1. „In eigener Sache“: So konfus erklären die DuMont-Erben den „lieben Lesern“ das Ende der Zeitungs-Dynastie

    Wenn Zeitungskäufer am heutigen Donnerstag die Seiten einiger DuMont-Titel aufschlagen, finden sie einen Einspalter „In eigener Sache“. Zwei Tage nach Bekanntwerden der Absicht, das gesamte Tageszeitungsportfolio zu verkaufen, wenden sich die Konzern-Erben Isabella Neven DuMont und Christian DuMont Schütte an die „lieben Leser“. Ob diese den blumigen Worten der Verleger folgen können, ist fraglich.

  2. „Nichts aus dem Hut gezaubert“ – MZ-Chefredakteur Augustin verteidigt Umbau der Mitteldeutschen Zeitung

    Die Mitteldeutsche Zeitung kommt nicht zur Ruhe. Ein anonym verfasster Brief aus dem Kreis der Belegschaft, der die redaktionelle Neuausrichtung der Regionalzeitung durch Chefredakteur Hartmut Augustin infrage stellt, sorgt für massiven Wirbel. Doch der ehemalige Ressortleiter der Berliner Zeitung kontert. In einer Mail an Mitarbeiter und die Herausgeber weist er die Kritik zurück. Die Vorwürfe gingen „ins Leere“.

  3. MDS: Isabella Neven DuMont verlässt Vorstand, Alfred Neven DuMont gibt Aufsichtsratsvorsitz ab

    Die Familie DuMont verabschiedet sich endgültig aus der operativen Verlagsführung. Nach knapp vier Jahren verlässt Isabella Neven DuMont, die angetreten war ihren Bruder Konstatin zu ersetzen, wieder den Vorstand. Ihre Bereiche (Personal, neue Geschäftsfelder, Buch- und Kalenderverlage) sollen unter den restlichen Vorstandskollegen aufgeteilt werden.