1. "Eindruck einer Satire-Session": Focus Online bemüht sich jetzt um konstruktiven Journalismus

    Der Ansatz des konstruktiven Journalismus hat mittlerweile in weiten Teilen der Branche Anklang gefunden. Nun erweitert sich der Kreis der Experimentierfreudigen um einen prominenten, reichweitenstarken Teilnehmer, der bei Beobachtern für Überraschung wie auch Verwirrung sorgt: Focus Online. Das Burda-Portal ist journalistisch nicht unumstritten. Was steckt hinter dem Engagement?

  2. Constructive-News-Vordenker Haagerup: Warum konstruktiver Journalismus die Medienindustrie retten kann

    Die Taxi-Fahrt vom Radio-Haus des NDR in Hamburg Rotherbaum bis zum Airport dauerte exakt 17 Minuten und 25 Sekunden. Zeit genug für Ulrik Haagerup im MEEDIA-Interview mit einer Vielzahl von Missverständnissen aufzuräumen. Beim konstruktiven Journalismus gehe es nicht um eine Fixierung auf gute Nachrichten, sondern schlicht um die „beste verfügbare Version der Wahrheit“ und darum die Medienindustrie zu retten. Denn wenn die Branche so weitermache, werden sich immer mehr Menschen von ihr abwenden.

  3. "Plan B" für "Mona Lisa": Das ZDF versucht es mit konstruktivem Journalismus

    Das ZDF hat ein neues Format für den Sendeplatz der abgesetzten Kultur-Sendung „Mona Lisa“ gefunden und setzt dabei auf „Plan B“: So lautet der Titel des Formates, das ab dem 7. Oktober wöchentlich im Zweiten zu sehen sein soll und sich – wie angekündigt – dem „konstruktiven Journalismus“ verschreibt. Bei diesem Ansatz stehen nicht Probleme im Vordergrund, sondern auch Lösungsvorschläge.

  4. Start-up für konstruktiven Journalismus: „Neben den Nachrichten jeden Tag eine Dosis Perspective Daily“

    Ist der Journalismus zu wenig lösungsorientiert? Die Gründer von Perspective Daily meinen: Ja. Im Interview mit MEEDIA sprechen sie über ihre Motivation, etwas zu ändern und darüber, was sie an den Medien stört: zu viele Nachrichten, zu große Egos in Redaktionen und zu wenig Fachwissen. Das Startup von Maren Urner, Han Langeslag, Bernhard Eickenberg und Felix Austen soll anders funktionieren.