. Die Befragung wurde im Auftrag der Mediengruppe RTL durchgeführt und kam außerdem zu dem Ergebnis, dass immerhin fast drei Viertel der Bundesbürger dafür sind, dass das bestehende duale Rundfunksystem aus öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern erhalten bleibt.

  5. Bis zu 1,5 Monatsgehälter extra: RTL beteiligt seine Mitarbeiter erneut am Unternehmenserfolg

    RTL-Mitarbeiter erhalten auch für das Jahr 2017 die maximale Beteiligung am Unternehmenserfolg: 1,5 Monatsgehälter springen für jeden heraus, der bei einem Sender der Mediengruppe RTL angestellt ist. Im Laufe der vergangenen 25 Jahre hat das Medienunternehmen seinen Mitarbeitern auf diesem Weg bereits insgesamt fast 240 Millionen Euro zusätzlich gezahlt.

  6. DSDS-Kandidat Diego sorgt für Diskussionen: "Ein psychisch kranker Mensch wird richtiggehend ausgestellt"

    Der Auftritt des Kandidaten Diego in der neuen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) wirkte bizarr. Er sei der Sohn von US-Rapper Tupac Shakur, von der Mafia entführt und nach Deutschland verschleppt worden. „Wir brauchen so verrückte Typen“, sagte Jury-Mitglied Dieter Bohlen nach dem Auftritt. Was der Zuschauer nicht im TV erfuhr: Diego ist in psychiatrischer Behandlung. Aus medienethischer Sicht ein kritischer Fall.

  7. Während die Konkurrenz ihre Erwartungen senkt: RTL Group erhöht Gewinnprognose für 2017

    Während ProSiebenSat.1 aufgrund einer Schwäche im Werbegeschäft seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr 2017 zurückgeschraubt hat, gibt sich der europäische Konkurrent RTL weiter optimistisch. Die Luxemburger Sendergruppe, zu der auch die Mediengruppe RTL gehört, hat ihre Prognose erhöht: So soll der Umsatz zwischen 2,5 und 5 Prozent zulegen, beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwarte man eine „leichte Steigerung“.

  8. Neues Videoportal von RTL Interactive: Clipfish wird zu Watchbox

    Nach elf Jahren verabschiedet sich die Mediengruppe RTL von der Marke Clipfish und benennt sein Video-on-Demand-Portal in „Watchbox“ um. Mit dem neuen Namen will RTL interactive die Neuausrichtung des Portals von User Generated Content hin zu einem Streamingdienst verdeutlichen. Clipfish-User werden seit ab sofort automatisch auf die neue Seite umgeleitet.

  9. Online First: Mediengruppe RTL will Eigenproduktionen zuerst kostenpflichtig bei TV Now zeigen

    Die Mediengruppe RTL will künftig eigenproduzierte Sendungen zuerst bei ihrem Video-On-Demand-Portal TV Now zeigen, bevor sie im linearen Fernsehen ausgestrahlt werden. Damit verteilt die Kölner Sendergruppe die Produktionskosten für eigene Formate auf mehrere Schultern – zum einen über Einnahmen aus der Ausstrahlung bei TV Now, zum anderen über Werbeerlöse bei späteren linearen Verbreitung der Sendungen. Zudem erhöht die zu Bertelsmann gehörende TV-Kette auch den Konkurrenzdruck auf die Streamingdienste Netflix und Amazon.

  10. AGF wird eine GmbH mit WeltN24 und Sky Deutschland als neuen Gesellschaftern

    Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) firmiert seit Jahresanfang als Arbeitsgemeinschaft Videoforschung GmbH und weitet mit WeltN24 und Sky Deutschland seinen Gesellschafterkreis aus. Darüber hinaus hat die AGF ein neues Lizenzmodell eingeführt, das im Sinne der einheitlichen Konvergenzmessung TV- und Streamingdaten in einem System integriert.