1. Bei allzu breiten Bärten ist stets gesunde Skepsis angebracht

    Bevor die us-amerikanische Hetzseite Breitbart nach Deutschland kommt, vertreiben wir uns hier die Zeit mit allerlei falschen Breitbärten im Internetz und am Telefon. Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat es mittlerweile zur Internet-Kultfigur gebracht – aber ist das jetzt gut oder schlecht für ihn? Und was zur Hölle macht eigentlich so ein Daily Briefer den ganzen langen Tag? Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  2. Nach Mattuseks Headhunter-Outing: Auch „Panorama“-Mitarbeiter erhielt Anruf mit Breitbart-Jobangebot

    Es war der Branchen-Schnack des Tages: der angebliche Headhunter-Anruf von Breitbart.com bei Ex-Spiegel-Autor Matthias Matussek. Der hatte die Offerte via Facebook selbst publik gemacht – und fälschlich verbreitet, dass das Satiremagazin Titanic dahinter stecke. Erstaunlich: Auch bei einem „Panorama“-Redakteur meldete sich offenbar ein Personalagent mit einem Angebot, zu Breitbart zu wechseln.

  3. Verwirrung um angebliches Breitbart-Jobangebot: Titanic bestreitet „Headhunter“-Anruf bei Matussek

    Mit einem ungewöhnlichen Posting in eigener Sache wandte sich Ex-Spiegel-Autor Matthias Matussek heute an seine Facebook-Community. Der 62-Jährige machte so öffentlich, dass er einem Anrufer des Satire-Magazins Titanic auf den Leim gegangen sei, der sich als Headhunter ausgegeben und ihm einen Job bei der rechtslastigen News-Plattform Breitbart angeboten habe. Seltsam: Die Titanic bestreitet das.

  4. „Charakterschweine“, „Pseudo-Investigativjournalist“ – Welt-Autor Alan Posener geht wegen Liane Bednarz auf die Süddeutsche Zeitung los

    Johannes Boie, Journalist bei der Süddeutschen Zeitung, hat einen Text über Interessenskonflikte bei dem Buch „Gefährliche Bürger“ geschrieben. Es geht darum, dass die Co-Autorin Liane Bednarz Namen im Sinne ihres Haupt-Arbeitgebers, eine Kanzlei, habe streichen lassen. Das bringt Welt-Autor Alan Posener bei Facebook in Wallung. Die Stimmung auch unter Medienmenschen ist bei Facebook mitunter gereizt.

  5. Mit Matussek und Steinhöfel als Talk-Duo: Springers Bilanz plant Video-Format im Web

    Talk-Runden mit zwei „bunten Hunden“ aus der Medienszene, Koch-Shows mit Größen aus Industrie und Hochfinanz – der Online-Ableger des Wirtschaftsmagazins Bilanz plant diverse Bewegtbild-Formate. Zudem will bilanz.de mehr hochkarätige Kolumnisten aus Wissenschaft, Lifestyle und Ökonomie gewinnen. Damit soll das Meinungs- und Debattenportal rasch bekannter werden, um so die Vermarktung anzukurbeln.

  6. Von der Welt zur Weltwoche: Matthias Matussek heuert als regelmäßiger Autor an

    Matthias Matussek heuert als regelmäßiger Autor bei der Weltwoche in der Schweiz an. Man habe sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit zu intensivieren, erklärt Herausgeber und Chefredakteur Roger Köppel. Matussek schrieb zuletzt für die Tageszeitung Die Welt, mit deren Chefredaktion er sich im Herbst vergangenen Jahres überwarf und daraufhin seinen Autorenvertrag verlor.

  7. Einigung mit Axel Springer: Matthias Matussek kann wieder für die Welt am Sonntag schreiben

    Matthias Matussek könnte zukünftig wieder für die Welt am Sonntag schreiben. Das legt ein Posting von Matusseks Anwalt Joachim Steinhöfel nahe, in dem er eine Einigung mit der Welt-Gruppe bekannt gibt. Die Wende kommt überraschend: Die Welt hatte sich vergangenes Jahr von dem Autoren getrennt, nachdem dieser ein umstrittenes Facebook-Posting veröffentlicht und danach eine lautstarke Auseinandersetzung mit der Chefredaktion hatte.

  8. „Tschornalist“ sucht Job: Matthias Matussek postet Gang zum Arbeitsamt bei Facebook

    Matthias Matussek formt seinen Facebook-Account nach und nach zum Tagebuch, in dem er seinen Alltag protokolliert. Der neueste Eintrag: MM nach seinem Rauswurf bei der Welt vorm Arbeitsamt. Dort hat sich der ehemalige Spiegel-Autor nach neuen Perspektiven für „Tschornalisten“ erkundigt. Die große Fan-Community nimmt rege Anteil: Nach zwölf Stunden hatte sein Posting bereits mehr als 650 Likes.

  9. Von Pfeilen durchbohrt: Matthias Matussek inszeniert sich auf Facebook als Opfer

    Neues von Matthias Matussek. Nach seinem Rauswurf bei Axel Springer inszeniert sich Matussek bei Facebook von Pfeilen durchbohrt. Und teilt nebenbei gegen seine früheren Spiegel-Chefs Klaus Brinkbäumer und Martin Doerry aus.

  10. Nach Rauswurf bei der Welt: Matthias Matussek zieht gegen Springer vor Gericht

    Matthias Matussek zieht mit einer Kündigungsschutzklage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, Axel Springers Welt Gruppe, vor Gericht. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Samstagsausgabe. Matussek, von dem sich das Blatt vor anderthalb Wochen mit sofortiger Wirkung getrennt hatte, betonte zuletzt, sich „gütlich“ einigen zu wollen.