1. Krautreporter: Alexander von Streit wird Herausgeber, Bäuerlein und Grimm übernehmen die Chefredaktion

    Neues Jahr, neue Aufstellung: Nach dem lauten und kontroversen Start von Krautreporter.de vor mittlerweile über drei Jahren, ist es ruhiger geworden um die Plattform, die einst angetreten war, den Online-Journalismus – zumindest ein Stück weit – zu reparieren. Jetzt stellt sich das Portal personell neu auf: Der bisherige Chefredakteur, Alexander von Streit, wird Herausgeber und zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück. Dafür übernehmen Theresa Bäuerlein und Rico Grimm.

  2. Republik: Warum das Schweizer Journalismus-Projekt, das von Lesern 2 Mio. Euro einsammelt, auch deutsche Medienmacher interessieren sollte

    Die Euphorie rund um das Schweizer Journalismus Projekt Republik ist erstaunlich. Gut zwei Tage nach Start meldet das künftige Digitalmagazin aus Zürich mit über 8.000 Unterstützern, die mindestens 240 Franken pro Jahr zahlen, und über zwei Millionen Franken (fast 2 Mio. Euro) einen Weltrekord in Sachen journalistisches Crowdfunding. Und die Finanzierung läuft noch 33 Tage! Auch aus Deutschland lohnt der Blick auf die Vorgänge in der Schweiz.

  3. So wollen die Krautreporter-Macher mit Steady Paid-Content-Modelle verändern

    Wenn große Verlagshäuser schon nicht in der Lage sind, Leser dazu zu bringen, für Inhalte zu zahlen, wie sollen das dann Blogger oder freischaffende Journalisten anstellen?
    Was das angeht, haben die Krautreporter-Chefs Sebastian Esser und Philipp Schwörbel jetzt eine Lösung anzubieten: Steady – eine Plattform, auf der Journalisten und Blogger ihre Inhalte verkaufen können. Die Testphase beginnt im Oktober.

  4. Mit fast 300 Genossen: Krautreporter knacken 100.000-Euro-Hürde

    Im Juni 2015 verkündeten die Krautreporter, ihr Unternehmen in eine Genossenschaft umwandeln zu wollen und setzen sich dabei 100.000 Euro als Hürde. Knapp zehn Monate später haben sie ihr Ziel erreicht: 299 Genossen unterstützen das Online-Magazin mit insgesamt 100.300 Euro.

  5. „Yallah Deutschland“: Krautreporter starten Videoportal von und für Flüchtlingen

    Die Krautreporter bauen ihre Berichterstattung zum Thema Flüchtlinge aus und starten ein Videoportal, „das von, für und über Flüchtlinge“ gemacht wird. „Yallah Deutschland“ veröffentlicht Beiträge in deutscher und arabischer Sprache, weitere könnten folgen. Finanziert wird das Projekt der Krautreporter zunächst für zwei Monate vom Medieninnovationszentrum Babelsberg.

  6. Krautreporter und die Zukunft: Die Paywall ist nicht das Problem

    Die Krautreporter machen dicht: Eine Paywall soll das Überleben des Crowdfunding-Projekts retten. Mit der Ankündigung steht das Startup, um das es still geworden war, im Mittelpunkt des Interesses – und der Kritik. Die ist unangebracht, das eigentliche Problem der Krautreporter liegt woanders.

  7. Krautreporter machen dicht: Nur Abonnenten dürfen Texte lesen – und diese mit Freunden teilen

    Die Krautreporter, die kurz vor dem Start in ihr zweites Jahr stehen, ziehen nun eine Paywall hoch. Zukünftig sollen nur noch die bezahlenden Abonnenten Zugriff auf die Artikel der Plattform haben. Geschäftsführer Sebastian Esser und Philipp Schwörbel reagieren damit auf das Feedback ihrer Kunden – ein Fenster bleibt aber auch für Nicht-Abonnenten offen.

  8. Der große Paid-Content-Vergleich von New York Times bis taz: Wer verdient wieviel mit Digitalabos?

    Digitaler Paid Content hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Lange Zeit galten Bezahl-Inhalte als unmodern, dann wurden sie als alleiniger Heilsbringer für Medienhäuser in der Werbekrise gehypt. Mittlerweile gehören Paid Content-Modelle weltweit zum medialen Alltag. MEEDIA hat die gängigsten Bezahlmodelle im Netz angeschaut, zeigt Beispiele und sagt, wer von Paid Content am meisten profitieren kann und wer nicht.

  9. Kampf ums Überleben: Krautreporter gründen Genossenschaft

    Die Krautreporter gehen aufs Ganze: Neben der seit einigen Tagen laufenden Abo-Offensive wollen die Initiatoren des digitalen Crowdfunding-Magazins nun auch ihr Unternehmen in eine Genossenschaft umwandeln. Gesucht werden 400 Investoren, die je 250 Euro beisteuern und den Ausbau des Angebots tragen.

  10. Krautreporter-Macher kontern Dauer-Nörgler: „Wir haben tausende zufriedene Leser“

    Für die Krautreporter beginnen die Wochen der Wahrheit. In einem Mailing sollen die über 15.000 Erst-Unterstützer überzeugt werden, ihr Funding in eine Mitgliedschaft zu verlängern. Dazu erklärte Medienkritiker Stefan Niggemeier gerade seinen Rückzug. Um weiter machen zu können, brauchen Geschäftsführer Sebastian Esser und Chefredakteur Alexander von Streit rund 6.000 zahlende Leser. Im MEEDIA-Interview erklären sie, warum die meisten Vorurteile, wie die fehlende Exklusivität, falsch sind.