1. Global Fashion Group: Rocket Internet und Kinnevik bereiten Milliarden-IPO für Anfang 2019 vor

    Es ist ein Wagnis in höchst turbulenten Zeiten: Wie das manager magazin berichtet, sollen Rocket Internet und der schwedische Hauptaktionär Kinnevik einen Börsengang für die Global Fashion Group vorbereiten. Bereits im kommenden März könnte das Mode-Konglomerat an der Börse debütieren – sofern der Gang an die Kapitalmärkte gelingt. In Zeiten des Börsencrashs der FAANG-Aktien stellt sich nämlich die Frage, ob sich das IPO-Zeitfenster nicht inzwischen geschlossen hat.

  2. Börsen-Schock für Oliver Samwer: Großinvestor zieht Reißleine und verkauft Rocket Internet-Anteile

    Kurssturz bei Rocket Internet: Der schwedische Investor Kinnevik verkauft massiv Aktien an der Berliner Web-Holding. Damit beschädigt der Großaktionär und langjährige Finanzierungspartner das Image des Rocket-Chefs Oliver Samwer. Der Internet-Unternehmer dürfte es künftig schwerer haben, Gelder bei Anlegern einzusammeln. Rocket-Mitaktionär United Internet hält Samwer hingegen weiter die Stange.

  3. Rocket Internet und die Börse: Der kurze Aufstieg und lange Fall der Samwer-Kursrakete

    Der zweite Jahrestag an der Börse steht kurz bevor: Anleger, die Anfang Oktober 2014 hoffnungsvoll 42,50 Euro je Aktie der Rocket Internet bezahlt haben, sind 24 Monate später um fast 60 Prozent ärmer – und das in einem positiven Umfeld für Internet-Unternehmen. Nach einem kurzen Aufstieg und dann beständigen Sinkflug haben immer mehr Anleger ihre Hoffnung verloren, dass Rocket Internet die Trendwende gelingen könnte – nicht zuletzt nach dem happigen Halbjahresverlust von 617 Millionen Euro, der vergangene Woche bekannt wurde.

  4. Rocket Internet-CEO Oliver Samwer: „In fünf oder zehn Jahren besser verstanden werden“

    Markige Worte vom Rocket Internet-Chef: „Ich dusche solange, bis die Zweifel weg sind“, erklärte Oliver Samwer der Süddeutschen Zeitung. Dass Aktionäre angesichts der miserablen Börsenperformance der Beteiligungsgesellschaft schon länger am Zweifeln sein dürften, wischt der 43-Jährige mit Verweis auf einen langen Zeithorizont weg. „In fünf oder zehn Jahren müssen wir besser verstanden werden“, erklärte Samwer. Ob Anleger solche Geduld mitbringen, erscheint fraglich – die Rocket-Aktie fällt weiter zurück.

  5. Machtkampf im Rocket-Reich: Kinnevik blockierte offenbar HelloFresh-IPO

    Die Absage passte so gar in die strammen Wachstumspläne des Samwers: Anfang November überraschte Rocket Internet mit dem vorläufigen Rückzug der Börsenpläne der hochgehandelten Tochter HelloFresh. Wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet, nicht ganz freiwillig: Vorausgegangen war ein Machtkampf mit dem schwedischen Großinvestor Kinnevik, der das IPO in letzter Minute durchkreuzte, nun aber wohl sein Aufsichtsratsmandat niederlegen muss.