1. Medien-Woche: Hat Andrea Kiewel mit ihrer Kritik an der Israel-Berichterstattung der „Tagesschau“ recht?

    In unserem wöchentlichen Podcast „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) diesmal über die Israel-Berichterstattung der deutschen Medien am Beispiel der aktuellen Kritik von Andrea Kiewel an der „Tagesschau“. Außerdem geht es um die große Charme-Offensive von Facebook gegenüber Medien und Kritik an YouTube wegen problematischen Videos.

  2. Andrea Kiewel vs. „Tagesschau“: Das Henne-Ei-Problem bei der Israel-Berichterstattung deutscher Medien

    Es gibt Dinge in Medien-Deutschland, die können einen durchaus noch überraschen. Die plötzliche Berufung der ZDF-„Fernsehgarten“-Moderatorin Andrea Kiewel zur politischen Kommentatorin ist so eines. In der Jüdischen Allgemeinen übte „Kiwi“ scharfe Kritik an der ARD-„Tagesschau“ für einen vermeintlich einseitigen Beitrag zu Israel. „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke wies die Kritik via Facebook zurück. Dabei trifft die Moderatorin durchaus einen wunden Punkt.

  3. "Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser": Kulturschaffende fordern Absage von ESC in Israel

    Dutzende Kulturschaffende haben sich gegen die Ausrichtung des Eurovision Song Contest (ESC) in Israel ausgesprochen. Als Grund für den Boykottaufruf werden Menschenrechtsverletzungen des Landes gegen Palästinenser genannt und zu den Unterschreibern zählen der Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters und der britische Filmemacher Ken Loac. Der NDR kritisiert den Aufruf.

  4. Israel-Reise von Heiko Maas: Bevorzugte Auswärtiges Amt Springer-Journalisten durch "exklusiveren Zugang"?

    Im Kalender des neuen deutschen Außenministers war es ein wichtiger Termin. Für seinen Antrittsbesuch in Israel nahm sich Heiko Maas zwei Tage Zeit. Genau beobachteten die Berichterstatter dabei jede noch so kleine politische Geste des SPD-Politikers. Es wurde allerdings auch registriert, dass Maas möglicherweise Journalisten des Springer Verlages einen „exklusiveren Zugang“ als dem restlichen Pressekorps ermöglicht haben soll. Was ist dran an dem Vorwurf?

  5. MEEDIA-Wochenrückblick: der irritierende Israel-Fahnen-Verbrennen Service-Tweet von Jakob Augstein

    Die eigentliche Leidtragende bei dem Streit zwischen dem Sänger Morrissey und dem Spiegel war die freie Mitarbeiterin, die das Interview führte. Jakob Augstein weist öffentlich auf die Straffreiheit vom Fahnen-Verbrennen hin. Deutsche Medien haben ein bisweilen seltsames Verhältnis zu Israel und Barbara Schöneberger macht jetzt auch in Tapeten. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  6. Streit um neue Rundfunkanstalt in Israel: Netanjahus Kampf mit Medien eskaliert

    Israels Medien gelten eigentlich als kämpferisch – auch harte Kritik an der Regierungspolitik war bisher gefahrlos möglich. Dennoch hat die US-Bürgerrechtsorganisation Freedom House die Einschätzung zur Pressefreiheit in dem Land in diesem Jahr erstmals heruntergestuft. Ein Grund dafür ist der wachsende Einfluss der Gratiszeitung Israel Hajom.

  7. Wasserknappheit im Westjordanland: ARD wehrt sich gegen Kritik an „Tagesschau“-Beitrag und macht alles noch schlimmer

    „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ wurden Anfang der Woche massiv für einen Beitrag zur Wasserknappheit im Westjordanland kritisiert. Der Vorwurf: einseitige, pro-palästinensische Berichterstattung. Mittlerweile hat das ARD-Studio Tel Aviv eine Stellungnahme veröffentlicht, die die Gemüter aber nicht beruhigt.

  8. „Gebt uns unser RTL zurück“ – massive Zuschauerproteste gegen RTL International

    Mit RTL International will RTL sein Programm auch in Ländern wie Kanada, Australien und den USA zugänglich machen, wo der Privatsender bisher nicht frei empfangbar war. Aber das im Januar gestartete Pay-TV-Angebot gefällt nicht jedem. Vor allem in Südafrika und Israel, wo das Original-RTL durch den neuen Sender ersetzt wurde, regt sich großer Protest.

  9. 50 Jahre deutsch-israelische Freundschaft: Bild kooperiert mit Yedioth Ahronoth

    Vor 50 Jahren, am 12. Mai 1965, nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Diesen Jahrestag feiern die Bild und die israelische Tagezeitung Yedioth Aronoth mit einem gemeinsamen Themen-Spezial, das am Dienstag in beiden Zeitungen und online erscheint.

  10. Auf der Flucht vorm isralischen Militär: Rapper verwirrt mit falschem Verfolgungs-Selfie

    Dieses Selfie wurde über 16.000 Mal geteilt: Der arabische Rapper Tamer Nafar fotografiert sich, während er von der israelischen Polizei mit gezückter Pistole verfolgt wird. Spiegel Online berichtete über den „Internet-Hit“ – doch das Foto ist gestellt, wie Naffar 15 Stunden später aufklärte.