1. Ausgerechnet: Klaus Brinkbäumer lässt Kanzlei Schertz eine Spiegel-Lösung aushandeln

    Seit August ist klar, dass Klaus Brinkbäumer die Leitung des Spiegel abgeben wird. Seitdem diskutieren der scheidende Chefredakteur und Verlag über die Modalitäten – denn Brinkbäumer hat dank einer Klausel die Möglichkeit, in den USA weiter für den Spiegel zu arbeiten. Dass dies aber wohl nicht so kommen wird, darauf deutet die Mandatierung eines Anwalts von Klaus Brinkbäumer hin. Bei der Kanzlei handelt es sich ausgerechnet um die Promi- und Medienanwälte Schertz und Bergmann.

  2. Noch-Spiegel-Chef Brinkbäumer zu seiner Abberufung: "Kenne keine Gründe für die Entscheidung und kann sie nicht nachvollziehen"

    Im Gespräch mit dem Internet-Radio Detektor.fm hat Noch-Spiegel-Chefredakteur über sein Buch „Nachruf auf Amerika“ und seine Demission als Spiegel-Chef gesprochen. Gründe für seine Abberufung seien ihm nicht bekannt, so Brinkbäumer und er könne auch keine Gründe nachvollziehen.

  3. Per Losentscheid? Der Spiegel öffnet SpON-Kollegen die Tür zur mächtigen Mitarbeiter KG – aber nur ein bisschen

    Es ist ein historischer Vorgang beim Spiegel: Erstmals in der Geschichte des traditionsreichen Verlages will die Mitarbeiter KG Kollegen von Spiegel Online als stille Gesellschafter aufnehmen. Aber nicht alle auf einmal. Ob per Los oder nach Betriebszugehörigkeit – noch ist nicht klar, nach welchen Kriterien dies schrittweise erfolgen soll. Spiegel TV und Manager Magazin bleiben aus rechtlichen Gründen außen vor.

  4. Wochenrückblick: Erstaunlich, wer da so alles für die Spiegel-Chefredaktion im Gespräch war …

    Die Zeit offenbarte diese Woche, wer so alles für den Posten des Spiegel-Chefredakteurs in Frage kam. Die Bild pflegt eine Kolumne für unrasierte, alte, weiße Männer und stellt Nazis an den Medienpranger. Und der Kölner Express ruft dazu auf, Jan Ullrich vor den eigenen Artikeln bitte in Ruhe zu lassen. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  5. „Das ist dann doch etwas billig“ – der bizarre Interview-Streit zwischen Planet Interview und Noch-Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer

    Es ist schon ein erstaunlich Effekt. Oftmals erhalten Interviews, die nicht autorisiert und gestoppt wurden, mehr Aufmerksamkeit, als publizierte Gespräche. Dabei kennt man deren Antworten gar nicht. Neues Beispiel dieser Text-Spezies: Ein geführtes, aber dann doch zurückgezogenes Gespräch von Planet Interview mit dem Noch-Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer.

  6. Wochenrückblick: ZDF-Frau Dunja Hayali wird die Nebentätigkeits-Debatte so schnell nicht los

    Beim Spiegel tauschen sie mal wieder die Chefredaktion aus. Die 11 Freunde nehmen Barbara Huckepack. Dunja Hayali wird die Nebentätigkeits-Debatte nicht los. Und die lieben Kollegen von der wuv klauen unsere schöne MEEDIA-Söder-Optik. Die Wochenrückblick-Kolumne.

  7. Medien-Woche: Die immer wiederkehrende Frage, wann die „Tagesschau“ über Mordfälle berichten sollte und wann nicht

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts „Die Medien-Woche“ sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier darüber, ob es in Ordnung war vom ZDF, den „Pegida-Hutbürger“ zu filmen. Außerdem geht es um den Spiegel, der wieder einmal seine Chefredaktion auswechselt und die beliebte Frage, wann die „Tagesschau“ über Mordfälle berichten sollte und wann nicht.

  8. Brinkbäumer war „zu sanft“, auf Klusmann ruhen die Hoffnungen: Wie Journalisten den Spiegel-Umbau kommentieren

    Der Spiegel-Verlag baut seine Führung um und bereitet die Integration von Print und Online vor: Steffen Klusmann vom Manager Magazin soll den Auflagenrückgang des Heftes bremsen. Außerdem werden Ullrich Fichtner und Barbara Hans Mitglieder der Chefredaktion sein. Es ist der vierte Wechsel an der Spitze in zehn Jahren. Das Netz und die Medien diskutieren den Umbau – und verbinden ihn mit der Hoffnung auf einen grundlegenden Wandel im Haus.

  9. Spiegel-Umbau: Gemeinsame Print/Online-Redaktion soll im Januar 2019 unter der neuen Führung loslegen

    Mit dem neuen Chefredaktionsteam des Spiegel soll auch die bereits angekündigte Fusion der Print- und Online-Redaktion vollzogen werden. Losgehen soll es bereits im Januar 2019, wie der Verlag am Nachmittag mitteilte. Der amtierende Chefredakteur Klaus Brinkbäumer wird dann abgelöst von einem Chefredakteurs-Gremium bestehend aus Steffen Klusmann (bisher Manager Magazin) als Vorsitzendem, SpOn-Chefin Barbara Hans und dem bisherigen Reporter Ullrich Fichtner.

  10. Von einer Ära Brinkbäumer kann keine Rede sein: Warum der aktuelle Spiegel-Chefredakteur gescheitert ist

    Der Spiegel bekommt eine neue Chefredaktion. Mal wieder. Mit rund dreieinhalb Jahren hat es Klaus Brinkbäumer länger auf dem Chefsessel des Nachrichtenmagazins ausgehalten, als sein glückloser Vorgänger Wolfgang Büchner, aber das ist nur nach Spiegel-Maßstäben eine lange Zeit. Von einer Ära Brinkbäumer kann man nicht sprechen. Das neue Führungsteam um Steffen Klusmann muss nun richten, was er versäumte. Ein Kommentar.