1. Erhöhung in einer "ungewohnten Größenordnung": Rundfunkbeitrag könnte um mehr als einen Euro steigen

    Trotz Einsparungen wird es wohl zu keiner Beitragsstabilität kommen. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten benötigen aufgrund von Technikveränderungen und Ausdehnung der Mediatheken und Telemedien zusätzliche Aufwendungen – der Rundfunkbeitrag könnte daher ab der nächsten Gebührenperiode um mehr als einen Euro steigen, sagt KEF-Chef Heinz Fischer-Heidlberger gegenüber dem MDR.

  2. Millionen-Minus durch geringere Werbeeinnahmen: ARD spart bis 2020 weitere 370 Stellen ein

    Der ARD fehlen bis 2020 rund 139 Millionen Euro. An mangelndem Sparwillen liegt es nicht, wie die ARD-Vorsitzende Karola Wille beteuert. Schuld an dem „ungedeckten Finanzbedarf“ ist aus ihrer Sicht daher das kräftige Minus auf der Einnahmenseite. Bis 2020 verringere sich die Zahl der Stellen daher um weitere 370.

  3. Es bleibt bei 17,50 Euro im Monat: Ministerpräsidenten lehnen Senkung des Rundfunkbeitrags ab

    Der Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio wird nicht gesenkt und bleibt auch im kommenden Jahr bei 17,50 Euro im Monat. Die Ministerpräsidenten der Länder kamen bei ihrem Treffen in Rostock überein, die von der Expertenkommission KEF vorgeschlagene Senkung um 30 Cent nicht umzusetzen.