1. Schlammschlacht: ehemaliger Publizistischer AfD-Berater rechnet öffentlich mit Frauke Petry und Marcus Pretzell ab

    Der ehemalige Focus-Redakteur und publizistische Berater von AfD-Chefin Frauke Petry, Michael Klonovsky, hat auf seiner Website eine gnadenlose Abrechnung mit Petry und deren Ehemann, dem AfD-NRW-Chef Marcus Pretzell, veröffentlicht. Kurz vor dem AfD-Bundesparteitag in Köln fordert Klonovsky die Delegierten auf, Petry ihre Unterstützung zu verweigern. Sie stehe unter dem Einfluss ihres Ehemannes Pretzell, den Klonovsky als „Blender“, „Spaltpilz“ und „Hochstapler“ bezeichnet.

  2. „Merkels Tote“: So instrumentalisiert die AfD den Lkw-Anschlag in Berlin in den sozialen Medien für ihre Zwecke

    Wie in Worte fassen, was kaum in Worte zu fassen ist? Die AfD wählte schon kurz nach dem Bekanntwerden der Todesfahrt auf dem Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche schrille Töne. Als „Merkels Tote“ bezeichnete Marcus Pretzell, Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen, die Opfer. Seine Lebensgefährtin Frauke Petry legte Stunden später mit einem Facebook-Post nach, in dem sie den Anschlag mit der Forderung verknüpfte: „Merkel muss weg“. In den sozialen Medien reagieren Nutzer und Politiker entrüstet auf die AfD-Statements.

  3. „Dämonenhaft schön“ – Frauke-Petry-Interview sorgt für Unmut in der Bunte-Redaktion

    Burdas Bunte veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe ein Interview mit den beiden AfD-Politikern Frauke Petry und Marcus Pretzell. „Wie gefährlich ist dieses Paar?“ fragt die Titelzeile und zeigt ein extra produziertes Foto des „umstrittenen Power Paares“ (Bunte). Innerhalb der Redaktion soll es Unmut gegeben haben, dass den rechtspopulistischen Politikern eine solche Bühne bereitet wird.

  4. AfD ist Medienanwalts Liebling – der MEEDIA-Wochenrückblick

    Politiker der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland beschäftigen Medienanwälte. Auf beiden Seiten. Der Sohn von Verleger Wolfram Weimer landet einen Viral-Hit mit Berlin-Bashing. Der Spiegel lockt Programmierer mit Büroausstattung und Geo wandelt titeltechnisch auf stern-Pfaden.

  5. Twitter-Beef Oettinger vs. Petry: Wer hat hier den Schuss nicht gehört?

    Die AfD und der Schießbefehl: Noch immer arbeiten sich Politiker der angeblichen Systemparteien, die Medien und auch die AfD selbst an den umstrittenen Zitaten von Frauke Petry und Beatrix von Storch ab. Nächstes Kapitel ist der Twitter-Zoff zwischen EU-Kommissar Günther Oettinger und dem Petry-Klan samt Unterstützer. Auslöser war das Zitat das ehemaligen BaWü-Ministerpräsidenten: „Wenn die komische Petry meine Frau wäre, würde ich mich heute Nacht noch erschießen.“

  6. „Mustergültige Transparenz“: DJV lobt Stefan Aust für Umgang mit der Causa Lachmann

    Eigentlich gehört das Fordern ja zur Kernkompetenz der meisten Interessenverbände. Aber der DJV kann offenbar auch loben. So äußert sich der Deutsche Journalisten Verband nun auch zur Causa Lachmann und bescheinigt Stefan Aust eine „mustergültige Transparenz gegenüber den Lesern“. Damit hebt der Verband noch einmal ausdrücklich die Erklärung des Welt-Chefredakteurs in „eigener Sache“ hervor.

  7. Rauswurf per Twitter-Nachricht: Welt trennt sich von AfD-Reporter Günther Lachmann

    Überraschende Wende in der Affäre um ein angebliches AfD-Beratungsangebot von Welt-Redakteur Günther Lachmann: Nur wenige Tage nachdem das Medienhaus Axel Springer angekündigt hatte, der Journalist werde juristisch gegen die Behauptung des AfD-Abgeordneten Marcus Pretzell vorgehen, teilte Chefredakteur Stefan Aust am Samstagnachmittag auf Twitter mit: „Die Welt trennt sich von Günther Lachmann.“

  8. Angebliches Beratungs-Angebot: Welt-Journalist geht juristisch gegen AfD-Abgeordneten Pretzell vor

    Der Welt-Redakteur Günther Lachmann geht juristisch gegen den AfD-Europa-Abgeordneten und Lebensgefährten von Parteichefin Frauke Petry, Marcus Pretzell, vor. Dieser hatte in einem Facebook-Posting geschrieben, dass Lachmann, der bei der Welt für die AfD zuständig ist, der Partei angeboten hätte, diese in Pressefragen zu beraten. Angebliche Honorar-Forderung: 4.000 Euro pro Monat.