1. Wenn Populismus Politik ersetzt: Kevin Kühnert und die stille Sehnsucht nach der Sprengung des „Systems“

    Von Zeit über Spiegel bis zur taz erfährt Kevin Kühnert überaus freundliche Aufmerksamkeit, weil er eine Diskussion über Kapitalismus-Alternativen oder gar Utopien angestossen habe. Tatsächlich äußere sich in dessen Thesen ein linker Populismus alter Art in zeitgemäßem Gewand, befindet Franz Sommerfeld in einem MEEDIA-Gastbeitrag. Auf der Strecke, so der Publizist, bleiben echte Reforminitiativen.

  2. Einen kommunikativen Kontrapunkt zu den Rechtspopulisten setzen: Warum Kevin Kühnert Recht hat

    Die Debatte um die fundamentale Kapitalismus-Kritik von Kevin Kühnert ist ein weiteres Beispiel für den Alarmismus der digitalisierten Mediengesellschaft. Dennoch hat der Juso-Chef eine wichtige Diskussion angestoßen, meint der Marketing-Experte und Meinungsforscher Christian Thunig in einem Gastbeitrag für MEEDIA. Den Gedanken des Jungpolitikers fehle es zwar an Differenziertheit, ein Weiter so! dürfe es aber nicht geben.

  3. Auch Juso-Chef Kevin Kühnert am Start: Spotify will Hörer mit neuen Podcasts aus Deutschland anlocken

    Spotify will seine Position im deutschen Podcast-Markt mit neuen, exklusiv verfügbaren Sendungen weiter ausbauen. So soll es beim Musikstreaming-Marktführer alle zwei Wochen frische Episoden eines Interview-Podcasts des Journalisten und Autors Friedemann Karig geben, wie Spotify am Dienstag ankündigte.

  4. Presserat missbilligt Bild für “GroKo-Hund Lima” und rügt die angebliche “Schmutzkampagne bei der SPD”

    Am gestrigen Donnerstag kam die Titanic mit ihrer neuesten Ausgabe, in der die Satiriker noch einmal genau erklären, wie sie beim #Miomiogate die Bild-Redaktion narrten. Einen Tag später legt der Presserat nach und rügt deshalb die Boulevard-Zeitung. Insgesamt sprachen die Medienwächter zehn Rügen aus, von denen allein Bild vier kassierte. Die Wedel-Berichterstattung der Zeit beanstandete der Presserat aber nicht.

  5. "Fake durch Copy and Paste": So legte die Titanic die Boulevard-Profis von Bild bei #miomiogate rein

    Nun hat sich auch das Satiremagazin Titanic ausführlich zum Fake geäußert: Redakteur Moritz Hürtgen betont im Gespräch mit dem Deutschlandfunk, dass es sich nicht um einen „Fake Fake“ handeln würde. Beweise gebe es genug. Die wolle das Blatt in der Aprilausgabe präsentieren. Heftige Kritik äußert Hürtgen gegenüber der Bild.

  6. "Bild druckt alles, was in die Agenda passt": "SPD-Schmutzkampagne" war eine Satire-Aktion der Titanic

    Die Bild ist offenbar auf eine Satire-Aktion des Magazins Titanic hereingefallen. Auf der Internetseite reklamiert die Titanic für sich, Urheber der angeblichen Schmutzkampagnen-Mails zu sein, über die die Bild Ende vergangener Woche groß auf Seite 1 berichtete. „Eine anonyme Mail, zwei, drei Anrufe – und Bild druckt alles, was ihnen in die Agenda passt.“ Die Bild hatte in dieser Woche in der Sache sogar noch einmal nachgelegt und die vielfach kritisierte Berichterstattung verteidigt.

  7. Bild-Enthüllung über Kevin Kühnert und die Russen-Bots: Juso-Sprecher nennt Beweis-Mails "plumpe Fälschungen"

    Die Bild-Zeitung spricht auf dem Titel ihrer Freitagsausgabe von einer „neuen Schmutzkampagne bei der SPD“. Es geht um brisante Mails, die sich Kevin Kühnert und ein mysteriöser Mann namens Juri geschrieben haben sollen. Der Vorwurf: Russische Bots unterstützen den Juso-Chef bei seiner medialen Anti-GroKo-Kampagne. Die Jusos dementieren dies vehement. Was steckt wirklich hinter der „Kampagne“?

  8. Komplimente aus der Hölle: Kevin Kühnert und die Ignoranz der Medien gegenüber einem Nachwuchspolitiker

    Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert zählt mit seinem Nein zur „GroKo“ zu den gefragtesten Gesprächspartnern in der Debatte um die Regierungsbildung. Bei Reden und in TV-Talks lässt der 28-Jährige seine rhetorischen Fähigkeiten aufblitzen. In seiner Partei gilt er als Mann der Zukunft. Viele Medien behandeln Kühnert dennoch wie eine halbe Portion – Ausdruck eines gesellschaftlichen Problems.

  9. Menschliche Untiefen im TV: Warum der SPD-Sonderparteitag das bessere Dschungelcamp war

    In Sachen Schadenfreude und menschlichen Untiefen hat das RTL-Dschungelcamp am Wochenende ernstzunehmende Konkurrenz bekommen vom neuen Hit-Format „SPD-Sonderparteitag“. TV-Unterhaltung und Politik-Zirkus offenbaren in diesen Tagen erschreckende Parallelitäten.