1. Gut fürs Geschäft, aber sonst?

    Lidl und Aldi machen Furore mit ihren Modekollektionen. Markenperspektivisch aber dürften die Klamotten eine Nullnummer bleiben.

  2. Warum die Kritik am neuen „Tagesthemen“-Kommentar falsch ist

    Die „Tagesthemen“ haben eine neue Kennzeichnung eingeführt. Der „Kommentar“ wird jetzt „Meinung“ genannt. Die Aufregung um die Änderung ist groß, dabei liegt der Nutzen auf der Hand, findet Tobias Singer.

  3. Darum kommt die Scholz & Friends-Beförderung zum falschen Zeitpunkt

    Es ist überfällig, dass Scholz & Friends mehr Frauen in die Führungsriege holt. Insofern sind die gestern verkündeten Beförderungen zu begrüßen. Dem Zeitpunkt aber haftet der Makel einer (schlecht) berechneten PR-Maßnahme an.

  4. „Unsäglich“ ist die Reaktion von Bundesinnenminister Seehofer

    Horst Seehofer will Strafanzeige gegen „Taz“-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah stellen – und offenbart damit ein autokratisches Verständnis von Pressefreiheit

  5. Heinsberg Protokoll Kritik Jens Rehländer

    „Heinsberg Protokoll“: ein Mahnmal missglückter Wissenschaftsvermittlung

    Braucht Wissenschaft PR? Das Projekt „Heinsberg Protokoll“ von Storymachine zeige, dass sie darauf besser verzichten sollte, meint der Kommunikator Jens Rehländer. Warum er in der Dokumentation der Heinsberg-Studie eine schnell ausgebrannte Marketingrakete sieht, erfahren Sie in seinem MEEDIA-Gastkommentar.

  6. Alice Weidel gewinnt gegen Facebook: US-Netzwerk darf beleidigenden Kommentar nicht weiter verbreiten

    Im Fall Alice Weidel gegen Facebook ist eine Entscheidung gefallen. Das Hamburger Landgericht gibt dem Antrag der AfD-Politikern statt und erlässt eine Einstweilige Verfügung, die es dem Social-Network untersagt, einen beleidigenden Kommentar gegen die Weidel auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland weiter zu verbreiten. Fast zeitgleich mit der Urteilsverkündung schickte die Politikerin und ihr Anwalt Facebook bereits die nächste Abmahnung wegen neuerlicher Beleidigungen.

  7. "Setzen bewusst einen Kontrapunkt": ZDF erklärt strittigen GroKo-Kommentar seines Vize-Chefredakteurs

    Die Einschätzungen zur Qualität des Koalitionsvertrags sprachen mehrheitlich von Stillstand und Geldumverteilung. Eine Ausnahme bildete Elmar Theveßen, stellvertretender Chefredakteur des ZDF. Die Maßnahmen seien „konkret beschrieben und finanziell gedeckt“, kommentierte er im „heute-journal“ und betonte, dass es nun darauf ankommt, was die künftige Regierung umsetzt. Publikum und politische Beobachter diskutieren seinen Beitrag kontrovers.

  8. Medien über Comey vs. Trump: „Noch nie hat ein Präsident so kurz nach Amtsantritt so tief in den Abgrund geschaut“

    Droht US-Präsident Donald Trump nach den Aussagen seines ehemaligen FBI-Direktors James Comey das Amtsenthebungsverfahren? Wahrscheinlich (noch) nicht, kommentiert ein Großteil der Medienlandschaft nach der Senatsanhörung am Donnerstag. Doch: „Donald Trump ist moralisch angezählt“ (Handelsblatt), seine „Demontage ist eingeleitet“ (Süddeutsche Zeitung). Ein Überblick der deutschen Pressestimmen.

  9. Rolle rückwärts: Welt-Chefredakteur fügt nach Protesten gestrichenes Wort „schwul“ erneut in Kommentar ein

    Ulf Poschardt zeigt Courage oder eiert rum – je nach Sichtweise des Betrachters: In einem Kommentar forderte der Welt-Chefredakteur zunächst, dem designierten US-Präsidenten Donald Trump mit liberaler Stärke entgegenzutreten – seine Forderung nach einer u.v.a „schwuleren“ Gesellschaft stieß allerdings auf Gegenwind und verschwand anschließend aus dem Artikel. Nun ist die Ur-Version wieder online.

  10. „Sein finaler Blackout“: Das sagen die Medien zum dritten TV-Duell von Donald Trump und Hillary Clinton

    Auch die dritte und letzte TV-Debatte zwischen den US-Präsidentschaftsanwärtern Hillary Clinton und Donald Trump strotzte vor persönlichen und politischen Attacke. Am Ende setzte sich Clinton allerdings klar durch. So beobachtete etwa Gabor Steingart: „Trump war ein Kandidat mit zunächst hohem Energiegehalt, dem wir heute Nacht bei der Verpuffung zuschauen konnten.“ Die Pressestimmen im Überblick.