1. Sport- und Wetter-Angebote sind die IVW-Gewinner des Junis

    Während 68 der 100 stärksten Angebote laut IVW im Juni Inlands-Visits verloren haben, ging es insbesondere in zwei Branchen massiv nach oben: bei den Wetterportalen und -Apps, sowie beim Thema Fußball

  2. News-Angebote leiden unter abnehmendem Corona-Interesse

    Die großen Online-Nachrichtenmarken konnten ihr Traffic-Niveau im Mai nicht halten. Zum einen schrumpft das Interesse an Corona-Berichten, zum anderen hatte Googles Algorithmus-Update einen Einfluss.

  3. Mein schöner Garten steigert sich auf Fabelrekord

    Im März verzeichneten die Online-Nachrichtenmarken ein extremes Wachstum in Sachen Visits. Bild gewann 44 Prozent dazu, Focus 62 Prozent, Der Spiegel 88 Prozent und NTV sogar fast 130 Prozent. Das Corona-bedingte große Informationsinteresse ist zwar noch da, doch im April schwächte es sich schon spürbar ab. So ging es für fast alle großen News-Anbieter im Vergleich zum März ein Stück nach unten.

  4. IVW-Blitz-Analyse Zeitschriften: Immerhin 112 Titel liegen über Vorjahr, Landlust gewinnt am deutlichsten

    Auch wenn die große Mehrheit der deutschen Publikumszeitschriften im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr Auflage einbüßte, gewannen immerhin 112 Titel bei den Abos und Einzelverkäufen dazu. Um mehr als 42.000 Exemplare steigerte sich die Landlust – der Gewinner des Quartals. Ganz vorn im IVW-Ranking bleiben Programmzeitschriften, allerdings durchgängig mit Verlusten.

  5. IVW-Blitz-Analyse Tages- und Wochenzeitungen: Zeit gewinnt erneut Auflage, Welt bricht völlig ein

    Der Auflagen-Gewinner des ersten Quartals heißt laut IVW bei den Wochenzeitungen mal wieder Zeit: Um 1,2% steigerte sich das Blatt bei den Abos und Einzelverkäufen – vor allem wegen ePaper-Abos. Massive Verluste sind hingegen bei der Tageszeitung Welt zu beobachten: Nach dem Aus der Welt kompakt verlor sie 23,7% bei den Abos und Einzelverkäufen.

  6. IVW-Analyse der Regionalzeitungen: Nur wenige Titel verlieren weniger als 3%, drei in Berlin und Hamburg mehr als 10%

    Die Käuferschaft der deutschen Regionalzeitungen schrumpft weiter. Auch im vierten Quartal 2019 ging es für fast alle Titel nach unten, zum Teil sehr deutlich. So büßten „Berliner Zeitung“ und „Berliner Kurier“ mehr als 12% ein, die „Hamburger Morgenpost“ – auch wegen des Aus der Nachtausgabe – extreme 19,4%.

  7. Es gibt sie noch, die Print-Erfolgsgeschichten – man muss nur abseits der großen Verlage danach suchen

    Der „Guardian“ bringt es fertig, ein Stück über die Deutsche Welle zu schreiben, in dem nichts wirklich falsch ist, das aber trotzdem ein falsches Bild zeichnet. Kleine Magazine feiern große Erfolge, Einhorn-Auswürfe sind der neue Kinderzimmer-Trend und nicht jede TV-Show braucht unbedingt einen Podcast. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  8. Auflagenbilanz Zeitschriften: „Katapult“ verdoppelt seine Verkaufszahl, „Bravo“, „Mädchen“, „Bravo Girl“ und „hey!“ brechen völlig ein

    Auch wenn die Auflagenzahlen der meisten Titel weiterhin nach unten zeigen, gewannen immerhin 116 der 468 im normalen Pressehandel verfügbaren IVW-geprüften Publikumszeitschriften im vierten Quartal Käufer hinzu. Besonders spektakulär ist dabei u.a. das Plus des kleinen, feinen Magazins „Katapult“, das sich um 109,2% gegenüber dem Vorjahr steigerte. Zu den großen Verlierern zählen hingegen die Jugendmagazine „Bravo“, „Mädchen“, „Bravo Girl“ und „hey!“.

  9. Die Auflagen-Bilanz der Tages- und Wochenzeitungen: „Bild“ und „Welt“ verlieren erneut mehr als 10%, „Die Zeit“ legt dank massivem Digital-Plus zu

    Die Quartalsbilanz der überregionalen Zeitungen fällt gewohnt durchmischt aus: Während Springers „Bild“, „Welt“ und „Bild am Sonntag“ erneut mehr als 10% der Abos und Einzelverkäufe im Vergleich zum Vorjahr verlieren – und das „Neue Deutschland“ sogar mehr als 15% -, kamen „Handelsblatt“, „taz“ und „Die Zeit“ glimpflich davon. „Die Zeit“ liegt sogar über Vorjahr – dank deutlich gesteigerter ePaper-Abos.

  10. IVW-Analyse November: „TV Now“ und „Joyn“ springen mit Zuwachs von 30% und 19% auf neue Visits-Rekorde

    Die beiden Streamingdienste von RTL und ProSiebenSat.1 gewinnen Nutzer hinzu: Im November erreichten „TV Now“ und „Joyn“ 28,0 Mio. bzw. 13,7 Mio. Inlands-Visits. Damit steigerten sie sich um 30% bzw. 20% und sprangen auf neue Rekordwerte. Die Nummer 1 des IVW-Rankings bleibt unterdessen ebay Kleinanzeigen, gefolgt von Bild und T-Online.