1. Unilever verschärft seine Richtlinien für Vermarktung an Kinder

    Der Konsumgüter-Konzern Unilever beschränkt die an Kinder gerichteten Werbeaktivitäten für seine Produkte. Künftig soll die Vermarktung von Lebensmitteln und Getränken sowohl in den traditionellen Medien als auch auf Social Media komplett eingestellt werden. Eine entsprechende Frist für die Unilever-Marken, die die neuen Grundsätze einhalten müssen, laufe im Januar 2023 ab, wie der Konzern mitteilt.

  2. Warum Instagram jetzt alle Nutzer nach ihrem Geburtstag fragt

    Instagram bittet seine Nutzer, die ihr Geburtsdatum nicht bei der Plattform angegeben haben, künftig häufiger darum, dies nachzuholen. Damit wolle das Facebook-Unternehmen den Jugendschutz im Umgang mit sensiblen Inhalten und Werbung verbessern, heißt es.

  3. Facebook ändert Regeln für Werbung auf Seiten von unter 18-Jährigen

    Facebook will auf seinen Plattformen die Regeln für Werbung auf den Seiten von unter 18-Jährigen ändern, um sicherzustellen, dass der jüngeren Community ein sichereres, privateres Erlebnis geboten wird.

  4. Warum Eltern vorab schauen sollten: die heikle Sache mit dem Jugendschutz bei Netflix, Amazon Prime & Co

    Streaming-Portale, bzw. so genannte Video On Demand Dienste (VoD) wie Netflix oder Amazon Prime Video sind beliebt und locken mit immer mehr und aufwändigeren Eigenproduktionen. Wer seine minderjährigen Kinder aber allzu sorglos Netflix & Co schauen lässt, kann eine unliebsame Überraschung erleben. Jugendschutz funktioniert in der schönen, neuen Medienwelt anders als bei Kino und Fernsehen und erfordert viel mehr Eigeninitiative der Eltern.

  5. Reichelts Reaktion „bedauerlich“: KJM-Vorsitzender Fischer reagiert auf offenen Brief des Bild.de-Chefs

    Andreas Fischer, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), lässt die Kritik von Bild.de-Chefredakteur Julian Reichelt nicht gelten und äußert sein „Bedauern“ über die Art und Weise, wie Reichelt reagiert hat. Dieser warf der KJM in einem offenen Brief vor, die Pressefreiheit anzugreifen. Zuvor entschied die Kommission, wegen veröffentlichter Kinderleichenfotos gegen Bild vorzugehen. Der Streit könnte ein Fall fürs Gericht werden.