1. „Der Machtkampf muss beendet werden“: Aktionärsvereinigung DSW mischt sich in Streit bei Constantin Medien ein

    Auf der Hauptversammlung des Münchener Constantin Medien AG am Mittwoch nächster Woche droht ein Eklat. Denn zwei verfeindete Aktionärsgruppen liefern sich seit Monaten einen filmreifen Streit um die Macht. Jetzt hat sich die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) im Vorfeld der Aktionärsversammlung zu Wort gemeldet – und dies mit einer klaren Botschaft.

  2. Kirch-Witwe Ruth im Alter von 89 Jahren gestorben

    Ruth Kirch ist tot. Die Witwe des Medienunternehmers Leo Kirch starb am frühen Mittwochmorgen im Alter von 89 Jahren in München, wie ein Vertrauter der Familie am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er bestätigte damit eine Meldung der „Bild“-Zeitung. Seit 1956 war Ruth Kirch mit dem bereits 2011 verstorbenen Leo Kirch verheiratet, beide kannten sich aus Studientagen und hatten einen gemeinsamen Sohn.

  3. Freispruch für Jürgen Fitschen und Josef Ackermann im Fall Kirch-Prozess

    Freispruch für fünf Top-Banker der Deutschen Bank: Co-Chef Jürgen Fitschen, seine Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weitere Ex-Banker haben sich nach einem Urteil des Münchner Landgerichts nicht wegen versuchten Prozessbetrugs im Fall Kirch strafbar gemacht. Für Fitschen ist der Freispruch wenige Wochen vor seinem Abschied von der Spitze der Deutschen Bank ein letzter Triumph.

  4. Breuer zahlt Deutscher Bank 3,2 Millionen wegen Kirch-Interview

    Ein Interview über die Mediengruppe Kirch kommt den früheren Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer teuer zu stehen: Der Manager zahlt dem Institut für die Folgen seiner Äußerungen 3,2 Millionen Euro, wie aus der Einladung zur Hauptversammlung des größten deutschen Geldhauses hervorgeht. Die Bank und Breuer einigten sich demnach auf einen entsprechenden Vergleich. Die Summe entspricht den Angaben zufolge dem dreifachen Jahresgrundgehalt, das der Manager als Vorstandschef bekam.

  5. Deutsche-Bank-Prozess: Mathias Döpfner und Friede Springer sollen in den Zeugenstand

    Der Prozess gegen die ehemalige Deutsche-Bank-Führung ist alles andere als vorbei. Springer-Chef Mathias Döpfner und Verlegerin Friede Springer sollen nun doch aussagen. Ein Etappensieg für die Staatsanwaltschaft.

  6. Friede Springer, Mathias Döpfner und Rupert Murdoch sollen im Kirch-Prozess aussagen

    Zwar haben sich die Deutsche Bank und die Erben des Kirch-Imperiums im Schadenersatz-Prozess auf einen Vergleich geeinigt, doch der Strafprozess gegen DB-Manager dauert an. Die Staatsanwaltschaft will dort nun weitere Zeugen berufen. Darunter: Friede Springer, Mathias Döpfner und Rupert Murdoch.

  7. Kirch-Insolvenz: Gläubiger erhalten weitere 200 Millionen Euro

    Die nächste Tranche erreicht die große Schar der Kirch-Gläubiger. Nach Zustimmung des Gläubigerausschusses kann der Insolvenzverwalter nun die insgesamt neunte Abschlagsverteilung durchführen. Die Gläubiger der seit April 2002 insolventen Kirch Media erhalten im dritten Quartal weitere 200 Millionen Euro.

  8. Kirch und kein Ende: Anklageschrift gegen Deutschbanker soll fertig sein

    Die Staatsanwaltschaft München hat laut FAZ ihre Anklageschrift gegen aktuelle und ehemalige Top-Manager der Deutschen Bank fertig. 600 Seiten soll sie dick sein. Josef Ackermann, Rolf Breuer und weitere Banker sollen im Kirch-Prozess die Unwahrheit gesagt haben. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

  9. Kirch-Intimus will Billig-Bundesliga für unter zehn Euro

    Diese Nachricht dürfte sowohl die Fußball-Fans, wie auch die Bundesliga-Vereine diebisch freuen. Immerhin belebt Konkurrenz das Geschäft und senkt für die Konsumenten die Preise – meistens zumindest. Wie das Handelsblatt berichtet, plant Constantin-Hauptaktionär Dieter Hahn Pay-TV-Rechte für die Bundesliga zu kaufen und ein Paket für unter zehn Euro zu schnüren. Wie man einen scheinbar festgefahrenen TV-Markt so richtig durchwirbelt, hat der 53-Jährige bei einem Meister in dieser Disziplin gelernt: bei Leo Kirch.

  10. 775 Mio. für Kirch-Erben: das teuerste Interview aller Zeiten

    Der endlos scheinende Rechtsstreit zwischen den Erben des 2011 verstorbenen Medien-Unternehmers Leo Kirch und der Deutschen Bank hat nun doch ein Ende gefunden. Wie die Deutsche Bank mitteilt, hat sie sich mit den Erben Kirchs auf einen Vergleich in Höhe von 775 Mio. Euro geeinigt. Grund des Rechtsstreits waren Interview-Äußerungen des früheren Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer.