1. Verstoß gegen das Gesetz: Russland blockiert Karriere-Netzwerk Linkedin

    In Russland hat es sich ausgelinkt: Das Karriere-Netzwerk Linkedin, das Microsoft im Juni für 26,2 Milliarden Dollar gekauft hat, wird in Russland blockiert. Das Businessportal verstoße gegen russische Gesetze, teilte die Aufsichtsbehörde in Moskau mit. Das entsprechende Gesetz ist seit 2014 in Kraft – wurde aber bisher nicht angewandt.

  2. Yahoo: Über 500 Millionen Kundendaten bei Hackerangriff gestohlen

    Es könnte der größte Hackerangriff in der Internet-Geschichte sein: Wie Yahoo am Abend mitteilte, wurden Kundendaten von über 500 Millionen Nutzern gestohlen – Emailadressen, Telefonnummern, Geburtstage und sogar verschlüsselte und unverschlüsselte Passwörter. Der Vorfall habe sich bereits Ende 2014 ereignet, teilte Yahoo mit. Der Internet-Dienst, der im Juli an den Telekomriesen Verizon verkauft wurde, forderte Nutzer unterdessen auf, ihre Passwörter zurückzusetzen.

  3. Und es hat Xing gemacht: Jörg Bueroße baut für LinkedIn jetzt auch eine deutsche Redaktion auf

    Der Deutschland-Ableger von LinkedIn baut sein redaktionelles Angebot aus. Damit stößt der Weltmarktführer auch in Deutschland in einen Bereich vor, den der Konkurrent aus Hamburg, Xing, bereits erfolgreich in der DACH-Region etablieren konnte. Als Redaktionsleiter holt LinkedIn den früheren Tomorrow Focus-Chef Jörg Bueroße.

  4. LinkedIn: Die neuen Quartalszahlen verdeutlichen, warum Microsoft 26 Milliarden Dollar bezahlt hat

    Starker Arbeitsnachweis vom größten Business-Netzwerk der Welt: Bei den gestern nach Handelsschluss vorgelegten Geschäftszahlen für das zweite Quartal konnte LinkedIn deutlich die Erwartungen der Wall Street beim Umsatz und Proforma-Gewinn schlagen. Mehr als 450 Millionen Menschen haben sich inzwischen beim Berufsnetzwerk angemeldet. Dass die Aktie trotzdem kaum zulegt, liegt an der Übernahme durch Microsoft – der Kaufpreis ist längst fixiert.

  5. Nach Spekulationen um Tesla und Time Warner: Plant Apple Übernahme von American Express?

    Welche Großübernahme wagt Apple-Chef Tim Cook? Nachdem sich seit einiger Zeit die Spekulationen um Tesla, Time Warner oder Dropbox ranken, bringt das Finanzportal InvestorPlace ein neues Übernahmeziel ins Gespräch: American Express! Was zunächst nach einer wilden Idee klingt, besitzt auf den zweiten Blick einen gewissen Reiz: Apple könnte so seinem Bezahldienst Apple Pay zum Durchbruch verhelfen.

  6. LinkedIn-Übernahme für 26 Milliarden Dollar: Hat Microsoft zu viel bezahlt?

    Es war der Paukenschlag zu Wochenbeginn: Microsoft übernimmt das Karriere-Netzwerk LinkedIn für 26,2 Milliarden Dollar. Die Reaktionen fielen reflexartig aus: Die mit Abstand größte Übernahme in der vierzigjährigen Geschichte des Software-Riesen ist nach klassischen volkswirtschaftlichen Kriterien kaum zu fassen – LinkedIn verliert schließlich weiterhin Geld. Doch gemessen an den einstigen Höchstkursen des Börsenlieblings kommt Microsoft gar relativ günstig zum Zug.

  7. Password „dadada“: Hacker knacken Social-Media-Accounts von Facebook-Chef Mark Zuckerberg

    Der Gründer des erfolgreichsten Social Networks wurde Opfer eines Hacker-Angriffs. Den Tätern gelang es laut eigener Aussage, sich Zugang zu Zuckerbergs persönlichen Accounts bei Twitter, Pinterest, LinkedIn und Instagram zu verschaffen und in seinem Namen zu posten. Schuld soll ein Datenleck bei LinkedIn von 2012 sein, bei welchem bis zu 100 Millionen Passwörter öffentlich geworden waren.

  8. Datenleck bei LinkedIn: Karrierenetzwerk ruft Millionen Nutzer zur Passwortänderung auf

    Das Karriere-Netzwerk LinkedIn fordert Millionen seiner Nutzer zu einem schnellen Passwort-Wechsel auf, nachdem ein Hacker Informationen aus einem Datenleck von 2012 im Internet zum Verkauf gestellt hat. Er ist nach eigenen Angaben im Besitz von 177 Millionen Datensätzen unter anderem mit Benutzernamen und Passwörtern, wie zunächst die Website Motherboard am Mittwoch berichtete.

  9. WeWork: Flexibler Büroplatz-Anbieter ist plötzlich mehr wert als Twitter

    Freelancer kennen das Problem: Zu Hause zu arbeiten, ist nicht jedermanns Sache – sich gleich aber für einen fixierten Zeitraum ein Büro mit Mietvertrag zu suchen, auch nicht. Die Lösung für viele Freischaffende und Gründer: Sogenannte „Coworking Spaces“, die monatsweise buchbar sind. Das Geschäft mit dem flexiblen Büro boomt so sehr, dass der weltgrößte Anbieter WeWork förmlich mit Risikokapital überschüttet wird. Mit 16 Milliarden Dollar ist WeWork nun schon wertvoller als Twitter – und genauso wertvoll wie Snapchat und LinkedIn.

  10. Internetaktien-Crash erreicht deutsche Dotcoms: Xing stürzt im Sog von LinkedIn in die Tiefe

    Katerstimmung am Gänsemarkt: Auch den langjährigen Börsenliebling Xing hat es nun im Internetaktien-Crash erwischt. Im Sog der erdrutschartigen Verluste des großen Rivalen LinkedIn wurde auch das Hamburger Business-Netzwerk in die Tiefe gerissen. Anleger schickten Xing-Aktien heute allein um 14 Prozent nach unten. Andere deutsche Internetaktien wie United Internet, Rocket Internet, Zalando und Scout24 erlitten im Sog der Wall Street ebenfalls schwere Verluste und liegen 2016 nun allesamt zweistellig im Minus.