1. Kachelmann über Dürre-Warnungen der Medien: „Über 90 Prozent aller Geschichten zu Wetter und Klima sind falsch oder erfunden“

    Wer am gestrigen Mittwoch die Hauptausgabe der „Tagesschau“ sah oder heute die Bild-Zeitung sieht, könnte wettermäßig in Panik geraten. „Wetterdienst warnt vor Dürresommer“, meldete die ARD-Nachrichtensendung. Die Bild übergeigte komplett mit der Schlagzeile: „Meteorologen sicher! Sahara-Sommer mit Mega-Dürre droht. U.a. auch Greenpeace verbreitete das apokalyptische Szenario. Alles frei erfunden, sagt der Wetterexperte Jörg Kachelmann im MEEDIA-Interview.

  2. „Ich kriege mein Leben zurück“: Jörg Kachelmann über sein Moderatoren-Comeback beim MDR-Talk „Riverboat“

    Nach neun Jahren endet für Jörg Kachelmann der öffentlich-rechtliche Bann als Moderator. In diesem Monat kehrt der 60-Jährige beim MDR-Talk „Riverboat“ auf den Bildschirm zurück. Für Jörg Kachelmann ist das Comeback eine späte Genugtuung. Im Zeit-Interview sagt der ehemalige ARD-Wetterexperte, er habe sich schon nach seinem Freispruch im Strafprozess vorgenommen: „Ich kriege mein Leben zurück.“

  3. ARD-Comeback für Jörg Kachelmann: Moderator kehrt 2019 mit MDR-Talk "Riverboat" zurück

    Der Meteorologe und Moderator Jörg Kachelmann kehrt für die ARD ins Fernsehen zurück. Ab 2019 werden er und Kim Fisher die Gastgeber des wöchentlichen MDR-Talks „Riverboat“ sein. Das gab der Sender in einer Pressemitteilung bekannt. Für Kachelmann ist es das erste TV-Engagement nach seinem Freispruch. Das Format hatte der Schweizer bereits bis 2009 moderiert.

  4. Weitere 235.000 Euro Entschädigung: Axel Springer muss Jörg Kachelmann erneut Schmerzensgeld zahlen

    Das Medienhaus Axel Springer (Bild) muss dem Wetterunternehmer Jörg Kachelmann dem NDR-Magazin „Zapp“ zufolge erneut Schmerzensgeld zahlen. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies demnach mit Beschluss vom 23. Juli eine Beschwerde des Unternehmens zurück. Springer teilte dem NDR und am Mittwochabend auch der Deutschen Presse-Agentur mit, man nehme die Entscheidung der Karlsruher Richter mit Bedauern zur Kenntnis.

  5. Wochenrückblick: Boulevardakte Ullrich, ein Ex-Bild-Chef als Rock’n’Roll-Dad in Wacken und Kachelmann in Hoch-Form

    Die tragische(n) Geschichte(n) rund um den gefallenen Ex-Radprofi Jan Ullrich zeigen auch, dass hässliche Medien-Reflexe noch funktionieren. Ex-Bild-Chef Udo Röbel meldet sich wacker aus Wacken. Und Jörg Kachelmann war als Wetter-Kolumnist noch nie so wertvoll wie heute. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  6. „Auf dem Stand des Mittelalters“: So keilt Jörg Kachelmann gegen die Wettertipps der Medien

    Mittagshitze, gefährlicher Durchzug oder „Brutalo-Hitze“: Der Wettermoderator Jörg Kachelmann versucht auf Twitter derzeit alles, um sich gegen die „gnaden- und gewissenlose Bereitschaft zu Fake News durch weite Teile der deutschen Medien“ zu wehren. Die Medien seien mit ihrer Wetterexpertise auf dem „Stand des Mittelalters“. Das würde im Zweifel sogar Leben kosten, schreibt er.

  7. Jörg Kachelmann gegen Alice Schwarzer: LG Düsseldorf lehnt Antrag auf einstweilige Verfügung ab

    In der Dauerfehde zwischen Jörg Kachelmann und Alice Schwarzer hat die Feministin einen Sieg verbuchen können. Kachelmanns Versuch, ihr mehrere Aussagen in einem Artikel verbieten zu lassen, scheiterte vor dem Landgericht Düsseldorf. Schwarzer hatte unter anderem geschrieben, Kachelmann sei aus Mangel an Beweisen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden.

  8. Streit um Artikel: Jörg Kachelmann geht mal wieder juristisch gegen Alice Schwarzer vor 

    Jörg Kachelmann und Alice Schwarzer beschäftigen nach längerer Pause wieder die Justiz. Das Düsseldorfer Landgericht hat am Dienstag geprüft, ob die Publizistin Schwarzer in einem Ende Januar erschienenen Artikel („Von Wedel bis Kachelmann“) die Persönlichkeitsrechte Kachelmanns verletzt.

  9. BGH lässt Springer abblitzen: Bild muss Jörg Kachelmann 300.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

    Axel Springer muss für die Berichterstattung der Bild-Zeitung über Jörg Kachelmann und seinen Strafprozess das bereits verhängte Schmerzensgeld bezahlen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH), indem er eine Nichtzulassungsbeschwerde abgewiesen hat. Das Oberlandesgericht Köln hatte das Blatt zu einer Entschädigung von rund 300.000 Euro verurteilt. Springer will sich noch nicht geschlagen geben.

  10. Zeit-Autorinnen über Kritik an Wedel-Enthüllung: "Berichterstattung muss möglich sein, sonst wäre der investigative Journalismus tot"

    Mit ihren Recherchen zu Dieter Wedel und den Vorwürfen der sexuellen Belästigung durch drei Schauspielerinnen gelang Jana Simon und Annabel Wahba für das Zeit Magazin ein aufsehenerregender Scoop. Doch hätte die Story, deren Nebeneffekt eine mediale Rufschädigung von Wedel ist, überhaupt gedruckt werden dürfen? Im Gespräch mit MEEDIA reagieren die Autorinnen auf Kritk und begründen ihr Vorgehen.