1. “Unbedankte Schufterei”: die große Chefredakteurs-Entzauberung

    In Süddeutscher Zeitung, Welt und Welt am Sonntag befassten sich am Wochenende gleich drei Texte mit einem Berufs auf dem absteigenden Ast: dem Chefredakteur. U.a. die Ex-Chefredakteure Stefan Aust (Spiegel) und Peter Praschl (Matador) baten zur Diagnose.

  2. Chefredakteure aufgepasst: Zuviel Lob ist gefährlich!

    Woran merkt ein Chefredakteur, dass sein Rauswurf bevorsteht? Verlagsmanager loben seine Arbeit in aller Öffentlichkeit. Diese Woche zu besichtigen am Beispiel Focus und Jörg Quoos. Und sonst in diesem Wochenrückblick: das Video-Kabinett des Dr. Thomas Rabe und lustige Untertitel bei “Markus Lanz” im ZDF.

  3. „Markwort hat mitgesprochen“ – die Presseschau zum Rauswurf von Focus-Chef Jörg Quoos

    Die Nachricht schlug gestern in der Branche ein wie eine Bombe: Jörg Quoos verlässt den Focus nach nur 20 Monaten im Chefsessel – neuer Chefredakteur wird der frühere WAZ-Chef Ulrich Reitz. Als Gründe wurden die berühmten unterschiedlichen Auffassungen bezüglich der künftigen Ausrichtung des Magazins angegeben. Nach Dominik Wichmann beim stern wurde mit Quoos schon wieder ein namhafter Magazin-Chef Knall auf Fall weggeschickt. MEEDIA fasst das Medienecho auf den Rauswurf zusammen.

  4. Der Focus und seine Chefs: Ein Blatt auf dem Weg ins Bedeutungslose

    Warum eigentlich schon wieder ein Chefredakteurswechsel beim Focus? Ein Blick auf die Entwicklung der Auflagenzahlen gibt die Antwort. Das Problem des Burda-Magazins ist allerdings auch, dass es ganz unabhängig vom Chefredakteur ungemein schwer wird, die von Verleger Hubert Burda gewünsche Relevanz plus Profitabilität zu erreichen. Die auch am Dienstag wieder vom Verlag beschworene „Focus-DNA“ ist vom Alleinstellungsmarkmal zum Fluch geworden.

  5. Die Feuerstühle bei stern, Spiegel, Focus: Alptraumjob Magazin-Chefredakteur

    Innerhalb weniger Tage verlieren die Chefredakteure von stern und Focus Knall auf Fall ihre Jobs. Beim Spiegel steht Chefredakteur Wolfgang Büchner unter Dauerbeschuss und darf nur auf Bewährung weitermachen. Was ist nur los bei Deutschlands aktuellen Wochenmagazinen? Sie haben offensichtlich massive Probleme aber die werden nicht durch die grassierende Hire-and-Fire Mentalität der Verlagsbosse gelöst.

  6. Chefredakteurs-Karussell: Jörg Quoos muss beim Focus gehen, Ulrich Reitz kommt

    Hammernachricht: Völlig überraschend verliert nach dem stern auch der Focus seinen Chefredakteur. Jörg Quoos geht. Neuer Focus-Chefredakteur wird nach MEEDIA-Infos der frühere WAZ-Chef Ulrich Reitz. Quoos und und der Verlag seien unterschiedlicher Auffassung bezüglich der künftigen Ausrichtung des Magazins, heißt es. Gerade mal 20 Monate hat es den Ex-Bild-Mann Quoos auf dem Focus-Chefsessel gehalten.

  7. Focus gründet Reportage-Einheit – und der Chef kommt vom SZ-Magazin

    Der Focus gründet eine Reportage-Truppe. Ähnlich wie bei der Recherche-Einheit der Zeitschrift sollen die Journalisten für alle Ressorts arbeiten. Leiter der Truppe wird Alexandros Stefanidis. Der kommt vom SZ-Magazin und hat dort u.a. viele gute Interviews geführt. Zwei weitere Neuzugänge gibt es.

  8. Focus: 20 Mitarbeiter wechseln zum Juni ins Hauptstadt-Büro

    Der Focus verlagert Teile seiner Redaktion nach Berlin. Wie bereits im Vorjahr angekündigt, sollen ab Juni die Ressorts Politik und Kultur überwiegend von Berlin aus gesteuert werden. Burda sieht die Hauptstadt für diese Themenbereiche als bestes Umfeld, am Standort München wird jedoch festgehalten.

  9. Quoos über Hoeneß-Story: „Warte heute noch auf Kiste Champagner“

    Die Steuer-Affäre um Uli Hoeneß ist vorbei. Mit dem Verzicht auf Revision setzt der nun ehemalige Bayern-Präsident auch der Berichterstattung ein Ende und gesteht sich ein: er hat verloren. Als Gewinner gehen Jörg Quoos und seine Focus-Redaktion aus der Sache hervor. Sie haben damals zuerst über den Fall berichtet – und den Staat seitdem finanziell bereichert, findet Quoos.