1. Das volle Ausmaß der Print-Krise: 89% der Zeitschriften verloren in den vergangenen fünf Jahren Auflage

    Die neuesten Quartals-Auflagen der IVW sahen für die meisten Zeitschriften und fast alle Zeitungen erneut mies aus. Die Auflagen schrumpfen. Doch der Vorjahresvergleich ist nur eine Momentaufnahme, MEEDIA hat die Zahlen der Publikumszeitschriften daher mit denen von vor fünf Jahren verglichen. Mit erschreckenden Ergebnissen.

  2. IVW: Alle Regionalzeitungen verlieren, Abendzeitung baut 55% ab

    Überall rote Zahlen: Sämtliche der 60 größten regionalen Tageszeitungen büßten im dritten Quartal Käufer ein. Deutlich nach unten ging es wieder für Boulevard-Blätter wie den Berliner Kurier, die Mopo und den Express. Die Abendzeitung trennte sich von satten 55% der Auflage, baute vor allem sonstige Verkäufe ab, verlor aber auch echte Käufer.

  3. IVW-Blitz-Analyse: Bravo verliert 40%, Computer Bild 26%, Neon 23%

    Zwei Trends setzen sich auch in den neuesten Quartalsauflagen der Publikumszeitschriften fort: Die Verkaufszahlen der Jugend- und Computermagazine brechen zusammen. Der große Verlierer ist die Bravo mit einem Minus von 40% gegenüber Vorjahr bei Abos und Kiosk-Verkauf. Unter den 30 Top-Titeln findet sich mit TV 14 nur ein Aufsteiger.

  4. Die fünf spannendsten Trends aus den neuen IVW-Print-Auflagen

    Die neuesten Quartalszahlen der IVW zeigen für die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche fast ausnahmslos wieder nur in eine Richtung: nach unten. Doch ein genauerer Blick lohnt. So sind in Nischen und für bestimmte Zielgruppen durchaus noch Zugewinne möglich, während in einigen Branchen langsam die Lichter ausgehen.

  5. Zeitungs-IVW: alle Regionalen verlieren, Abendzeitung gleich 32%

    Die deutschen Tageszeitungen verlieren weiter an Zuspruch. Wie die neuesten IVW-Auflagen zeigen, gewann unter den größten rund 60 Regionalblättern niemand Käufer hinzu, einzig durch sonstige Verkäufe ging es bei zwei Titeln nach oben. Die Münchner Abendzeitung meldete im Zuge der drohenden Insolvenz sogar 34.362 weniger Verkäufe, darunter allerdings 25.700 abgebaute Bordexemplare und sonstige Verkäufe.

  6. IVW-Blitz-Analyse: Computer Bild verliert 112.000 Käufer, Bravo 80.000

    Auch diesmal gibt es bei den Quartalsauflagen der IVW keine positive Überraschung für die Print-Branche: Rund drei Viertel der Publikumszeitschriften büßte Käufer ein. Besonders bitter traf es u.a. die Computer Bild und die Bravo, zwei ehemalige Auflagen-Giganten, die 23% bzw. 35% ihrer Vorjahres-Käufer verloren.

  7. Die große IVW-Analyse der Zeitungsauflagen

    Die Quartalsauflagen der deutschen Zeitungen zeigen auch diesmal nur sehr wenige kleine Lichtblicke. Für fast alle Titel geht es weiter nach unten, Wachstum ist nur bei den ePaper-Ausgaben zu sehen. Bei den Überregionalen verlieren Bild, F.A.Z. und Neues Deutschland besonders heftig. Einzige Gewinner ohne Sondereffekte: der Westfälische Anzeiger aus Hamm und das Handelsblatt.

  8. IVW-Quartalsauflagen: nur vier der Top-50-Zeitschriften über Vorjahr

    Die verkauften Auflagen der deutschen Publikumszeitschriften rauschen weiter massiv nach unten: Ganze vier der 50 meistverkauften Titel konnten sich im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr steigern: Mein schönes Land, Laviva, TV für mich und Land Idee. Selbst die erfolgsverwöhnte Landlust brach um mehr als 10% ein.

  9. IVW-Bilanz: F.A.Z. ist der ePaper-König unter den Tageszeitungen

    Rasant steigende Verkaufszahlen sind bei der IVW längst nicht mehr an der Tagesordnung, Die Auflagen der Tageszeitungen sinken und sinken. Rasant steigen aber die ePaper-Verkäufe – oft um mehrere Hundert Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Nummer 1 der ePapers heißt inzwischen F.A.Z.: Sie verkauft per Abo und Einzelverkauf mehr als alle anderen.

  10. Playboy-Jahres-Charts: Tina Ruland top, Krankenschwestern Flop

    Die nackte Tina Ruland war für den Playboy im Jahr 2013 einer der großen Verkaufserfolge. Als eins von drei Heften knackte es am Kiosk die 100.000er-Marke. Noch besser liefen nur die traditionellen Bestseller 1 und 12 mit Playmate-Kalender und Adventskalender als Beilage. Flop des Jahres: „Die schönsten Krankenschwestern Deutschlands“.