1. 60% weniger Auflage in nur fünf Jahren: der Niedergang der Computerzeitschriften-Branche

    Um zu begreifen, wie es um das Segment der Computer-Magazine steht, reicht eigentlich ein Vergleich: Im ersten Quartal 1999 verkaufte sich die Computer Bild 1,2 Mio, mal. Im dritten Quartal 2016 kamen alle 19 von der IVW ausgewiesenen Titel – inklusive der Computer Bild – auf weniger als 1,2 Mio. Exemplare. MEEDIA blickt auf die Zahlen des Grauens.

  2. Die IVW-Analyse der 78 größten deutschen Regionalzeitungen – mit dramatischen Zahlen aus Berlin

    Die Verkaufszahlen der lokalen Tageszeitungen schrumpfen weiterhin flächendeckend. Besonders schlimm sieht es in Berlin aus, wo vier der fünf Titel in nur einem Jahr mehr als 10% ihrer Abos und Einzelverkäufe eingebüßt haben. Vor allem die Boulevardzeitungen verlieren auch in den anderen Regionen. Am wenigsten schlecht sieht es in ländlichen Gebieten im Norden und Süden aus.

  3. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Bild, Welt und F.A.S. verlieren mehr als 10% bei den Abos und am Kiosk

    Die großen überregionalen Tages- und Wochenzeitungen haben allesamt Käufer verloren. Laut der neuesten Quartalszahlen der IVW büßten vor allem Springers Bild und Welt, sowie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Abos und Einzelkäufer ein: jeweils mehr als 10%. Relativ glimpflich davon kamen das Handelsblatt und Die Zeit, Aufsteiger gibt es nur unter den kleinen Wochenzeitungen.

  4. IVW-Blitz-Analyse Zeitschriften mit allen wichtigen Rankings: Chefkoch, Barbara und Thermomix-Heft Mixx mit mehr als 100.000 Verkäufen

    Die neuesten Quartalsauflagen der IVW beschert dem Großteil der Zeitschriftenbranche erneut deutliche Rückgänge. In der Top 20 legten nur die Billig-Programmies nur TV und TV pur zu. Spiegel, stern und Focus verloren bei der harten Auflage zwischen 3,9 und 6,9%. Drei Neulinge kletterten immerhin über die 100.000er-Marke: Chefkoch, Barbara und Mixx Küchenspaß mit dem Thermomix.

  5. Die Auflagen der 78 größten Regionalzeitungen: massive Verluste in Berlin und im Boulevard

    Bei den Käuferzahlen der Regionalzeitungen ist weiterhin keine Erholung in Sicht. Im Gegenteil: Die größten 78 Titeln verloren bis auf einen Sondereffekt wieder einmal alle an Abos und Einzelverkäufen, die meisten sogar mehr als 3%. Besonders bitter sieht es für Boulevardzeitungen wie die Hamburger Morgenpost und den Express aus, zudem ging es für das Berliner Quintett deutlich nach unten.

  6. Die große IVW-Analyse der Regionalzeitungen: die Auflagen der größten 78 Blätter

    Die Verkaufszahlen der deutschen Regional- und Lokalzeitungen schrumpfen weiter. Besonders in Metropolen wie Berlin und Hamburg sieht es bitter aus, zulegen konnte aber ohne Sondereffekte wie Zukäufe niemand. Die geringsten Verluste gibt es noch im Süden Deutschlands, wie die exklusive MEEDIA-Reise durch Zeitungs-Deutschland zeigt.

  7. IVW-Blitz-Analyse Zeitungen: Welt stürzt um 17,6% ab, vier Gewinner bei den Wochenzeitungen

    Heftige Zahlen für die Springer-Tageszeitungen Bild und Welt: Laut IVW büßte die Bild in den wichtigsten Kategorien Einzelverkauf und Abos erneut rund 12%. Die Welt stürzte sogar um heftige 17,6% ab. Am glimpflichsten kam das Handelsblatt davon, bei den Wochenzeitungen gibt es mit der Zeit und den drei kleineren Junge Freiheit, der Freitag und Jüdische Allgemeine sogar vier Gewinner.

  8. IVW-Blitz-Analyse: Spiegel und Focus verlieren über 10%, flow, Chefkoch und Lego Nexo Knights stärkste Neulinge

    Das erste Quartal ist um, Zeit für die Auflagenbilanz der IVW. Und die sieht für die großen Publikumszeitschriften wie immer vornehmlich unschön aus. So büßten Spiegel und Focus in den beiden wichtigen Kategorien Abo plus EInzelverkauf mehr als 10% ein, ebenso Titel wie Brigitte und Computer Bild. Zulegen konnten vor allem Billig-Titel mit „Freizeit“ im Namen.

  9. Historische Analyse: Spiegel und stern im 66-Jahre-Auflagentrend – Rekorde mit Kennedy und dem Irak-Krieg

    Dank der Archivöffnung der IVW-Quartalszahlen sind nun Auflagen-Analysen der gesamten Geschichte der Bundesrepublik möglich. MEEDIA hat die Verkaufszahlen von Spiegel und stern aus allen 66 IVW-Jahren von 1950 bis 2015 aufbereitet. Eins der Ergebnisse: Der stern erlebte seine erfolgreichsten Zeiten 1967 mit Artikeln über die Hintergründe der Ermordung Kennedys, Der Spiegel während des Irak-Krieges 1991.

  10. Archiv-Öffnung: IVW stellt Quartalsauflagen ab 1950 ins Netz

    Eine tolle Nachricht für Medienforscher, Auflagenanalysten und andere Zahlennerds: Die IVW hat ihr komplettes Archiv der Quartalsauflagenlisten online gestellt. Ab sofort können also sämtliche IVW-Zahlen aller bisherigen 66 Jahre recherchiert werden – von Spiegel und Bild bis zu legendären Titeln wie „Constanze“ oder „Kristall“.