1. "Welcome to the PC World": Die Herald Sun verteidigt als rassistisch kritisierte Karikatur zu Serena Williams

    Die australische Herald Sun hat eine Karikatur der Tennisspielerin Serena Williams veröffentlicht und ist dafür heftig kritisiert worden. Darauf ist Williams als wutentbrannte, schnaufende Schwarze mit dicken Lippen zu sehen, die auf ihrem Tennisschläger trampelt. Nun verteidigt das Blatt den Zeichner – und veröffentlicht die Karikatur erneut auf der Titelseite.

  2. SZ hatte ihn nach Netanjahu-Karikatur geschasst: Karikaturist Hanitzsch wechselt zur Münchener Abendzeitung

    Der Karikaturist Dieter Hanitzsch zeichnet ab sofort für die Münchener Abendzeitung (AZ). Im Mai war der 85-Jährige aufgrund einer kontroversen Karikatur zum israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu von der Süddeutschen Zeitung entlassen worden. Im Interview mit der AZ nennt er nun Details zum Rauswurf und was ihn an der bayerischen Politik besonders reizt.

  3. Presserat-Entscheidung: Netanjahu-Karikatur der Süddeutschen Zeitung ist von Meinungsfreiheit gedeckt

    Die Karikatur von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in der Süddeutschen Zeitung ist von der Meinungsfreiheit gedeckt. Die Grenze zur Diskriminierung von Juden sei nicht überschritten worden, teilte der Deutsche Presserat mit. In der Karikatur war unter anderem eine Rakete mit Davidstern zu sehen. Die SZ hatte sich nach Antisemitismusvorwürfen vom Zeichner Dieter Hanitzsch getrennt.

  4. „Liebe Zeit, wir mögen unsere Titelbilder auch sehr gern“: Spiegel-Karikatur erscheint nahezu identisch in der Zeit

    Zur aktuellen Titelgeschichte hat sich die Zeit für die Seite 2 eine Karikatur zeichnen lassen. Angela Merkel hüpft darauf ausgelassen mit einem Strauß Europasternen durch die Gegend. Nur: Ein nahezu „baugleiches“ Motiv hatte der Spiegel vor vier Monaten auf seinem Titel – worauf Spiegel-Macher Klaus Brinkbäumer die Kollegen via Twitter hinweist. Die Zeit entschuldigt sich – die Wahl sei nicht „mit Absicht“ erfolgt.

  5. Nach Streit um Karikatur: Süddeutsche Zeitung trennt sich von Zeichner Dieter Hanitzsch

    Seit vielen Jahren zeichnet Dieter Hanitzsch politische Karikaturen für die Süddeutsche Zeitung. Dann erscheint eine Zeichnung, die den Eurovision Song Contest mit der Lage in Israel verbindet. Sie löst enorme Proteste aus und Hanitzsch wird Antisemitismus vorgeworfen. Nun beendet die Zeitung ihre Zusammenarbeit mit dem Zeichner.

  6. „Hätte aus dem Stürmer stammen können“ – Süddeutsche Zeitung entschuldigt sich wegen antisemitischer Karikatur

    Die Süddeutsche Zeitung entschuldigt sich für eine Karikatur von Dieter Hanitzsch, die in der Ausgabe am gestrigen Dienstag erschienen ist. Sie könne als antisemitisch aufgefasst werden, schrieb der Chefredakteur der SZ, Wolfgang Krach. Es kam zu einer Diskussion in der SZ-Redaktion und im Netz. Dem Presserat liegen mehrere Beschwerden vor.