1. "Man braucht keine Story, nur ’n Stift und Publikum": Kollegahs Disstrack über die Welt der Bild-Reporter

    Der Rapper Kollegah hat – mindestens seit dem Echo-Skandal – ein ganz besonderes Verhältnis zur Bild-Zeitung – freilich kein Gutes, wie der „Bosshafte“ seit dem Wochenende noch einmal unterstreicht. Da hat er ein weiteres Video seiner Reihe „Kollegahs Lyrik Lounge“ veröffentlicht, in dem er aus der Perspektive eines Bild-Reporters rappt.

  2. "Die Zeit der Provokation ist vielleicht vorbei": Kollegah distanziert sich nach KZ-Besuch von Auschwitz-Lyrics

    Kollegah hat sich in einem Interview mit dem stern von den Auschwitz- und Holocaust-Textzeilen auf seinem Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ distanziert. Der Besuch in dem KZ-Gedenkstätte in Auschwitz im Sommer dieses Jahres habe ihn verändert, es sei eine „aufwühlende, klärende Erfahrung“ gewesen, so der Rapper. Und weiter: „Die Zeit der Provokation ist vielleicht erst mal vorbei.“

  3. Wochenrückblick: Treffen sich Kollegah, Sarrazin, Matussek und Leo Fischer an einem Buchmesse-Stand …

    Die Medien haben diese Woche eifrig das Todesglöcklein für die Ära Merkel bimmeln lassen. Die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit ist sauer, weil sie auf der Frankfurter Buchmesse in einer Sackgasse landet. Und Kollegah, Matthias Matussek, Thilo Sarrazin und Leo Fischer teilen sich ein und dieselbe Verlagsgruppe. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  4. "Anführer wirst du so nie, im besten Fall ein Diktator": Kann man mit Kollegahs "Boss-Geboten" Karriere machen?

    Nun hat Felix Blume auch ein Buch auf den Markt gebracht. Der unter dem Künstlernamen Kollegah bekannte Rapper erzählt in „Das ist Alpha! Die 10 Boss-Gebote“, wie aus einem Nichtsnutz ein Alpha-Tier werden kann. Kann Mann auf den 256 Seiten wirklich etwas für Job und Karriere lernen? Überraschende Antwort: Ja, denn Kollegahs Erfolgs-Ratschläge für angehende Chefs sind durchaus differenziert.

  5. Kollegahs Macho-Machwerk „Das ist Alpha!“: mit Steinzeit-Sexismus und Arroganz vom "Lauch" zum "Boss"

    In der vergangenen Woche veröffentlichte Kollegah seinen Ratgeber „Das ist Alpha! Die 10 Boss-Gebote“. Das Buch des Rappers will zeigen, wie jeder noch so große „Lauch“ zum waschechten „Boss“ werden kann. Das Buch bietet jedoch nicht mehr als Beleidigungen, Frauenfeindlichkeiten und Selbstherrlichkeit. Eine Rezension.

  6. Wegen Volksverhetzung: Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kollegah und Farid Bang

    Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung gegen die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang. Das hat Behördensprecher Ralf Herrenbrück der Westdeutschen Zeitung auf Anfrage mitgeteilt. Es seien insgesamt zwei Strafanzeigen eingegangen, eine davon von einem jüdischen Mitbürger.

  7. “Der Echo gibt Echo zurück!”: die Stimmen zum Ende des umstrittenen Musikpreises

    Am gestrigen Mittwoch hat der Bundesverband der Musikindustrie den Echo abgeschafft. Die meisten Kommentatoren waren sich einige: Dieser Schritt war überfällig. Es gibt aber auch andere Stimmen, wie Shahak Shapira: „Man hätte den Echo auch behalten können, aber dafür hätten sich die Macher tatsächlich mit Themen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie oder Antisemitismus auseinandersetzen müssen.” Die wichtigsten Kommentare im Überblick.

  8. Nach Antisemitismus-Skandal um Farid Bang und Kollegah: Verband der Musikindustrie schafft den Echo ab

    Der Bundesverband der Musikindustrie schafft den Echo ab. Das hat der Vorstand des Verbandes in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen. Der Musikpreis Echo war in den vergangenen Wochen erst durch die Nominierung und später durch die Auszeichnung der Rapper Kollegah und Farid Bang massiv in die Kritik geraten. Die Musiker hatten in ihren Liedern unter anderem antisemitische Inhalte verbreitet.

  9. „Kein Stilmittel von Battle-Rap, sondern deutlich artikulierte Judenfeindlichkeit“: Musikjournalist Juri Sternburg über Kollegah und Farid Bang

    Seit Tagen wird in Deutschland über Antisemitismus im deutschen Rap diskutiert. Auslöser dafür war die Auszeichnung von Farid Bang und Kollegah beim Echo. Doch die Debatte geht nicht weit genug, findet der Musik-Journalist Juri Sternburg. Im MEEDIA-Interview spricht er über die Grenzen des Battle-Raps und erklärt, warum vor allem die beiden Rapper von der aktuellen Berichterstattung profitieren.

  10. Nach Antisemitismus-Vorwürfen: Bertelsmann Music Group stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang

    Die Bertelsmann Music Group (BMG) hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang vorerst beenden zu wollen. Damit reagiert die Plattenfirma auf die massive Kritik an den Texten der Gangster-Rapper. Den beiden wird vorgeworfen, in ihren Songs antisemitische Inhalte zu verbreiten; im Zentrum der Kritik steht die Zeile „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“.