1. IVW-Blitz-Analyse Zeitschriften: Immerhin 112 Titel liegen über Vorjahr, Landlust gewinnt am deutlichsten

    Auch wenn die große Mehrheit der deutschen Publikumszeitschriften im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahr Auflage einbüßte, gewannen immerhin 112 Titel bei den Abos und Einzelverkäufen dazu. Um mehr als 42.000 Exemplare steigerte sich die Landlust – der Gewinner des Quartals. Ganz vorn im IVW-Ranking bleiben Programmzeitschriften, allerdings durchgängig mit Verlusten.

  2. IVW-Blitz-Analyse Tages- und Wochenzeitungen: Zeit gewinnt erneut Auflage, Welt bricht völlig ein

    Der Auflagen-Gewinner des ersten Quartals heißt laut IVW bei den Wochenzeitungen mal wieder Zeit: Um 1,2% steigerte sich das Blatt bei den Abos und Einzelverkäufen – vor allem wegen ePaper-Abos. Massive Verluste sind hingegen bei der Tageszeitung Welt zu beobachten: Nach dem Aus der Welt kompakt verlor sie 23,7% bei den Abos und Einzelverkäufen.

  3. Auflagenbilanz Zeitschriften: „Katapult“ verdoppelt seine Verkaufszahl, „Bravo“, „Mädchen“, „Bravo Girl“ und „hey!“ brechen völlig ein

    Auch wenn die Auflagenzahlen der meisten Titel weiterhin nach unten zeigen, gewannen immerhin 116 der 468 im normalen Pressehandel verfügbaren IVW-geprüften Publikumszeitschriften im vierten Quartal Käufer hinzu. Besonders spektakulär ist dabei u.a. das Plus des kleinen, feinen Magazins „Katapult“, das sich um 109,2% gegenüber dem Vorjahr steigerte. Zu den großen Verlierern zählen hingegen die Jugendmagazine „Bravo“, „Mädchen“, „Bravo Girl“ und „hey!“.

  4. Die Auflagen-Bilanz der Tages- und Wochenzeitungen: „Bild“ und „Welt“ verlieren erneut mehr als 10%, „Die Zeit“ legt dank massivem Digital-Plus zu

    Die Quartalsbilanz der überregionalen Zeitungen fällt gewohnt durchmischt aus: Während Springers „Bild“, „Welt“ und „Bild am Sonntag“ erneut mehr als 10% der Abos und Einzelverkäufe im Vergleich zum Vorjahr verlieren – und das „Neue Deutschland“ sogar mehr als 15% -, kamen „Handelsblatt“, „taz“ und „Die Zeit“ glimpflich davon. „Die Zeit“ liegt sogar über Vorjahr – dank deutlich gesteigerter ePaper-Abos.

  5. Die IVW-Analyse der Regionalzeitungen: herbe Verluste bei Boulevardblättern, Dramatik in Berlin

    Die IVW-Auflagenbilanz des dritten Quartals 2019 zeigt für die deutschen Regionalzeitungen mit mindestens 30.000 Abos und Einzelverkäufen erneut fast nur Verlierer. Ausnahmen: „Der Tagesspiegel“ aus Berlin verzeichnet dank wachsender ePaper-Kundendatei ein Plus, die „Rheinische Post“ wegen Sonder-Effekten. Massive Verluste gibt es hingegen bei der „Berliner Zeitung“, dem „Berliner Kurier“ und der „Hamburger Morgenpost“, die nach dem Aus der Nachtausgabe und der Frühausgabe der Zeitung 18,9% unter dem Vorjahr liegt.

  6. Zeitungs-IVW: „Bild“, „BamS“, „Welt“ und „FAS“ dick im Minus, „Handelsblatt“, „Zeit“ und „Freitag“ legen zu

    Die IVW bescheinigt einigen überregionalen Tages-, Sonntags- und Wochenzeitungen erneut dramatische Auflagenentwicklungen. Insbesondere „Bild“, „Welt“ und „Neues Deutschland“ bei den täglichen Blättern, sowie „Bild am Sonntag“ und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ bei den wöchentlichen Titeln verloren deutlich. Nach oben ging es aus verschiedenen Gründen hingegen für das „Handelsblatt“, „Die Zeit“, „der Freitag“ und „Das Parlament“.

  7. Die Auflagen-Bilanz der größten 83 Regionalzeitungen: kaum noch Titel mit einem Minus unter 2%

    Die Verkaufszahlen der deutschen Lokal- und Regionalzeitungen sinken weiter – auf teilweise dramatischem Niveau. Nur sieben der größten 83 Titel verloren im zweiten Quartal laut IVW weniger als 2% der Abos und Einzelverkäufe. Besonders heftig sieht es bei der „Berliner Zeitung“ mit einem 11,2%-Minus und dem Kölner „Express“ mit einem Rückgang von sogar 12,2% aus.

  8. Zeitschriften-IVW: TV-Programmies verlieren hunderttausende Käufer, Blue Ocean nun zweimal mit „Ninjago“ in der Top 50

    Einer der großen Verlierer der neuesten Auflagen-Bilanz der IVW ist das Segment der Programmzeitschriften: Auf den ersten vier Plätzen des Absteiger-Rankings finden sich Programmies. Zusammen verlor die Branche im Vergleich zum Vorjahr über 400.000 Käufer pro Ausgabe. Deutlich im Minus finden sich zudem u.a. der „stern“, „Computer Bild“ und „Lego Ninjago“. Durch den starken Neuling „Lego Ninjago Legacy“ hat Verlag Blue Ocean nun aber sogar zwei „Ninjago“-Magazine in der IVW-Top-50.

  9. Die neuesten Zeitungs-Auflagen der IVW: „Bild“, „Welt“ und „BamS“ im freien Fall, „SZ“, „taz“ und „Zeit“ weitgehend stabil

    Die Erfolgsbilanz der überregionalen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen fällt diesmal sehr unterschiedlich aus. Auf der einen Seite gibt es große Verlierer, auf der anderen Seite aber auch mehrere Titel, die ihre Verkaufszahlen recht stabil gehalten haben – u.a. wegen steigender ePaper-Abos. Dramatisch nach unten ging es erneut für „Bild“, „Welt“ und „Bild am Sonntag“, nur wenig verloren haben die „Süddeutsche Zeitung“, die „taz“, „Die Zeit“, sowie einige kleinere Titel.

  10. Die Auflagen-Bilanz der größten 82 Regionalzeitungen: Tagesspiegel einziger Gewinner dank E-Paper

    Die deutsche Lokal- und Regionalzeitungsbranche verlor auch im ersten Quartal 2019 viele Käufer und Abonnenten. Unter den 82 größten Titel aus allen Bundesländern findet sich nur ein Gewinner: der Tagesspiegel aus Berlin. Er legte aber ausschließlich durch E-Paper-Abos zu, die Papier-Ausgabe verlor Käufer. Die größten Einbußen verzeichnen wieder einmal die Boulevardblätter, allen voran der Express Köln/Bonn und die Hamburger Morgenpost.