1. ZDF-Talker Illner und Lanz gehen am 9. Juli in Sommerpause

    Die Sommerpausen der ZDF-Talkshows beginnen 2020 etwas später als vergangenes Jahr. Während sich Maybrit Illner und Markus Lanz 2019 am 4. Juli in die Pause verabschiedeten, tun sie es diesmal nach ZDF-Angaben am 9. Juli

  2. Das Erste siegt mit mehr als 5 Mio. Zuschauern für die Leichtathletik-WM, doch der neue Talk „Hier spricht Berlin“ legt einen Fehlstart hin

    Starker Abend für die Leichtathletik-WM im Ersten: 5,20 Mio. Fans waren ab 20.15 Uhr dabei – ein sehr guter Marktanteil von 17,3% und ein neuer Rekord für die aktuelle WM. Im Anschluss verlor der Sender aber den Großteil der Zuschauer, sodass der neue Talk „Hier spricht Berlin“ um 23 Uhr nur noch 930.000 Leute begrüßte und bei schwachen 7,7% hängen blieb.

  3. Winterbauers Woche: Treffen sich ein Grünen-Spitzenpolitiker und eine prominente Seenotretter-Kapitänin im ZDF … again!

    Beim ZDF gaben sich diese Woche Grünen-Spitzenpolitiker und prominente Seenotretter-Kapitäninnen die Klinke in die Hand. In Medien-Studien ist die Medien-Welt noch in Ordnung. Ein Klatschblatt macht eine Reporterin zum Fan und Claus Kleber wollte, dass sich Boris Johnson selbst zum Idioten erklärt. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  4. 24,6% bei den 14- bis 49-Jährigen: ProSiebens „The Masked Singer“ wird zum Megahit

    ProSiebens neue Musik-Promi-Rateshow „The Masked Singer“ war in Woche 2 noch erfolgreicher als bei der Premiere. 1,65 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten ihr einen gigantischen Marktanteil von 24,6%. Im Gesamtpublikum gewann das „heute journal“ den Tag, anschließend erreichte „maybrit illner“ ihren zweitbesten Marktanteil des bisherigen Jahres.

  5. Kroatien-England mit erneutem WM-Rekord, starke Zuschauerzahlen danach auch noch für die NSU-Doku

    Das zweite WM-Halbfinale hat die Quoten des ersten nochmal übertroffen: Mit 19,23 Mio. Fans im ZDF war Kroatien-England das bisher zuschauerstärkste Spiel des Turniers ohne deutsche Beteiligung. In der Verlängerung sahen sogar 21,69 Mio. zu. Nach den Fußball-Übertragungen blieben immerhin noch 2,66 Mio. im ZDF, um sich die Doku „Auf der Spur des rechten Terrors“ anzuschauen – der Marktanteil lag bei 18,6%.

  6. Schwächster WM-Tag bisher: England-Belgien sehen weniger als 8 Mio., Senegal-Kolumbien nur rund 4 Mio.

    Liegt es am WM-Aus des deutschen Teams oder waren die letzten Vorrunden-Spiele einfach zu unattraktiv? Am Donnerstag gab es im deutschen Fernsehen jedenfalls die bisher schwächsten Zuschauerzahlen der WM 2018. 4,09 Mio. Fans sahen ab 16 Uhr Senegal und Kolumbien, 7,99 Mio. ab 20 Uhr England und Belgien. Der Marktanteil lag in der Prime Time sogar unter 30%.

  7. Kleine WM-Analysten-Stilkritik: der Schmalspur-Beckmann am Kommentatoren-Katzentisch

    Eine Fußball-WM ist stets auch ein Wettstreit um die besten Analysen und Neben-Berichterstattung. ARD und ZDF teilen sich ein Sendezentrum in Baden-Baden, verfolgen ansonsten aber recht unterschiedliche Konzepte. Während man beim ZDF weitgehend auf Bewährtes setzt, bietet die ARD ein wahres Panoptikum an Figuren auf, bei dem man sich mehr als einmal fragt: WTF? Eine kleine Stilkritik.

  8. Digital-Duell bei "Markus Lanz": Richard David Precht vs. OMR-Gründer Philipp Westermeyer

    Bei der jüngsten „Markus Lanz“-Sendung trafen mit dem Bestseller-Philosophen Richard David Precht und dem OMR-Macher Philipp Westermeyer ein Digital-Kritiker und ein Digital-Apologet aufeinander. Trotz Differenzen: Am Ende waren beide gar nicht so weit auseinander.

  9. Til Schweiger zum Fall Wedel: Wir müssen Missbrauchsopfern zuhören

    Schauspieler Til Schweiger hat angekündigt, bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film zwei Vertrauenspersonen einzusetzen. An die könnten sich Crewmitglieder im Falle von sexuellen Belästigungen wenden. „Jeder, dem so etwas widerfährt, ist sein Leben lang traumatisiert“, sagte Schweiger am Mittwochabend in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ über Opfer sexuellen Missbrauchs.

  10. Komplimente aus der Hölle: Kevin Kühnert und die Ignoranz der Medien gegenüber einem Nachwuchspolitiker

    Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert zählt mit seinem Nein zur „GroKo“ zu den gefragtesten Gesprächspartnern in der Debatte um die Regierungsbildung. Bei Reden und in TV-Talks lässt der 28-Jährige seine rhetorischen Fähigkeiten aufblitzen. In seiner Partei gilt er als Mann der Zukunft. Viele Medien behandeln Kühnert dennoch wie eine halbe Portion – Ausdruck eines gesellschaftlichen Problems.