1. Preis versus Wert

    Preis ist ein Teil der Markenpositionierung. Zumindest sollte es so sein. Wer dauerhaft Preispromos fährt, verramscht seine Marke nicht, er positioniert sie um. Hört sich nicht dramatisch an, ist aber trotzdem schlimm.

  2. Was tun nach Corona?

    Nach Jahren des Wachstums beschert Corona den meisten Medien einen Milliardenverlust – was können die einzelnen Player tun nach dem Orkan? Auf jeden Fall nicht genauso weitermachen wie vorher.

  3. Religiöse Feste feiern wie sie fallen

    Diversität ist zum Wirtschaftsfaktor geworden. Diversity wird dabei zum Buzzword, weil es Unternehmen leidtut, das Potenzial, welches Diversität birgt, nicht schon früher in Umsatz und Gewinn verwandelt zu haben. Das ist eine ethisch fragliche Beileidsbekundung.

  4. Wer das Sagen hat, darf nicht nichtssagend sein

    Wenn Sicherheit in der Kommunikation das oberste Gebot ist, wird sie zum Problem. Anders formuliert: Bullshit-Bingo ist die Killer-Applikation für jede Form von Mitarbeitervertrauen.

  5. Media-Tornados und andere Urgewalten

    Früher hatten Mediaplaner nur wenige Daten über die Verbraucher. Heute besitzen Mediaplaner mehr Data über die Verbraucher als sie bewältigen können. Macht sie das besser? Nein.

  6. Warum wir mehr männliche Vorbilder brauchen

    Der erste zweite Gentleman, Doug Emhoff, steht für eine neue Normalität der Normen. Und widerlegt so alles, was wir über stereotype Rollenverteilung wissen. Von diesem Teamplay brauchen wir mehr, auch in unserer Branche!

  7. Aufbruch der Riesen

    Die GAFAs haben sich – mit Ausnahme von Apple – bisher nicht viel aus werbefinanzierten Podcasts gemacht. Amazon will das nun ändern. Und das Erwachen eines weiteren Plattform-Riesen könnte ein Wachruf für die lokalen Märkte sein.

  8. Macht das verdammte Logo größer

    Das Minimalziel sollte sein, dass Menschen den Spot, den sie grade sehen, auch der Marke zuordnen können, die ihn sendet. Dafür muss, ob wir dies nun wollen oder nicht, das Branding stärker werden.

  9. When content is slim

    Zu viele dünne Influencer:innen und Filmcharaktere können krank machen. Schuld ist ausnahmsweise nicht die Werbung, sondern die non-celeb Influencerin.

  10. Wenn Media keinen Sinn ergibt

    In den Mediaagenturen herrscht Frust auf Führungsebene. Menschen, die viel und leidenschaftlich arbeiten, möchten morgens in den Spiegel sehen können – möchten, dass ihre Arbeit einen Sinn ergibt. In erster Linie für ihre Auftraggeber, wohlgemerkt.