1. TV-Briefing für Medienmacher: Im Selbstversuch verwandelt sich Claus Strunz für 24 Stunden in einen Juden

    Der Islamische Staat scheint militärisch auf dem Rückzug. Damit scheint die Gefahr für Terror-Anschläge in Europa zuzunehmen. Arte widmet dem IS einen ganzen Themenabend. Zeitgleich wagt Claus Strunz einen Selbstversuch und schlüpft in die Rolle eines Juden in Deutschland.

  2. „Sorfältig abgewogen“: NDR verteidigt Einladung von vollverschleierter Radikal-Muslimin zu „Anne Will“

    Nach harscher Kritik am Auftritt einer vollverschleierten Muslimin in der Talkshow „Anne Will“ hat der Sender die Einladung der Frau verteidigt. Die Entscheidung, eine radikale Befürworterin der Verschleierung und eine Verteidigerin der IS-Ideologie in der Sendung zu platzieren, sei „sorgfältig abgewogen“ worden, teilte die verantwortliche NDR-Redakteurin Juliane von Schwerin am Montag mit.

  3. „Arrogant und unjournalistisch“ – Jürgen Todenhöfer gewinnt Rechtsstreit mit dem Spiegel, sein Sohn rechnet ab

    Im Januar veröffentlichte der Spiegel unter dem Titel „Der Märchenonkel“ einen Artikel über den Publizisten Jürgen Todenhöfer und seine Reise zum so genannten Islamischen Staat. In dem Artikel kam ein Mitreisender ausführlich zu Wort, der sich mit Todenhöfer und seinem Sohn Frederic zerstritten hat und scharfe Kritik an deren Methoden übte. Todenhöfer ging juristisch gegen den Text vorund hat nun vor dem Hamburger Landgericht gewonnen. In einem Gastbeitrag rechnet Frederic Todenhöfer nun mit den Methoden des Magazins ab.

  4. Redaktionen im Ausnahmezustand: große Nachrichtenlagen und das journalistische Berufs-Ethos

    Von Kachelmann über Germanwings bis hin zur Diskussion um Klarnamen oder Verpixelung von Attentäter- und Opfer- Informationen: Georg Altrogge und Christopher Lesko sprechen im gut 30-minütigen MEEDIA-Podcast über Berufs-Ethos, Moral und Haltung von Journalisten und Medien. Altrogge: „Momentan sind viele Redaktionen überfordert!“ Lesko: „Journalismus folgt Abhängigkeiten, die nicht primär auf moralisch-ethischer Ebene liegen.“

  5. Die Zeit verstärkt IS-Berichterstattung: Yassin Musharbash übernimmt neues Büro in Amman

    Mehr Nähe und mehr Manpower für die Berichterstattung über den so genannten Islamischen Staat (IS). Ab August wird Yassin Musharbash aus der jordanischen Hauptstadt Amman für die Zeit berichten und sich dabei insbesondere auf die Entwicklung der Terror-Miliz IS konzentrieren.

  6. „Bedauerlicher Fehler“ – Facebook löscht seltsame Seite mit unfreiwilligen ISIS-Fans

    Der BR-Journalist Florian Regensburger suchte auf Facebook nach „ISIS“ und wurde fündig. Unter den „Gefällt-mir“-Angaben eine ISIS-Facebookseite fand er zudem Personen aus seinem Facebook-Freundeskreis. Ein Automatismus könnte dafür verantwortlich sein. Mittlerweile hat Facebook die Seite gelöscht.

  7. Todesmutig oder lebensmüde? Günther Wallraff wollte als Geisel zum IS

    Peter Kassig war gerade einmal 26 Jahre alt, als er im November 2014 von IS-Terroristen enthauptet wurde. Der britische Elitesoldat war die fünfte öffentlich getötete Geisel der Terrormiliz. Doch wie jetzt bekannt wurde, schlug Günther Wallraff dem IS damals einen Tausch vor: Er wollte sich an Stelle von Kassig als Geisel zur Verfügung stellen.

  8. Twitter contra Terror: 10.000 IS-Accounts wurden deaktiviert

    Innerhalb nur eines Tages hat Twitter 10.000 Accounts deaktiviert, alle Konten standen in Verbindung mit dem Islamischen Staat. Experten schätzen, dass es insgesamt noch 90.000 IS-Nutzerkonten gibt. Twitter löscht bereits seit einigen Wochen verstärkt Tweets und Accounts, die IS-Propaganda verbreiten.

  9. „Haltet Euch vom Islamischen Staat fern!“ – IS-Hacker legen französischen Fernsehsender lahm

    Am Mittwoch Abend hat der IS die französische Fernsehsendergruppe TV5Monde gehackt und für mehrere Stunden lahmgelegt. Darüber hinaus übernahmen sie die Kontrolle über die Webseite und die Sozialen Netzwerke des Senders. Bei Facebook veröffentlichten sie Drohungen: „Ihr habt die Chance, das Leben Eurer Familie zu retten, nutzt sie.“