1. Streit um Europa-Wahlwerbespot der Satire-Partei Die Partei: ZDF zeigt modifizierten Spot zur Seenotrettung

    Die Satire-Partei Die Partei hat mal wieder einen PR-Coup gelandet. Die Partei, für die die Satiriker Martin Sonneborn und Nico Semsrott als Spitzenkandidaten bei der Europawahl antreten, überließ die Gestaltung eines Wahlspots der Seenotrettungsorganisdation Sea-Watch. Das ZDF lehnte die Ausstrahlung zunächst mit der Begründung ab, dass der Spot nicht die gesetzlichen Voraussetzungen für Wahlwerbung erfülle. Eine modifizierte Version wird nun aber gesendet.

  2. Ins Parlament mit "Bombe, Krieg, Göring und Goebbels": So sarkastisch rechnet Sonneborn mit der EU und Sachsen ab

    Was Jean-Claude Juncker kann, hat Martin Sonneborn schon lange drauf. Parallel zum Kommissionschef hat auch der Satiriker und Abgeordnete der Partei das Wort ergriffen und seine dritte „State of da Union“ Rede gehalten. Darin kritisiert er die „Militarisierung des ehemaligen Friedensprojekts EU“. Auch Sachsen und die AfD bekommen noch einen mit.

  3. Gold, Blattgold, Nazigold: Titanic startet Paywall und will “seriösen Journalismus, Lügenpresse und Pimmelwitze verbinden”

    Satire darf alles – also darf sie auch was kosten. Nach dem Spiegel Daily-Desaster, dachte sich Titanic-Chefredakteur Tim Wolff: “Das können wir auch”. Mit Titanic Gold, Blattgold und Nazigold bieten die Satiriker nun drei Abo-Modelle zwischen 2,99 Euro und 19,99 pro Monat. Im MEEDIA-Kurzinterview erklärt Wolff, wie er und die Redaktion sich das mit der Bezahlschranke und dem Besiegen des Kapitalismus im Detail vorstellen.

  4. Humor-Umfrage: Die meisten kennen Otto, aber über Jan Böhmermann und Mario Barth können die Deutschen gar nicht lachen

    Jan Böhmermann, Mario Barth und Helge Schneider – diese drei Komiker finden die Deutschen überhaupt nicht lustig. Dies hat eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research unter 1.016 Menschen ergeben. Besonders beliebt sind dagegen Loriot und Otto Waalkes.

  5. "Fallschirmspringen hat ja eine gewisse Tradition in der FDP. ZwinkerSmiley" – Martin Sonneborn redet mal wieder vor dem EU-Parlament

    Der Satiriker Martin Sonneborn hat in seiner Funktion als Europa-Abgeordneter der Partei DIE PARTEI mal wieder eine Rede vor dem EU-Parlament gehalten. Diesmal thematisiert er die Luftschläge gegen Syrien. Die FDP, der „Irre vom Bosporus“ und ein Witzchen über das Alter der Ehefrau von Frankreichs Präsident Macron kommen auch vor. Letzteres kommt nicht bei allen gut an.

  6. Keine Strafzahlung für Sonneborns Truppe: DIE PARTEI gewinnt Prozess um Zuschüsse nach "Geld kaufen"-Aktion

    Die Satire-Partei DIE PARTEI  hat vor dem Berliner Verwaltungsgericht einen Prozess um finanzielle Zuschüsse gewonnen. Es ging um die Aktion „Geld kaufen“ aus dem Jahr 2014, mit der die PARTEI ihre Zuschüsse aus der Parteienfinanzierung erhöhte. Der Bundestag forderte 72.000 Euro an Zuschüssen zurück und verhängte eine Strafzahlung in Höhe von 384.000 Euro. Dagegen klagte die Partei und gewann.

  7. "Die Partei hat ihre Existenzberechtigung!": Martin Sonneborn reagiert überraschend ernst auf Vorwürfe von taz, n-tv und Stefan Niggemeier

    „Wir haben Die Partei 2004 gegründet, weil wir absolut nicht mehr wussten, welche Partei man noch guten Gewissens wählen kann“, schreibt der Satiriker Martin Sonneborn bei Facebook. Damit reagiert er auf einen Medien-Streit, der um die Daseinsberechtigung der Satire-Partei entfacht war. Medienkritiker Stefan Niggemeier sowie Autoren von taz und -tv hatten Wählern vorgeworfen, mit ihrer Stimme für die Partei die AfD zu unterstützen.

  8. Medienwächter fallen auf PR-Gag von Martin Sonneborn und Tele 5 herein: Verwirrspiel um Satire-Doku "Sexy-Mini-Super-Porno!"

    Die für den Münchner Kanal zuständige Medienaufsicht Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) forderte Tele 5 schriftlich auf, die satirische Doku „Sexy-Mini-Super-Porno!“ über den Wahlkampf der Satirepartei DIE PARTEI wegen unerlaubter Wahlwerbung aus dem Programm zu nehmen. Die Medienwächter witterten eine Einflussnahme, die gar nicht da war. Sie waren auf die PR-Masche der PARTEI und Tele 5 reingefallen.

  9. "Kanzler-Altlast Helmut Kohl vom Netz genommen" – Satiriker Sonneborn schockt CSU-Mann mit neuer EU-Rede

    Der frühere Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn sitzt bekanntlich für die Satire-Partei DIE PARTEI im Europaparlament. Nun bekam er zum zweiten Mal Gelegenheit, dort eine Rede zu halten und wie gewohnt sorgte er für Irritationen. Vor allem ein CSU-Abgeordneter regte sich auf, weil Sonneborn davon sprach, dass er dafür gesorgt habe, dass „die Kanzler-Altlast Helmut Kohl vom Netz genommen“ worden sei.

  10. CDU-Zentrale zum Partei-Plakat mit totem Flüchtlingsjungen: "widerwärtige Geschmacklosigkeit"

    Im aktuellen Wahlkampf provozierte die Satirepartei Die Partei rund um Martin Sonneborn mit einem Wahlplakat, das den toten Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi mit den Worten „Für einen Strand, an dem wir gut und gerne liegen“ zeigte – eine Anspielung auf den Wahlkampf-Slogan der Union. Gegenüber MEEDIA bezog die CDU-Zentrale nun Stellung.