1. Die große Auflagenbilanz der Regionalzeitungen

    Die Auflagenverluste der deutschen Lokal- und Regionalzeitungen scheinen sich zu beschleunigen. Von den 88 großen Titeln, deren Zahlen MEEDIA in den Bundesländer-Rankings aufführt, büßten nur neun weniger als 2 Prozent ein. Am deutlichsten nach unten ging es erneut für die „Hamburger Morgenpost“ und den Kölner „Express“.

  2. IVW-Analyse: „Spiegel“ gewinnt dank Digital-Abos, TV-Zeitschriften dick im Minus

    Zwei Drittel der deutschen Publikumszeitschriften, die ihre Auflagen der IVW melden, verloren im dritten Quartal Käufer und Abonnenten. Immerhin ein Drittel gewann aber dazu – u.a. „Der Spiegel“ dank Digital-Abonnenten, sowie Titel wie „Meine Familie & ich“ und „Lust auf Genuss“, die sich im Einzelverkauf steigerten.

  3. IVW-Analyse: „Bild“ fällt fast unter die Mio.-Marke, „Zeit“ gewinnt massiv

    Die neuesten Zeitungsauflagen der IVW bescheinigen „Bild“ ein erneut deutliches Minus von 8,5 Prozent. Auch „Süddeutsche“ und „FAZ“ verloren klar. Bei den Wochenzeitungen gewann „Die Zeit“ extreme 10,8 Prozent – dank Digital- und Print-Abos.

  4. Die Auflagen der größten 90 Regionalzeitungen: „Mopo“ und „Express“ größte Verlierer

    Während „Der Tagesspiegel“ dank wachsender Digitalkundenkartei erneut bei der verkauften Auflage zulegt, ging es für die anderen deutschen Regionalzeitungen im zweiten Quartal erneut bergab. Im Süden etwas weniger als im Rest der Republik. Besonders dick im Minus: der „Express“ aus Köln und die „Morgenpost“ aus Hamburg.

  5. IVW Blitz-Analyse: „Bild“ verliert nur wenig, „Zeit“ dank Digital-Kunden extrem im Plus

    Nach den meist zweistelligen Verlusten in den vergangenen Quartalen büßte Deutschlands meistverkaufte Tageszeitung „Bild“ diesmal nur 2,7 Prozent ein. Die „Bild am Sonntag“ gewann sogar dazu – ebenso „Die Zeit“, die vor allem mit Digital-Kunden wuchs.

  6. IVW-Blitz-Analyse: „Spiegel“ gewinnt dank Digital-Kunden, „Lego“-Magazine dick im Plus

    60 der 100 meistverkauften, im Einzelhandel erhältlichen Publikumszeitschriften verloren laut IVW im zweiten Quartal Käufer. Aber: Die Negativrate lag auch schonmal darüber. Verkaufte Auflage gewonnen haben u.a. „Der Spiegel“, einige günstige Frauen-Titel und Kindermagazine, u.a. die mit „Lego“ im Titel.

  7. Die Auflagen der größten 90 Regionalzeitungen: die geringsten Verluste im Norden und im Süden

    Die 90 größten Regionalzeitungen landeten im ersten Quartal 2021 laut IVW allesamt unter ihren Verkaufszahlen des Vorjahres. Am nächsten kam den Vergleichswert dank E-Paper-Abos „Der Tagesspiegel“, vergleichsweise geringe Verluste gab es zudem in Baden-Württemberg, Bayern und bei einigen Titeln in Niederachsen und Schleswig-Holstein.

  8. IVW: kräftiges Plus für „Land“- und „Lego“-Magazine, „Katapult“ gewinnt 138,8 Prozent

    Einige Print-Segmente lassen in der neuesten Auflagenstatistik der IVW aufhorchen. So gewannen insbesondere bei den Landmagazinen und den Kinderzeitschriften viele Titel zum Teil deutlich hinzu. Größter prozentualer Gewinner des Quartals mal wieder: „Katapult“.

  9. IVW-Blitz-Analyse: „Handelsblatt“, „taz“, „Zeit“ und „F.A.S.“ legen zu

    Während „Bild“ und „Welt“ mitsamt ihrer Sonntags-Ableger erneut deutliche Verluste bei den IVW-Quartalsauflagen verzeichnen, ging es für einige andere überregionale Titel nach oben. Der Grund jeweils: ein Plus bei den Digitalkunden, die auch das E-Paper beziehen. Am deutlichsten aufwärts ging es dabei für „Die Zeit“ – mit einem Wahnsinns-Plus von 24,5%.