1. Gendern am Limit

    Die Branchenmagazine Medium und Journalist streiten über die Verwendung des Begriffs „Journalistin“ auf dem Cover. Den einen geht es um Titelschutz, die anderen sehen ihr Recht aufs Gendern in Gefahr. Da bleibt die Sachlichkeit auf der Strecke. Eine kleine Betrachtung

  2. Der angebliche AfD-"Sex-Skandal" hat für Correctiv ein juristisches Nachspiel – Gericht verbietet Verbreitung des Artikels

    Der vielfach kritisierte Artikel des Recherchebüros Correctiv, in dem Correctiv-Gründer David Schraven das Intimleben einer AfD-Politikerin in Nordrhein-Westfalen „enthüllte“ und zum „Sex-Skandal“ hochjazzte, hat ein juristisches Nachspiel. Die Kanzlei Höcker hat für die Politikerin vor dem Landgericht Düsseldorf eine Einstweilige Verfügung erwirkt, die die weitere Verbreitung des Textes untersagt.

  3. Zitate-Streit: AfD-Politiker Markus Frohnmaier verliert vor Gericht gegen Ulmer Lokal-Portal

    Das Landgericht Köln hat eine Klage des AFD-Politikers Markus Frohnmaier gegen den Ulmer Journalisten Ralf Grimminger abgewiesen. Frohnmaier hat mit der Kanzlei Höcker gegen ein von Grimminger auf seiner Seite ulm-news.de verbreitetes Zitat geklagt. Das Gericht stellte nun fest, dass der Journalist seine Sorgfaltspflicht nicht verletzt hat. Die Begründung ist interessant.

  4. Frauke Petry und das Pinocchio-Ranking: OLG Köln kassiert Teile von Studie zu Talkshow-Lügen ein

    Diese juristische Auseinandersetzung passt in die Diskussion über Populismus, Fake-News und postfaktische TV-Debatten. In ihrem Faktenzoom-Projekt kam die Kölner Journalistenschule im Sommer zu dem Ergebnis, dass AfD-Chefin Frauke Petry in TV-Talkshows die „Spitzenreiterin der Falschaussagen“ (Welt.de) sei. Jetzt kassierte das OLG Köln Teile der Untersuchung wieder ein. Doch der Streit geht weiter: Sowohl Petry-Anwalt als Journalistenschulleiter reklamieren den Gerichtsentscheid als Erfolg.