1. Großes Interesse am ARD-Drama "Meine fremde Freundin", "The Taste" springt mit 11% auf neues Staffel-Hoch

    Das ARD-Drama „Meine fremde Freundin“ zum Thema Vergewaltigung und Falschbeschuldigung hat ein großes Publikum erreicht. Mit 5,34 Mio. Zuschauern gewann der Film den Mittwoch, der Marktanteil lag bei starken 17,2%. Im jungen Publikum gewann RTL mit „GZSZ“ und „Mario Barth deckt auf“, doch auch Sat.1 kann mit 11,0% für „The Taste“ zufrieden sein.

  2. 8,27 Mio. sehen bittere Champions-League-Niederlage der Bayern im ZDF, Petry verhilft "Maischberger" zu Top-Quoten

    Schwache Bayern, starkes ZDF: 8,27 Mio. Fußball-Fans sahen am Mittwoch das 3:0 von Paris St. Germain gegen Bayern München – ein klarer Tagessieg und ein Marktanteil von 28,9%. Die Prime-Time-Konkurrenz war damit völlig chancenlos gegen das ZDF, Das Erste landete mit seinem Love-Parade-Drama „Das Leben danach“ noch hinter RTLs „Die 25“. Dafür lief es später super: mit 15,9% für „Maischberger“

  3. Die verfluchte Parität: Sandra Maischberger hat mit Frauke Petry den Talkgast der Stunde und verschenkt die Gelegenheit

    Kurz sah es so aus, als hätte die Redaktion von „Maischberger“ einen Coup gelandet. Neben der potenziellen Jamaika-Koalition bestimmt der Einzug der AfD in den Bundestag und der Austritt deren ehemaliger Galionsfigur Frauke Petry die politische Debatte. Und Petry war bei „Maischberger“ zu Gast. Was hoch interessant hätte werden können, entwickelte sich unter der Leitung einer überforderten Moderatorin zum Tohuwabohu-Talk.

  4. Auf ein Selfie mit Ivanka: Embedded Schampus-Journalismus mit dem Hamburger Abendblatt

    Talkshow-Zoff XXL mit Wolfgang Bosbach und Jutta Ditfurth, die Hamburger Verlegerfamilie Bauer warnt in der Zeitung vor einem Villen-Betrüger, ein Chefreporter ging während G20 auf Selfie-Jagd mit Ivanka Trump und die FAZ provoziert mit Twitter-Thesen. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  5. „Unüberlegte Kurzschlussreaktion“: Sandra Maischberger entschuldigt sich bei Jutta Ditfurth nach TV-Eklat

    Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat nach einer hitzigen Diskussion mit der früheren Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth erbost die ARD-Talksendung „Maischberger“ verlassen. Sandra Maischberger bat Ditfurth daraufhin, die Sendung ebenfalls zu verlassen. In einem offiziellen Statement entschuldigt sich die Moderatorin jetzt für diese „unüberlegte Kurzschlussreaktion“.

  6. Eklat bei“Maischberger“-G20-Talk: Wolfgang Bosbach verlässt Studio nach Streit mit Jutta Ditfurth

    Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat nach einer hitzigen Diskussion mit der früheren Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth erbost die ARD-Talksendung „Maischberger“ verlassen. „Frau Ditfurth ist persönlich, vom Verhalten und ihrer (…) Argumentation unerträglich. Das muss ich nicht mitmachen“, sagte der Bundestagsabgeordnete und verließ am Mittwochabend vor laufenden Kameras die Gesprächsrunde über die Krawalle während des Hamburger G20-Gipfels.

  7. „Es hat sich die wahre Fratze des WDR gezeigt“ – Autor der Antisemitismus-Doku kündigt Schritte gegen den Sender an

    Joachim Schröder, einer der beiden Autoren der umstrittenen ARD-Antisemitismus-Doku „Auserwählt und ausgegrenzt“ hat in einer Talkshow der Bild Schritte gegen den WDR angekündigt. Schröder erklärte, der Faktencheck, der vom WDR parallel zur Ausstrahlung des Films veröffentlicht wurde, würde Dinge „teilweise komplett falsch darstellen“. Außerdem habe WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn in der „Maischberger“-Sendung zum Thema nachweislich gelogen.

  8. Die Antisemitismus-Doku bei „Maischberger“ – ein Debakel für den WDR auf allen Ebenen

    Wie die ARD die umstrittene Antisemitismus-Doku des WDR gestern präsentierte und die anschließende Debatte in der Sendung „Maischberger“ waren ein wohl einmaliger Vorgang im Fernsehen. Der WDR gab sich alle Mühe die Doku mit einem „Faktencheck“ und zahlreichen Warnhinweisen zu diskreditieren. Es war eine Art betreutes Fernsehen mit Denkanleitung. Bei „Maischberger“ ging anschließend WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn im Zwiegespräch mich Michael Wolffsohn baden. Ein Debakel für den WDR.

  9. 1,19 Mio. sehen umstrittene Antisemitismus-Doku im Ersten, 5,73 Mio. den U21-Fußball

    Die ganz große Aufmerksamkeit bekam die ARD-Doku „Auserwählt und ausgegrenzt“ trotz der wilden Diskussionen der vergangenen Tage zwar nicht, doch immerhin 1,19 Mio. Leute sahen die 92 Minuten im Durchschnitt. Die begleitende „Maischberger“-Diskussion kam danach auf 610.000 Seher. Die Top-Programme des Tages waren aber andere: Vor allem das U21-EM-Spiel Deutschland-Dänemark stach mit 5,73 Mio. Fans und 2,9% aus der Masse heraus.

  10. TV-Briefing für Medienmacher: ARD zeigt und redet über die umstrittene Antisemitismus-Doku

    Der TV-Abend steht ganz im Zeichen der umstrittenen Antisemitismus-Doku. Erst bemängelten Arte und der WDR handwerkliche Fehler, dann zeigte Bild.de ohne Erlaubnis der Sender die Reportage – und auf einmal bewegten sich die Öffentlich-Rechtlichen doch. Jetzt strahlt die ARD den Film aus, mit anschließender „Maischberger“-Debatte. Auch Arte sendet auf einmal und der WDR streamt eine Podiumsdiskussion. Allerdings spricht keiner mit den Machern.