1. Das Likemedien-Ranking von 10000 Flies: Österreich-Wahl beschert o24 und Kronen Zeitung gigantische Erfolge

    Die Bundespräsidentenwahl in Österreich hat das ganze Land in Atem gehalten. Auch die österreichischen Online-Medien profitierten vom Wahlkampf und dem spannenden Wahl-Ausgang – insbesondere in den sozialen Netzwerken. Vor allem die beiden großen Boulevard-Angebote oe24 und Kronen Zeitung verzeichneten im Mai Rekorde.

  2. Medien-Ethiker kritisieren Schock-Foto aus Flüchtlings-Lkw: „Dreister Verstoß gegen Grundsätze des Journalismus“

    Mit der Veröffentlichung eines Fotos, das tote Flüchtlinge zusammengepfercht im Laderaum eines Kühllasters zeigt, hat die österreichische Kronen Zeitung eine Mediendiskussion entfacht. Auch Bild hat die Aufnahme als „Foto der Schande“ und „Dokument der Zeitgeschichte“ am Sonnabend publiziert, Spiegel TV zeigte das unverpixelte Bild am Sonntag im Rahmen seiner Magazin-Sendung auf RTL. Der Presserat wird sich aufgrund bereits eingegangener Beschwerden mit der Angelegenheit befassen. Ist die Veröffentlichung legitim oder nicht? MEEDIA hat Medienethik-Experten dazu befragt.

  3. Boulevardjournalismus pervers: Österreichische Kronen Zeitung druckt Leichenfoto aus Flüchtlings-Lkw

    Mit dem Abdruck eines Fotos, das auf engstem Raum zusammengepferchte Leichen in einem bei Wien entdeckten Lastwagen zeigt, hat die österreichische Kronen Zeitung eine Welle der Empörung ausgelöst. Die Chefredaktion hatte das unverpixelte Bild auf Seite 3 des Boulevardblatts gezeigt und dies mit der besonderen Bedeutung des Themas gerechtfertigt. Die Veröffentlichung wird nun ein Fall für den Presserat.

  4. Falsches Germanwings-„Co-Piloten“-Foto der Zeitung Österreich landet vor Gericht

    Nach der Germanwings-Katastrophe vom 24. März hatten die beiden österreichischen Boulevard-Zeitungen Kronen Zeitung und Österreich das falsche Foto des vermeintlichen Co-Piloten unverpixelt auf ihren Titelseiten gezeigt. Während sich die Kronen Zeitung schnell entschuldigte und außergerichtlich einigte, landet der Fall Österreich nun vor Gericht.