1. Die bizarre Welt der Print-Reichweiten: Leserzahlen-Unterschiede zwischen AWA und MA bei bis zu 133%

    In den vergangenen Tagen und Wochen wurden die neuesten Ausgaben der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) und der Media-Analyse (MA) veröffentlicht. Die Print-Leserzahlen, die sie zu Tage beförderten, unterscheiden sich zum Teil dramatisch, obwohl die Methodiken sich nicht so radikal unterscheiden. MEEDIA zeigt die wundersamen Ergebnisse eines AWA-MA-Vergleichs.

  2. MA Tageszeitungen: erstaunliche Zuwächse bei den Überregionalen, aber teilweise dramatische Verluste bei den Regionalen

    Die neueste Media Analyse (MA) Tageszeitungen bescheinigt fast allen überregionalen Titeln steigende Leserzahlen. Besonders deutlich im Plus: die Süddeutsche, die F.A.Z. und das Handelsblatt. Auch bei den regionalen Zeitungen gibt es Gewinner, allerdings auch Verlierer mit zweistelligem prozentualem Minus.

  3. Zeitschriften-MA: Verluste für die Mehrheit der Titel, vor allem für Sport Bild, Auto Bild, stern und Gala

    Zwar konstatiert die neueste Media Analyse (MA) der Magazin-Branche, Zeitschriften seien „weiterhin eine Konstante in der Mediennutzung“, doch die Mehrzahl der Titel verlor diesmal auch bei der MA Leser. 88 der Publikumszeitschriften büßten Reichweite gegenüber der vorigen Analyse ein, immerhin 54 steigerten sich aber. Größte Verlierer waren Sport Bild und Auto Bild, die meisten Leser hinzu gewonnen haben tv14 und Capital.

  4. Die wundersame Welt der MA-Zahlen: 21 der 25 größten Zeitschriften gewinnen Leser, obwohl die Branche Käufer verliert

    Erneut werden die Print-Reichweiten, die die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse agma ermittelt hat, für Erstaunen und wilde Diskussionen sorgen. In Zeiten, in denen die große Mehrheit der Magazine unter schrumpfenden Auflagen leiden, bescheinigt die agma z.B. 21 der 25 Top-Titeln steigende Leserzahlen. So gewinnen stern, Spiegel und Focus zwischen 4,8% und 7,2% hinzu, die Bild am Sonntag 6,5%.

  5. Die neuesten Reichweitenzahlen der Print-MA: Mehrheit der Zeitschriften verliert Leser

    Die Reichweitenstudie ma 2016 Pressemedien I beschert der Mehrheit der untersuchten Publikumszeitschriften rückläufige Leserzahlen. Neben Programmies traf es auch Klassiker wie Spiegel, Geo, Bunte und Focus besonders stark. Zu den Gewinnern gehören ungewöhnlich viele Auto-Magazine wie Auto Bild, Auto Test und auto motor und sport.

  6. Tageszeitungs-MA: Überregionale und Boulevardzeitungen leiden massiv unter Leserschwund

    Während die Radiosender und Publikumszeitschriften bei der akruellen MA recht glimpflich davon gekommen sind, fielen die Reichweiten zahlreicher Tageszeitungen massiv. Vor allem die überregionalen Titel und die Boulevardblätter litten deutlich. Die Hamburger Morgenpost büßte als größter Verlierer 21,5% ein.

  7. Print-MA: Glamour größter Gewinner, TV Movie, Focus und Computer Bild verlieren klar

    Die neueste MA Pressemedien steht unter dem Einfluss des Zensus 2011: Durch die Einbeziehung der neuesten Bevölkerungsdaten schrumpfte die Grundgesamtheit der MA, Reichweitenverluste sind also normal. Dennoch legten einige Titel zu – und andere büßten mehr ein, als mit dem Zensus erklärbar sind.

  8. Print-MA: Große Mehrheit der Magazine verzeichnet schrumpfende Leserzahlen

    Allmählich schlägt sich die Krise der Printmedien auch in der Media-Analyse (MA) nieder. Die neueste Ausgabe der Reichweitenstudie für Publikumszeitschriften beschert nur 35 Titeln Leser-Zuwächse, 115 Magazine verloren hingegen. Die meisten Leser büßten dabei ADAC Motorwelt, Bild am Sonntag und stern ein.

  9. Handy-Befragung, MediaScan, konvergente Radioreichweiten: neues bei der agma

    Mit ein paar Entscheidungen ergänzt, bzw. modernisiert die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) ihre Reichweitenstudien. So wird bei der Print-MA mittels MediaScan das tatsächliche Leseverhalten ermittelt und bei der Radio-MA werden herkömmliches Radio und Webradio zusammen geführt.

  10. Zeitungs-MA: Süddeutsche verliert 10% Leser, F.A.Z. und Welt noch mehr

    Hiobsbotschaft für die Verlage der großen vier überregionalen Tageszeitungen: BIld, Süddeutsche, F.A.Z. und Welt verloren laut neuester MA allesamt deutlich Leser – zwischen 6,8% und 13,6%. Für die kleine taz ging es sogar um 20% nach unten, viele Regionalblätter gewannen hingegen überraschenderweise Reichweite.