1. Krautreporter schrauben am Angebot: Datensport und Graphic Novel fliegen raus

    Die Krautreporter tüfteln an ihrem inhaltlichen Angebot. Die Rubrik „Datensport“, in der versucht wurde, mit Hilfe von Datenanalysen die Ergebnisse von Bundesliga-Fußballspielen vorherzusagen, wurde abgesetzt. Ebenso die wöchentliche Graphic Novel. Chefredakteur Alexander von Streit erklärt, mehrere Formate würden derzeit überprüft.

  2. Umfrage nach Kritik: Die Crowd ist mit Krautreporter zufrieden, aber…

    Krautreporter hat seine Mitglieder in einer Umfrage um Feedback gebeten. Anhand von 22 Fragen wollte Herausgeber Sebastian Esser erfahren, wie oft seine Leser Krautreporter nutzen, wie sehr sie sich informiert und einbezogen fühlen sowie, wie zufrieden sie mit der Qualität der Texte sind. Das Fazit: Essers Abonnenten würden das Angebot weiterempfehlen, aber nur die Hälfte ist sich sicher, Krautreporter auch ein weiteres Jahr finanzieren zu wollen.

  3. Von wegen saure Crowd: Krautreporter-Chefredakteur von Streit kontert Kritiker

    Die Crowd scheint sauer – zumindest teilweise. Nach rund hundert Online-Tagen zieht Marc Wickel in seinem Blog eine erste kritische Krautreporter-Bilanz. Der Abonnent ist enttäuscht über die geringe Frequenz mit der die meisten Autoren veröffentlichen, vom Qualitätsmanagement und der Themenauswahl. Gegenüber MEEDIA widerspricht Chefredakteur Alexander von Streit dem Kritiker.

  4. Ein Monat Krautreporter: Nutzer lesen überdurchschnittlich lang – vor allem Niggemeier und Gutjahr

    Vor etwas mehr als einem Monat ist das spannende Online-Journalismus-Projekt Krautreporter an den Start gegangen. Mit einem Abo-Modell möchte man Geld verdienen, die Artikel kann aber jeder lesen. MEEDIA hat sich die ersten Traffic- und Social-Media-Daten angeschaut – und Gründer Sebastian Esser gefragt, warum er keine offiziellen Zahlen nennt.

  5. Wie die FAZ sich ihre Schrulligkeit wegspart

    Unser Wochenrückblick: Der stern widmet den Kohls erneut eine Titelstory, diesmal sogar ganz “privat”. Die Mauerspecht-Aktion des ZDF will nicht recht in die Gänge kommen. Die FAZ spart sich den Comic und will stattdessen Geld für alte Pressemitteilungen und die Krautreporter wandeln auf Heftig-Pfaden.

  6. Magazin-App „Substanz“: Veröffentlichung Ende November

    Nachdem vor wenigen Tagen die Krautreporter an den Start gegangen sind, verkündete nun auch ein weiteres über Crowdfunding finanziertes Magazin seinen Starttermin: Anfang des Jahres konnten Georg Dahm und Denis Dilba auf Startnext über 30.000 Euro für ihr Wissenschaftsmagazin Substanz sammeln. Erscheinen wird Substanz ausschließlich als App – und im Gegensatz zu Krautreporter kostenpflichtig.

  7. „Altgediente Textsöldner“ – warum Ex-Titanic-Chef Leo Fischer die Krautreporter nicht mag

    Unser Wochenrückblick: Bei Gruner + Jahr müssen Redakteure gehen. Michael Jürgs schreibt über Flanellmännchen, Bild.de-Chef Julian Reichelt sieht rot und Ex-Titanic-Chef Leo Fischer nimmt sich die Krautreporter zur Brust.

  8. Krautreporter: Qualitätsjournalismus in der Endlosschleife

    Das mit Spannung erwartete redaktionelle Crowdsourcing-Projekt Krautreporter ist an den Start gegangen. Geboten wird Gratis-Lesern und Abonnenten Qualitätsjournalismus ohne Werbung, produziert von einem 35 Köpfe starken Team. Der erste Eindruck: Das Portal ist noch im Experimentierstadium und auf der Suche nach einer eigenen Linie.

  9. Die Rudolf Augstein-Stiftung verschenkt ihre 1.000 Krautreporter-Abos

    Im September startet die Beta-Phase des Online-Magazins Krautreporter, im Oktober geht das digitale Reportage-Portal offiziell an den Start. Finanziert wurde das Projekt per Crowdfunding über die eigene Website und erreichte ihr Ziel von 15.000 Unterstützern. Unter anderem durch Großabonnenten wie die Rudolf Augstein-Stiftung. Was die Stiftung mit 1.000 Abos macht? Sie verschenkt sie.

  10. „Je mehr Redaktionen sich unterhaken, desto gewaltiger ist ihr Aufschlag“

    In den USA ist die die Finanzierung von Journalismus durch Stiftungen schon längst gang und gäbe. Nun kommt stiftungsfinanzierter Journalismus auch in Deutschland in die Gänge. Die Brost-Stiftung stellt beispielsweise drei Millionen Euro für das Recherchebüro Correct!v zur Verfügung. Journalismus-Professor Stephan Weichert sagt im MEEDIA-Interview: Alternativ finanzierter Journalismus wird aus der Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken sein.