1. "Wir können noch nicht mal die Russen dafür verantwortlich machen": So reagiert das Netz auf die Bundestagswahl 2017

    Deutschland hat gewählt – und die etablierten Parteien schwer abgestraft. CDU und SPD müssen krachende Verluste und die (zweit-) schlechtesten Ergebnisse der Nachkriegszeit hinnehmen. Das Social Web scheint beim Wahlausgang dagegen nur ein Thema zu beschäftigen: Das überraschend starke Abschneiden der AfD, die mit mehr als 13 Prozent der Stimmen drittstärkste Kraft wird. Auf dem 140-Zeichen-Dienst reagiert der Großteil der Nutzer fassungslos über das Ergebnis der Rechtspopulisten.

  2. Die Facebook-Wahlkampf-Sieger 2017: Martin Schulz, Christian Lindner und die AfD

    Auch wenn die Umfragen weiterhin überhaupt nicht für Martin Schulz und die SPD sprechen: Im Facebook-Wahlkampf hat er viel richtig gemacht. Laut einer MEEDIA-Auswertung liegt er unter allen deutschen Politikern in Sachen Interaktionen vorn, schlug zudem alle Konkurrenten in Sachen Video Views und Pagelike-Zuwachs.

  3. Merkel boxt Lindner um, Schulz kickt Gauland: Bundesfighter, das großartige Polit-Prügelspiel zur Wahl

    Das Büro-Browserspiel für Zwischendurch ist eine fast schon vergessene Kunstform des Internets. Auf der Suche nach Ablenkung am Arbeitsplatz zockte man früher gerne mal fix eine Runde. Heute wird stattdessen lieber schnell der Social-Media-Newsfeed gecheckt. Doch kurz vor dem Ende des Wahlkampfs kommt nun der „Bundesfighter“. In dem Browserspiel kann jeder in die Haut von Merkel, Schulz & Co. schlüpfen und sich mit dem politischen Gegner nach Lust und Laune prügeln.

  4. "So können wir es nicht mehr machen": ARD-Intendanten wollen TV Duell reformieren

    Die Anstalten der ARD haben bei ihrer Intendantenkonferenz zu Beginn der Woche offenbar beschlossen, sich bei der Ausrichtung des TV Duells nicht mehr von der Politik reinreden lassen zu wollen. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf Teilnehmerkreise. Zukünftig wolle man sich dafür einsetzen, das Format von seinem engen Korsett zu befreien.

  5. "Ich habe Frau Merkel einen Brief geschrieben": Martin Schulz fordert zweites TV-Duell mit der Kanzlerin

    Im Wahlkampfendspurt versucht der in Umfragen abgeschlagene SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, ein zweites TV-Duell mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einzufordern. Dies habe er Angela Merkel in einem Brief geschrieben, sagte Schulz in der ZDF-Sendung „Klartext“ am Dienstag. Der Brief liegt sowohl der Bild-Zeitung als auch der Deutschen Presse-Agentur vor – soviel zum Postgeheimnis in der Politik.

  6. Nach Angela Merkels Kritik an Themenwahl: Martin Schulz zu zweitem TV-Duell bereit

    Nach der Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Themenauswahl beim TV-Duell hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sein Angebot eines zweiten TV-Duells erneuert. „Ich bin bereit zu einem zweiten Duell mit Angela Merkel“, sagte Schulz am Mittwochabend bei einem Wahlkampfauftritt im nordrhein-westfälischen Münster.

  7. "Unser neues Kanzler-Kandidat": die genervte Schulz/Merkel-Titelseite des Berliner Kuriers

    Die meisten Beobachter des TV-Duells waren sich einig: Statt einem Wettstreit der politischen Ideen handelte es sich vielmehr um eine angenehme Unterhaltung zweier Groß-Koalitionäre. „Außer Einigkeit nichts gewesen“, notiert der Berliner Kurier genervt und schuf gleich mal die passende Titelseite dazu.

  8. Politikberater Michael Spreng über das TV-Duell: "Vierer-Moderation katastrophal für solch eine Sendung"

    Seit seiner Zeit als Wahlkampf-Manager von Edmund Stoiber gilt Michael Spreng als einer der Väter der starren deutschen TV-Duelle, wie wir sie in den vergangenen Wahlkämpfen erlebten. Mit der Ausgabe des Jahres 2017 war der ehemalige Chefredakteur der Bild am Sonntag nicht zufrieden. In diesem Format hält er Angela Merkel für unschlagbar und wünscht sich künftig die alte Elefantenrunde zurück. Allerdings nicht zwingend mit Claus Strunz als Moderator.

  9. "Kein Duell, sondern ein Bewerbungsgespräch": das Medienecho zum Kanzlerduell

    Schon im Voraus waren die Erwartungen an das Zusammentreffen von Angela Merkel und Martin Schulz im TV-Duell verhalten. Beide viel zu korrekt, als dass der Zuschauer verbale Ausfälle und persönliche Spitzen erwarten konnte, plätscherte die „Debatte“ zwischen den beiden Kanzlerkandidaten vor sich hin. Viele (Chef-) Redakteure haben das Duell noch am Abend kommentiert. Eine Übersicht.

  10. Mutti, Martin und die Mutlosen: Warum die Sender schuld an der Langeweile des TV-Duells sind

    Das TV-Duell, der so genannte „Höhepunkt“ des medialen Walkampfes, ist also vorüber und alle sind sich mal wieder einig: Das war nix! Merkel zu merkelhaft, Schulz konnte Chancen nicht nutzen, die falschen Themen, zu wenig Zeit, zu doofe, bzw. die falschen Fragen etc. pp. Das Ergebnis war vorhersehbar. Für ein interessanteres TV-Duell bräuchten die Sender Mut, den sie nicht haben.