1. Zwischen Ben & Jerry’s und Unilever kracht’s mal wieder

    Dass sich die Eismarke Ben & Jerry’s und ihre Besitzerin Unilever nicht immer grün sind, ist bekannt. Dass die Beiden wegen der Verkaufspolitik in Israel im Clinch liegen, ebenfalls. Neu ist, dass Ben & Jerry’s auch nach einem Jahr nicht locker lässt und den Mutterkonzern nun verklagt hat.

  2. Der kleine Boris möchte aus dem Peppa-Wutz-Land abgeholt werden

    Von welcher Freiheit reden Leute wie Ulf Poschardt, Anna Schneider („Welt“) oder Nena Schink („Bild“) eigentlich dauernd? Warum schraubt Bild TV an seinem Programm herum? Warum haben deutsche Medien häufig ein Problem mit korrekter Israel-Berichterstattung? Und was hatte der britische Premier im Peppa-Wutz-Land zu schaffen? Fragen über Fragen im MEEDIA-Wochenrückblick.

  3. Ben & Jerry’s Eis-Boykott: „Die Marke handelt gemäß ihrem eigenen Anspruch“

    Die zu Unilever gehörende US-Eismarke Ben & Jerry’s hat einen Verkaufsstopp in von Israel besetzten palästinensischen Gebieten angekündigt. Es gibt viel Kritik und Israel will reagieren. Markenberater Frank Dopheide sieht die Eiscreme dennoch als Gewinner.

  4. Israel-Berichterstattung: Kritik an ARD, ZDF und Deutsche Welle

    Im Zuge eines Angriffs der radikalislamistischen Hamas auf Israel ist es im Laufe der Woche zu massiver Gewalt im Nahen Osten gekommen. Nicht nur die, sondern auch die Berichterstattung über die Ereignisse wurde heftig diskutiert. Im Zentrum der Kritik stehen die Öffentlich-Rechtlichen.

  5. Medien-Woche: Hat Andrea Kiewel mit ihrer Kritik an der Israel-Berichterstattung der „Tagesschau“ recht?

    In unserem wöchentlichen Podcast „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) diesmal über die Israel-Berichterstattung der deutschen Medien am Beispiel der aktuellen Kritik von Andrea Kiewel an der „Tagesschau“. Außerdem geht es um die große Charme-Offensive von Facebook gegenüber Medien und Kritik an YouTube wegen problematischen Videos.

  6. Andrea Kiewel vs. „Tagesschau“: Das Henne-Ei-Problem bei der Israel-Berichterstattung deutscher Medien

    Es gibt Dinge in Medien-Deutschland, die können einen durchaus noch überraschen. Die plötzliche Berufung der ZDF-„Fernsehgarten“-Moderatorin Andrea Kiewel zur politischen Kommentatorin ist so eines. In der Jüdischen Allgemeinen übte „Kiwi“ scharfe Kritik an der ARD-„Tagesschau“ für einen vermeintlich einseitigen Beitrag zu Israel. „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke wies die Kritik via Facebook zurück. Dabei trifft die Moderatorin durchaus einen wunden Punkt.

  7. "Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser": Kulturschaffende fordern Absage von ESC in Israel

    Dutzende Kulturschaffende haben sich gegen die Ausrichtung des Eurovision Song Contest (ESC) in Israel ausgesprochen. Als Grund für den Boykottaufruf werden Menschenrechtsverletzungen des Landes gegen Palästinenser genannt und zu den Unterschreibern zählen der Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters und der britische Filmemacher Ken Loac. Der NDR kritisiert den Aufruf.

  8. Israel-Reise von Heiko Maas: Bevorzugte Auswärtiges Amt Springer-Journalisten durch "exklusiveren Zugang"?

    Im Kalender des neuen deutschen Außenministers war es ein wichtiger Termin. Für seinen Antrittsbesuch in Israel nahm sich Heiko Maas zwei Tage Zeit. Genau beobachteten die Berichterstatter dabei jede noch so kleine politische Geste des SPD-Politikers. Es wurde allerdings auch registriert, dass Maas möglicherweise Journalisten des Springer Verlages einen „exklusiveren Zugang“ als dem restlichen Pressekorps ermöglicht haben soll. Was ist dran an dem Vorwurf?

  9. MEEDIA-Wochenrückblick: der irritierende Israel-Fahnen-Verbrennen Service-Tweet von Jakob Augstein

    Die eigentliche Leidtragende bei dem Streit zwischen dem Sänger Morrissey und dem Spiegel war die freie Mitarbeiterin, die das Interview führte. Jakob Augstein weist öffentlich auf die Straffreiheit vom Fahnen-Verbrennen hin. Deutsche Medien haben ein bisweilen seltsames Verhältnis zu Israel und Barbara Schöneberger macht jetzt auch in Tapeten. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  10. Streit um neue Rundfunkanstalt in Israel: Netanjahus Kampf mit Medien eskaliert

    Israels Medien gelten eigentlich als kämpferisch – auch harte Kritik an der Regierungspolitik war bisher gefahrlos möglich. Dennoch hat die US-Bürgerrechtsorganisation Freedom House die Einschätzung zur Pressefreiheit in dem Land in diesem Jahr erstmals heruntergestuft. Ein Grund dafür ist der wachsende Einfluss der Gratiszeitung Israel Hajom.