1. „Können Arbeit nicht auf Dauer verschenken“: Kopp Verlag stellt News-Portal für alternative Fakten ein

    Manche nennen sie alternative Medien, manche nennen sie Verschwörungstheoretiker oder Russen-Propaganda. Eine Reihe von Internet-Medien jenseits etablierter Kanäle hat einen erstaunlichen Erfolg beim Publikum und kommt gerade im Social Web auf hohe Reichweiten. Einer der erfolgreichsten Vertreter hat nun offenbar seinen Dienst quittiert: Kopp Online veröffentlicht seit Wochen keine „News“ mehr.

  2. Wie Richard Gutjahr mit einer Amazon Rezension die Verschwörungstheoretiker vom Kopp Verlag austrickst

    In dem Jahrbuch „verheimlicht – vertuscht – vergessen 2017: Was 2016 nicht in der Zeitung stand“ verbreitet der Kopp-Autor Gerhard Wisnewski erneut krude Verschwörungstheorien, weil der Journalist Richard Gutjahr den Terroranschlag von Nizza und den Amoklauf von München vergangenes Jahr aus der Nähe erlebte. Gutjahr kontert mit einer erklärenden Amazon-Rezension und bittet seine Facebook-Community um Hilfe – mit Erfolg.

  3. Der „Zickenkrieg“ zwischen SZ-Magazin und Mobilegeeks und Hans-Jürgen Jakobs beim Kopp-Verlag

    Das SZ Magazin hat diesen Freitag „exklusiv“ die Arbeitsbedingungen von Facebooks Löschknechten in Berlin enthüllt. Darüber, ob diese Enthüllung wirklich so „exklusiv“ ist, entwickelte sich ein Zank mit dem Techblog Mobilegeeks. Und sonst? Stefan Niggemeier hat ein neues Gesicht, der DLD ein neues Motto und Hans-Jürgen Jakobs eine ganze Seite im neuen Kopp-Weihnachtsprospekt. Der neue MEEDIA-Wochenrückblick.

  4. Medientrend Verschwörungstheoretiker-Report – Innenansichten aus dem Reich der Alu-Hüte

    Das rechte und verschwörungstheoretisch angehauchte Magazin Compact hat am Wochenende in Berlin zu einem Kongress zum Thema „Meinungsfreiheit“ geladen. Es kamen nicht nur die üblichen Verdächtigen, sondern auch wieder diverse Journalisten. Denn die Reportage, die die Doofheit der Verschwörungstheoretiker enthüllt, ist mittlerweile ein eigenes journalistisches Sub-Genre.

  5. Lustig und schrecklich: So offen reden Kopp-Fans über Verschwörungsquatsch

    Das SZ-Magazin hat versucht, hinter der Trash-TV-Person Gina-Lisa Lohfink einen Menschen zu finden. Medien enterten den ersten Kopp-Kongress in Stuttgart. Die Anti-Hate-Speech-Initiative #NichtEgal macht sich auf Twitter keine Freunde. „Adam sucht Eva“ bot erstaunlich gute Unterhaltung und Genitiv-Fans müssen ganz stark sein. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  6. Verschwörungstheorie bizarr: Wie der Kopp-Verlag Richard Gutjahr in die Nähe des Mossad rückt

    Wenn man denkt, es geht nicht mehr abgedrehter, kommt von irgendwo der Kopp Verlag daher. Auf der Internet-Seite Kopp Online verbreitet der Autor Gerhard Wisnewski seine ganz eigenen Theorien darüber, wie der Journalist Richard Gutjahr es schaffen kann, gleich zweimal bei Anschlägen in jüngster Vergangenheit vor Ort gewesen zu sein – ganz klar: Er hatte so seine Kontakte zu geheimen Diensten …

  7. „Ein Fehler, den wir bedauern“: Geo machte Werbung für Kopp-Verlag und erntet Shitstorm

    Ein Teil der Abo-Auflage des Geo Magazins wurde mit einer Werbebeilage des umstrittenen Kopp-Verlags ausgeliefert. Das Blatt von Gruner + Jahr hat sich nun für den „Fehler, den wir bedauern“ auf Facebook entschuldigt – in der Kommentarspalte hagelt es trotzdem massenhaft Kritik.

  8. Kopp, Sputnik, Epoch Times & Co: Nachrichten aus einem rechten Paralleluniversum

    Manche nennen sie alternative Medien, manche nennen sie Verschwörungstheoretiker oder Russen-Propaganda. Eine Reihe von Internet-Medien jenseits etablierter Kanäle hat einen erstaunlichen Erfolg beim Publikum und kommt gerade im Social Web auf hohe Reichweiten. Bekannte Vertreter sind etwa Kopp Online, RT Deutsch oder Compact. MEEDIA hat sich zehn der erfolgreichsten der so genannten alternativen Medien genauer angeschaut und beleuchtet die Hintergründe.

  9. Hass-Kommentar in Buchform: das Bild-Machwerk des Ex-Bild-Chefs Peter Bartels im Kopp-Verlag

    Der frühere Bild-Chefredakteur Peter Bartels hat sich zu den Ex-Journalisten gesellt, die bei Kopp eine neue publizistische Heimat gefunden haben. Sein Buch ist eine Abrechnung mit der Bild-Zeitung im Allgemeinen und Bild-Chef Kai Diekmann im Speziellen. Ein 252 Seiten langer Hass-Kommentar eines alten Mannes, der einige wenige diskussionswürdige Kritikpunkte in einer bräunlich-klebrigen Soße aus Ressentiments und Selbst-Verklärung ertränkt.

  10. Köln und die verzögerte überregionale Berichterstattung: der Fehler im System

    Aus medialer Sicht ist bei den Krawallen von Köln (und anderswo) auch interessant, warum es vier Tage gedauert hat, bis bundesweite Medien flächendeckend über die Vorfälle berichtet haben. Jenseits von pauschalen Schuldzuweisungen lässt sich festhalten: Es gibt eindeutige Defizite bei den Medien.