1. „Katastrophale Konsequenzen“: Brandbrief gegen Google-Kompromiss

    Die Gründer des britischen Preisvergleichs-Portals Foundem haben einen Offenen Brief an den EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia geschrieben. Sie befürchten, dass Almunia sich in Sachen der Wettbewerbsklage gegen Google auf einen Kompromiss einlässt. Eine Einigung habe potenziell weit reichende und katastrophale Konsequenzen“.

  2. Wie Google sich seine Regeln selber schreibt

    Google ist und bleibt ein Fall für die Wettbewerbsbehörden, findet Handelsblatt-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs. In seiner MEEDIA-Kolumne schreibt Jakobs, warum der US-Konzern sorglos weiterwirtschaften könnte, wenn die EU-Kommission die Ermittlungen wegen Wettbewerbsverzerrung zu den Akten legte. Denn Google käme ohne eine Geldstrafe davon, eine Kontrolle der Praktiken der Suchmaschine bliebe vermutlich folgenlos.

  3. EU-Verfahren: Verleger finden Google-Vorschläge inakzeptabel

    Die Mühlen der EU-Kommission mahlen langsam, aber gewissenhaft. Im November 2010 eröffnete EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia ein Untersuchungsverfahren gegen Google. Der Vorwurf: Wettbewerbsverhinderne Praktiken bei der Ausgabe von Suchergebnissen. Nun lenkt Google ein. Deutsche Verleger finden die Vorschläge „vollkommen inakzeptabel“.