1. Zeit macht "Streit" und di Lorenzo wird Vorsitzender aller Chefredaktionen, Wegner zusätzlich Print-Chef

    Bei der Zeit rücken Print und Online enger zusammen. Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo ist vom 1. Januar an zusätzlich Vorsitzender aller Chefredaktionen der Zeit Verlagsgruppe, also auch von Zeit Online. Umgekehrt rückt Online-Chef Jochen Wegner in die Chefredaktion der Print-Zeit ein. Der Verlag sucht in Berlin zudem für seine dortigen Redaktionen einen neuen, gemeinsamen Standort. Und es gibt ein neues Ressort namens „Streit“.

  2. "Wir sind beide zu freundlich für den Bad Cop": Christoph Amend und Jochen Wegner über ihre neuen Zeit-Mammut-Podcasts

    Jetzt ist wohl auch die letzte konzeptionelle Interview-Lücke geschlossen. Es gibt Gesprächsformate, die beschränken sich auf eine Frage, bei anderen dürfen die Befragten nur pantomimisch antworten und jetzt kommt auch noch der neue Podcast “Alles gesagt?“ der Zeit-Chefredakteure Jochen Wegner (Zeit Online) und Christoph Amend (Zeit Magazin). Das besondere an ihren Gesprächen: Sie sind erst vorbei, wenn der Gesprächspartner sagt: Jetzt ist Schluss.

  3. Julius Tröger wechselt von der Berliner Morgenpost zu Zeit Online und wird dort "Head of Visual Journalism"

    Julius Tröger wird zum 1. April die neu geschaffene Stelle „Head of Visual Journalism“ bei Zeit Online antreten, wie der Verlag in einer Pressemitteilung ankündigte. Der 34-Jährige übernimmt übergreifend die Bereiche visuelle Storytelling-Formate, interaktive Karten und Grafiken sowie experimentelle Darstellungsformen. Zuvor hatte Tröger bei der Berliner Morgenpost das Interaktiv-Team geleitet.

  4. Zeit Online verlängert #D17 zu #D18: Wie sich Lokal-Journalismus zur "Fundgrube für Reichweite” entwickelte

    Die SPD-Mitglieder haben sich für die GroKo entschieden und Deutschland bekommt wieder eine Regierung. Für die Macher von Zeit Online ist dies Grund genug, ihr viel beachtetes #D17-Projekt, mit Heimat-Geschichten aus der deutschen Provinz, unter dem neuen Schlagwort #D18 fortzuführen und auszubauen. Zudem internationalisieren die Berliner ihr Debatten-Format “Deutschland spricht” jetzt unter dem globalen Label “My Country Talks”.

  5. Alina Fichter und Sebastian Horn verstärken Chefredaktion von Zeit Online

    Im November wechselte Martin Kotynek von Zeit Online als neuer Chefredakteur zur österreichischen Tageszeitung Der Standard. Die freie Stelle in der Chefredaktion der Berliner Web-Redaktion wird nun gleich doppelt besetzt. So rücken Alina Fichter und Sebastian Horn neu in das Leitungsteam von Jochen Wegner auf.

  6. „Das denkbar einfachste Paid-Content-Modell“: Zeit und Zeit Online starten „Z+“

    Zeit und Zeit Online haben am Donnerstag ihre Form von Bezahl-Inhalten gelauncht. Das neue „Z+“ sei nichts Geringeres als „das denkbar einfachste Paid-Content-Modell“. Dabei geht es mehr um Content als um paid: Hinter Z+ verbergen sich (zumindest zum Start) keine eigens gefertigten Geschichten, sondern eine webbasierte Version der gedruckten Zeit, die sich zum größten Teil gratis lesen lässt.

  7. Constructive Journalism – ist der Hype um den Weltverbesserer-Journalismus schon wieder vorbei?

    Im vergangenen Jahr war Constructive Journalism in aller Munde. Neue Angebote, wie das durch Crowdfunding finanzierte Perspective Daily, entstanden. Etablierte Medien, wie Spiegel Online oder Zeit Online, experimentierten mit gezielt gestreuten guten Nachrichten. Seither ist es stiller um Constructive Journalism geworden. Ist der Hype schon wieder vorbei?

  8. „Trump ist ein dunkler Twitter-Präsident“: Zeit-Online-Chef Wegner über Wahlen, Bots und ein neues Transparenz-Blog

    Trump ist ein dunkler Twitter-Präsident, die Online-Medien haben einen guten Job gemacht und der Journalismus ist nicht für den Wahlsieg des Immobilien-Milliardärs verantwortlich. Im MEEDIA-Interview analysiert Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner den US-Wahlkampf, den Einfluss von Bots, Fake-News und die Rolle der Medien. Er sagt aber auch, welche Lehren wir daraus für die Bundestagswahl ziehen können und kündigt ein Transparenz-Blog an.

  9. Die Idee vom öffentlich-rechtlichen Jung-Funk gefällt nicht allen Medienleuten

    Deutsche Verlage sind gerade enorm erfolgreich, vor allem was Lobbyarbeit (Leistungsschutz) und Prozesse („Tagesschau“-App) angeht. Das junge Angebot von ARD und ZDF heißt funk und ist so ganz anders als alles, womit man rechnen konnte. Eine G+J-Mitarbeiterin distanziert sich öffentlich von Werbe-Aktionen ihres Verlages und die Aufforderung des Zeit-Online-Chefs zum kollektiven Oettinger-Traffic-Vergleich unter Kollegen verhallt ungehört. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  10. Nachrichten mit Gebrauchsanweisung und das Jesus-Erlebnis eines Bild-Chefs

    Zeit Online und Spiegel Online liefern in dieser Woche News, für die man eigentlich eine Gebrauchsanweisung braucht. Ein Bild-Journalist findet zu Gott und schreibt darüber ein Buch und dank Zeitverschiebung lernen wir Erstaunliches über Randsportarten bei Olympia. Im MEEDIA-Wochenrückblick.