1. Weil Facebook keine Gerichtskosten erstattet: Anwalt Steinhöfel lässt bei CDU und SPD pfänden

    Der Anwalt Joachim Steinhöfel engagiert sich seit langem gegen Lösch-Maßnahmen von Facebook. Jetzt lässt er bei CDU und SPD pfänden, weil Facebook in zwei Fällen Gerichtskosten nicht erstattet hat. Möglich ist das, weil beide Parteien massiv Werbung bei Facebook schalten und Facebook damit Forderungen gegen die Parteien hat.

  2. Henryk M. Broder als Holocaust-Verharmloser? Facebook kassiert Einstweilige Verfügung bei absurdem Streit um Meinungsfreiheit

    Facebook hat sich einmal mehr eine Watsche von einem deutschen Gericht in Sachen Meinungsfreiheit abgeholt. Das Landgericht Stuttgart hat am heutigen Montag eine Einstweilige Verfügung erlassen, laut der das soziale Netzwerk einen Video-Ausschnitt aus der ARD-Reihe „Entweder Broder – Die Deutschland-Safari“ nicht löschen darf. Facebook stellte sich vor Gericht auf den Standpunkt, dass Broder, dessen Eltern KZ-Überlebende waren, den Holocaust verspotte.

  3. Nach Twitter-Blockade: Israelischer Journalist verklagt SPD-Staatsminister Niels Annen

    Darf ein Politiker einen Journalisten auf Twitter sperren? Niels Annen, seines Zeichens Staatsminister im Auswärtigen Amt, hat dem israelischen Journalisten Benjamin Weinthal den Zugang zu seinem Twitter-Profil untersagt. Dieser sieht die Pressefreiheit angegriffen und will nun klagen. Der Fall hat Präzedenzcharakter.

  4. Probleme mit dem NetzDG: Twitter weigert sich beleidigenden Kommentar zu löschen und kassiert Einstweilige Verfügung

    Boris Reitschuster ist als Journalist und Autor ein anerkannter Russland- und Osteuropa-Experte. Von 1999 bis 2015 war er Moskau-Korrespondent des Focus. Nun befindet er sich in einer juristischen Auseinanderetzung mit dem Kurznachrichtendienst Twitter. Der Anwalt Joachim Steinhöfel hat für ihn eine Einstweilige Verfügung erwirkt, weil sich Twitter weigert, einen eindeutig beleidigenden Kommentar zu löschen.

  5. Nächste Einstweilige Verfügung: AfD-Chefin Alice Weidel setzt sich erneut gegen Facebook durch

    Es ist der logische Folgeschritt in dem scheinbar nicht enden wollenden Tänzchen zwischen Alice Weidel und Facebook: Ende vergangener Woche gab das Landgericht Hamburg einem weiteren Antrag auf eine Einstweilige Verfügung der AfD-Chefin gegen das Social-Network statt. Nach Meinung der Weidel-Seite zeigt der Fall vor allem, “wie hilflos” normale Nutzer den “Fehlentscheidung” von Facebooks Beschwerdesystem ausgeliefert sind.

  6. Tendenz wohl pro Weidel: Gericht kündigt Entscheidung im Fall AfD-Politikerin vs. Facebook an

    Am Montag will das Hamburger Landgericht seine Entscheidung im Fall Alice Weidel gegen Facebook verkünden. Am heutigen Freitag trafen sich die Partien vor dem LG der Hansestadt. Die AfD-Politikerin verlangt den Erlass einer Einstweiligen Verfügung, die es dem Social-Network untersagt, einen beleidigenden Kommentar im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland weiter zu verbreiten.

  7. Wochenrückblick: Was es mit der mysteriösen Merkel-Moderationskarte von ZDF-Chefredakteur Frey auf sich hatte

    In sozialen Netzwerken machte ein vermeintliches Skandälchen zur ZDF-Sendung „Klartext, Frau Merkel“ die Runde. Ex-SpOn-Chef Florian Harms versucht, aus T-Online.de eine Marke mit journalistischem Wumms zu machen und das iPhone ist das wohl teuerste Wegwerfprodukt aller Zeiten. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  8. Scharping-Effekt und „Möbel-Gate“: die Medien-Hysterie rund um die PR-Homestory von Heiko Maas und Natalia Wörner

    Die Zeitschrift Bunte veröffentlichte in ihrer jüngsten Ausgabe eine Art „Homestory“ über das „Glamourpaar“ Heiko Maas und Natalia Wörner. Die Bilder zeigten die Inneneinrichtung ihrer Wohnung in Berlin und stammten von der Onlineseite eines Möbelversenders. In sozialen und sonstigen Medien war schnell die Rede von einem „Möbel-Gate“ und dem berühmten Scharping-Effekt. Die Gereiztheit des Medienbetriebs ist nach wie vor hoch.

  9. „Anhaltender PR-Gau“ – Anwalt Joachim Steinhöfel prangert Facebook-Löschaktionen mit „Wall of Shame“ an

    Die Lösch- oder Nicht-Löschpraxis von Facebook bei Hass-Kommentaren oder anderen umstrittenen Beiträgen sorgt für anhaltende Diskussionen. Der prominente Anwalt Joachim Steinhöfel hat im Internet eine „Wall of Shame“ eingerichtet, auf der er seiner Meinung nach ungerechtfertigte Facebook-Aktionen sammelt. Gegenüber MEEDIA sagt er, dass bald mit einem Musterprozess rechnet.

  10. Mit Matussek und Steinhöfel als Talk-Duo: Springers Bilanz plant Video-Format im Web

    Talk-Runden mit zwei „bunten Hunden“ aus der Medienszene, Koch-Shows mit Größen aus Industrie und Hochfinanz – der Online-Ableger des Wirtschaftsmagazins Bilanz plant diverse Bewegtbild-Formate. Zudem will bilanz.de mehr hochkarätige Kolumnisten aus Wissenschaft, Lifestyle und Ökonomie gewinnen. Damit soll das Meinungs- und Debattenportal rasch bekannter werden, um so die Vermarktung anzukurbeln.